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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Berlin

Im Hochmoor

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 126

    Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • schallundrauch73 16. September 2013, 16:29

    Ich finde es gut, dass hier auch über die Einstellung eines Betrachters zu fremdem Bildmaterial diskutiert wird. Die Metaebene ist entscheidend für die Beurteilung eines Bildes.
    @bavare51
    was ästhetisch anmutend bzw. schön ist, ist relativ und hängt von der Vorprägung des Betrachters ab. Die Unterstellung, das die Exif-Daten den Schluss zulassen, dass diese Einstellung gedankenlos (automatisch) übernommen wurde, fusst auf sandigem Untergrund bzw. auf deinem Geschmack. Ich behaupte einfach mal, das ist so gewollt.
    Aber ich leide möglicherweise an Geschmacksverirrung...

  • Agora Bilddiskussion intensiv 16. September 2013, 16:20

    Hier geht es weiter:

    nilsson82 schreibt:
    Zunächst einmal ein ehrliches Dankeschön für rege Teilnahme an der Bilddiskussion zu meinem Foto.
    War ich zwischendurch auch sehr verunsichert ob des kontroversen Diskussionsverlaufs, werden mir etliche Kommentare dabei helfen in Zukunft mehr auf Feinheiten zu achten.
    Ich erschließe mir derzeit das Hobby der Fotografie Stück für Stück. Aufgrund der sehr kostspieligen wie zahlreichen Ausstatattungsmöglichkeiten kann ich bisher leider nur auf mein Handy und eine kleine Digitalkamera zurückgreifen. Ich sehe ein, dass dies für hochklassige Fotografie nicht immer ausreichen mag. Aber hochklassige Ergebnisse können, aufgrund meiner kurzen Fotografiehistorie, derzeit auch noch nicht mein Anspruch sein.

    An dieser Stelle möchte ich mich entschuldigen, falls ich die Agora mißverstanden haben sollte. Einigen Kommentaren entnehme ich, dass ich mich mit meinem Erfahrungsstand in diesem Forumszweig offensichtlich verlaufen habe. Ich ging davon aus, dass das Forum all jenen offen steht, die ein Bild, von welchem sie überzeugt sind, zur konstruktiven Diskussion stellen wollen.

    Ich habe aber auch viele Kommentare gelesen, weche mir bzw meinem Material scheinbar Verständnis entgegenbracht haben. Diese Kommentare motivieren mich dahingehend, mich weiter mit Fotografie zu beschäftigen und mir, wenn ich denn weiß, was ich mir für eine sinnvolle Grundausstattung zulegen sollte, entsprechende Geräte zuzulegen.

    Zum Bild:

    Das Bild ist, so wie es entstanden ist gewollt. es ist nichts auf dem Bild zu sehen, was nicht darauf zu sehen sein sollte. Das gilt insbesondere für die Weidenkätzchen.
    Insgesamt steht das Bild für den Kontrast zwischen scheinbarer Auswegslosigkeit und aufkeimender Hoffnung.
    Aufgrund des bisherigen Diskussionsverlaufs, welcher in Teilen, meiner Meinung nach u.a. die Regeln des freundlichen Tons und die allgemeinen Maxime konstruktiver Kritik verletzen, sehe ich von einer weiteren Erläuterung des Bildes und seiner Entstehungshistorie ab.

    Zu den Kommentaren:

    Der schiefe Horizont ist mir bisher nicht in der Deutlichkeit aufgefallen. Ich habe darauf im Moment der Aufnahme nicht geachtet. Umso mehr bedanke ich mich für die Anmerkung, gibt sie mir doch die Möglichkeit in Zukunft derartige Dinge stärker zu berücksichtigen.

    Die weite und das breite format sind hingegen gewollt, da sie das Gefühl einer erlebten Macht- und Haltlosigkeit wiederspiegeln.

    Die Kätzchen sind wie gesagt beabsichtigt und sind aufgrund des Materials unscharf. Die Anmerkung einen kleinen Abstand zwischen Frau und Kätzchen zu bringen, gefällt mir sehr gut. Danke.

    Das, häufig als gewollt bemerkte, Dreieck ist tatsächlich Zufall und mir erst durch diese Diskussion aufgefallen. Ich finde den Grundgedanken interessant und werde sehen ob ich Motive finde, in denen ich eine derartige Anordnung bewusst ausprobieren kann.

    Es gibt noch zahlreiche kleine Anregungen, welche ich durch die Diskussion bekommen habe, es ist aber aufgrund der kommentarfülle sehr schwierig jede einzelne ausreichend zu erwähnen.

    Ich bedanke mich daher nochmals bei allen, die sich konstruktiv an der Bildbesprechung beteiligt haben.
    Ich nehme diese Erfahrung zum Anlass mich in Zukunft aktiv im forum zu beteiligen.
  • verocain 16. September 2013, 16:10

    Das ist ausgezeichnet aufgeteilt. Sehr bewußter und überlegter Bildaufbau, der die Stimmung dieser unspektakulären Szenerie trägt und dadurch dem Bild etwas Erzählendes verleiht.
  • bavare51 16. September 2013, 16:05

    lange habe ich mich hier nicht mehr zu wort gemeldet und was sehe ich hier ellenlange hochtrabende diskussionen über sein und nicht sein irgendwelcher dinge die man interpretieren kann sicher oder auch nicht. ich mag nicht diese von oben herab geführte diskussionen und lese sie auch nicht mehr, denn sie sind in allem kontraproduktiv, denn mancher der hier stark diskutiert, sollte sich lieber selber bemühen ein oder mehr ästhtisch anmutente bilder zu schaffen die beim betrachter freude hervorrufen.
    zum eigentlichen streitpunkt hier:

    leichtes kippen des bildes -> kann man korrigieren hinterher, wer arbeitet denn schon mit der wasserwage???
    etwas gelbstichig das gesamte bild -> kann man korrigieren hinterher, ist aber typisch für die dunkle jahreszeit wo manche grasflächen eben so ausssehen, verleihen dem bild etwas mehr wärme.

    weidenkätzchen als vordergrund ok, aber dann bitte scharf bis zur person. dreieck kätzchen und person gut angedacht aber eher ein zufallsprodukt bei der schaffung eines vordergrundes. ja noch der hund der unschlüssig zwischen den personen hin und herläuft. für mich der hingucker schlechthin. verlangt er doch nach auslauf, bewegung, eben dynamik und das wird durch stehenbleiben, abwenden, abwesend sein in welcher art auch immer nicht gerecht. möge dem tier seine bewegungsfreiheit gegeben worden sein.
    f2, 1/1236 ist sicher eine automatisch gewählte einstellung der kamera, die nicht unbedingt der schärfeverteilung dienlich ist.
    ich hoffe einige punkte aus meiner unvorgenommenen meinung hier kundgegeben zu haben, ohne groß andere tiefergehendere fachkommentare zu verletzten. vielleicht wäre es sinnvoll, das nicht jeder furz hier kommentieren kann, sondern z.b. nur noch ausgebildete fachleute mit lehrstuhlcharakter. wie soll sich ein anfänger bei diesen oft hier abgegebenen kommis vorkommen? beschissen ist sicher kein ausdruck und auch keine hilfestellung...
  • bombo17 16. September 2013, 14:27

    @ gabi44
    Zugegeben - da musste ich jetzt erstmal googlen :-)
    Bin ganz deiner Meinung...

    Ich mag diese Sektion da ich schon viele interessante Meinungen und Anstöße über Bildgestaltung hier gelesen habe (auch wenn sie jetzt wohl gescheitert ist ;-)).
    Aber irgendwie ist es recht ermüdend geworden.


    ICH WILL JETZT EIN NEUEN BILD!!!!!!!!!!!!!!!
    bombo17
  • gabi44 16. September 2013, 13:39

    Das hier gehört schon in den Dadaistischen Bereich,
    Bild und Interpretation. Solch ein Forum fehlt in der FC;
    hier ist ihre Chance :-)))
    gabi 44
  • Kerstin Marsidis 16. September 2013, 12:42

    Mittlerweile kann ich leider den meist überaus ausführlichen, langen Anmerkungen inhaltlich nicht mehr folgen.... Da bekomme ich dann eher den Eindruck, das der ein oder andere, zwar mit reger Fantasie, Dinge in dieses Bild hinein interpretieren will, die FÜR MICH (und vielleicht auch für den Fotografen selbst) nicht gegeben sind. nee, dat is einfach zu viel des Guten :-D
    Aber vielleicht fehlt auch mir nur die Fantasie... ;-)
  • Phrollein Stephanie 16. September 2013, 12:18

    Mich stört hier gar nichts.
    Interessante Bildgestaltung, schöne Stimmung ...
    passt!
  • Arnold Braunschweiger 15. September 2013, 22:45

    wo mein vorschreiber gerade die farben anspricht, sie wiederholen sich ... mit einer ausnahme. die palette ist angenehm reduziert. da ist noch eine analogie im foto die mit dem schutz vor kälte zu tun hat :) ... ich revidiere meinen kommentar von oben und würde es nun so belassen.
  • ~Johnn~ 15. September 2013, 22:41

    PS: "zufallsgeknippst"? Also Sinn und Zweck dieses Wortes sollten mal näher definiert werden. Zunächst einmal: Viele Fotografien entstehen maßgeblich durch den Zufall und dessen Kombination mit dem Talent eines zur richtigen Zeit am richtigen Ort anwesenden Fotografen. Des weiteren: Spielt es eine Rolle, ob dieses Bild zufällig entstand oder sich zwei Leute mit Hund überlegt haben: „Übermorgen könnten das Wetter sowie Entwicklungsstadium der Weidenkätzchen passen. Lass uns mit Fluffy ins Moor fahren, und folgendes Konzept umsetzen… “
    Tatsächlich kann dieses ein gut geplantes oder auch sehr zufällig entstandenes Foto sein. Allerdings weist es für mich viele Merkmale auf, die daraus für mich ein gutes Foto machen. Sehr schöne zwei-Fünftel-drei-Fünftel-Regel (Drittelregel ist langweilig und nicht immer das Goldene vom Ei ähm Schnitt), Dynamik und Ruhe zugleich, stimmige Farben mit kleiner Abwechslung (Jeans), Kontrastreich, die Gedanken anregend. Und wenn der Fotograf keiner ist, sondern ein „blutiger Amateur“, dann mit ordentlicher Portion Talent. Der sich beim Lesen vieler Kommentare sowieso ins Fäustchen lacht. Oder die Haare rauft.
  • ~Johnn~ 15. September 2013, 22:25

    Bloß die Weidenkätzchen so lassen. Ich denke, dass der Fotograf/die Fotografin auch ein Foto ohne Weidenkätzchen und leicht entsättigt aufgenommen hat. Sehr stimmungsvoll und leicht melancholisch. Mit diesem Bild hingegen hat die Person bei mir den Effekt ausgelöst, den ein gut durchdachtes Kunstwerk haben kann: Es hat mich beim ersten Blick zum Lachen und beim zweiten zum rätseln gebracht.
    Scheinbar wird die im Bild Sichtbare durch die Weide zurechtgerückt und in der Landschaft platziert, wie durch die feine Hand eines Künstlers. Tatsächlich jedoch ist dies eine Falschannahme, denn mit ihr würde der Natur ein eigener Wille unterstellt, der so jedoch, naturwissenschaftlich gesehen, nicht existiert. Es ist der Mensch, hier: der Fotograf, der durch die Komposition den Anschein erweckt, die Natur würde dem Menschen eine Rolle zuweisen – tatsächlich jedoch ist der Mensch, auch hier, zwar Teil der Natur, dies aber in einem rein zufälligen Verhältnis zu ihr. Die Rolle betreffend gibt es tatsächlich eine, die hat die Frau eingenommen, nämlich die der Betrachterin.. hat man den gerade beschriebenen Gedankengang durchlaufen, werden die Weidenzweige fast unsichtbar, und im Mittelpunkt steht nun der Ruhige Blick in die Landschaft.

    Ansonsten: Sehr schöne Farben, netter Kontrast, und gut dass der Hund da ist – es handelt sich nämlich nicht um ein Dreieck, sondern um eine Pyramide, und somit ist das Bild wunderbar im Gleichgewicht – ohne Hund würde der Betrachter auf dem Moorweg förmlich nach rechts stolpern. Außerdem sorgt er dafür, dass die Landschaft nicht feindlich, sondern eher entdeckerfreudig wirkt, da durch seine neugierige Haltung der einsame Weg entschärft wird.
    Alles in allem: Gefällt mir ziemlich gut.
  • Phasenkontrast 15. September 2013, 21:48

    Ohne Frau, Hund und Ast würde das Bild bei mir mehr Emotionen auslösen.

    So hat es jedoch den Charakter eines Schnappschusses während einer Gassirunde.

    Darüber täuschen weder der kunstvoll unscharfe Weidenast, noch die in die Ferne blickende weibliche Person hinweg.

    Just my 2 cents.

    LG.
  • Ryan House 15. September 2013, 12:20

    @Poitasch: Ein Foto "muss" so ganz pauschal eigentlich gar nichts außer existieren. ;)


    Nachbetrachtende Abschlussanmerkung meinerseits: Eine für die FC typische Diskussion, wie man sie zur Genüge auch aus dem Voting kennt. Was nicht ins (Mainstream-)Schema passt, kann nur von völlig unfähigen Leuten geknipst worden sein, sollte nicht hochgeladen werden und vor allem sollte keinesfalls darüber diskutiert werden.

    Richtig lustig finde ich es dann, wenn man bei den Autoren der "konstruktivsten" Anmerkungen mal reinschaut und sich nur noch denkt, dass sie sich die betreffenden Anmerkungen auch unter zumindest einige ihrer eigenen Fotos hätten schreiben können. Bildgestaltung zumeist Glückssache, Hauptsache zwei Tonnen Photoshop über die Landschaft gekippt damit das Bild möglichst spektakulär wirkt.

    Liebe Landschaftsfotografen und sonstige Fachgebietsspezialisten, ihr braucht euch nicht zu ärgern, wenn jemand ein Foto zeigt, das ihr nicht versteht. Ihr braucht deswegen auch nicht möglichst kräftig drauf zu hauen. Die allermeisten von euch würden einen Nepalesen auch nicht verstehen wenn er in seiner Muttersprache redet, aber wohl nicht auf die Idee kommen, ihm deswegen vorzuwerfen, dass er sprachlich unbegabt sei. Macht euch doch einfach mal frei von dem Gedanken, dass jedes Bild von jedem verstanden werden muss und jedem gefallen muss, nur weil ihr euch selbst vornehmlich in fotografischen Kategorien aufhaltet, in denen das möglichst gewollt ist. Oder ist es so schwer, sich selbst mal einzugestehen, dass man als höchst kompetenter Fachbereichsspezialist für massenkompatible Landschafts-, Tier-, Pflanzen- oder Architekturfotografie trotzdem noch lange nicht alles weiß und/oder versteht, was in der großen Welt der Fotografie so vor sich geht. Analog: Hört doch einfach mal damit auf, den Nepalesen einzureden, dass sie gefälligst deutsch sprechen sollen.

    Wenn für euch der wahre Sinn und Zweck der Fotografie darin liegt, durch Befolgung aller möglichen Regeln und der Wahl möglichst spektakulärer/interessanter/wunderschöner Motive möglichst den Erwartungen der Mehrheit gerecht zu werden, dann ist das euer Bier. Wenn es euch gefällt, an diesem Wettrennen um das schönste, schärfste und regelkonformste Bild teilzunehmen, bitte keine Hemmungen. Nur war und ist das eben nicht der alleinige Sinn und Zweck der Fotografie. War und ist es im Übrigen auch in der Malerei nicht.

    Ich bleibe nach wie vor dabei, dass das obige Foto sehr offensichtlich gewollt aussieht. Ein zufälliger Knips kann vielleicht an einem Punkt zufällig passen, aber wenn es schon zwei Punkte und eine Gerade sind, schließe ich einen Zufall zunächst einmal völlig aus. Für meine Begriffe kein Meisterwerk, aber auch kein Foto, das mich so unglaublich langweilt wie die fünfmillionste photogeshoppte Abbildung eines schönen Motivs.

    Bleibt nur zu hoffen, dass der/die Fotograf/in nicht anonym bleiben möchte und die Möglichkeit einer abschließenden Erklärung auch nutzt. Wobei ich es dann wiederum völlig suboptimal finde, dass man danach keine weiteren Anmerkungen hinterlassen kann.

    Möge der/die Sektionsverantwortliche bitte als nächstes wieder etwas auswählen, das perfekt in eine der großen und allgemein bekannten Schubladen passt. Damit sich niemand mehr über angebliche Zufallsknipsbilder ärgern muss.
  • Poitasch 15. September 2013, 8:12

    Ein Foto muss Emotionen wecken u. dem Betrachter in Erinnerung bleiben. Beides ist hier gegeben.
  • garudawalk 15. September 2013, 7:53

    Schöne natürliche Lichtstimmung, - C.D.Friedrich-Pose des Mädchens - ein an der Landschaft desinteressierter und schräg-konträr zum Betrachterblick aus dem Bild hinausschnüffelnder Hund, der Bildbetrachter hockt durch die unscharfen Weidenkätzchen wie hinter einem Busch, - interessante, wenn auch ein bisschen ermüdende und gehässelige Diskussion: das alles spricht für das Bild...
    LG g.
  • Etzadle 14. September 2013, 23:40

    ich bin ziemlich erstaunt, mit welch rhetorischer Brachialität auf dieses Bild eingedroschen wird. Es ist sicher keine wegweisende Arbeit, aber sie vermittelt eine Atmosphäre und der Autor hat versucht gestalterische Mittel zur Wirkung zu bringen (und selbst wenn er sie nicht unmittelbar einsetzte, so hat er im Nachhinein erkannt, dass er hier verschiedene Tiefenebenen zeigen kann). Die Farben lassen vermuten, dass keine Photoshoporgie vorgenommen wurde, das allein ist bei einem Bild, das eine Landschaft zeigt, heute schon eine Seltenheit, bg Etzadle
  • michael se.......... 14. September 2013, 19:58

    "Und wieder eine Sektion gescheitert..."
    ...............................................................................
    tja... möglicherweise.

    ps. mag die stimmung des fotos.
  • Ryan House 14. September 2013, 19:04

    Naja, wenigstens taugt es ja noch dazu, dass sich einige darüber lustig machen können.

    Und wieder eine Sektion gescheitert...
  • ruepix 14. September 2013, 18:33

    Keine Tiefe? Nichts Echtes? Kein Aufbau?
    Ich verweise auf meinen satirischen Text vom 12.09. 13:31, mit dem ich versucht habe zu beweisen, dass hier mit konventionellen Mitteln ein Bild erstellt wurde, das auch Vertreter der fotografischen Avantgarde aufmerken lässt. Ein solches Foto gelingt nicht alle Tage. ;-)
  • lophoto-germany 14. September 2013, 16:37

    voll der snapshot. mehr nicht.
    was soll man darüber schreiben?
    nett für das partneralbum......
    ich weiß echt nicht was das soll, über so ein Foto schreiben zu sollen........
    nix zu erkennen, von aufbau, absicht oder gewolltem.... nichts echt nicht von tiefe oder kreativen...

  • Holger Sander 13. September 2013, 18:11

    Die Zweige an sich stören bereits. Noch ungünstiger wirken sie dadurch, dass sie den Fuss und die Schulter "berühren". Dadurch wird die Person quasi optisch ungünstig fixiert und fast angehoben. Ohne Zweige und mit tieferem Standpunkt hätte man den Hund größer wirken lassen und dem Foto mehr Wirkung geben können. Lustig finde ich, dass die Frau in Betrachtung der Landschaft versunken ist, während der Hund sich seiner eigenen Spürnase hingibt.
    Herzliche Grüße
    Holger
  • Ryan House 13. September 2013, 14:48

    @Na Und: "zu blöde einen eimer wasser umzutreten", "zu doof ihre kamera zu bedienen", "der ein oder andere kann einem hier wirklich angst machen,du läufst doch sicher frei herum ?"

    Ich glaube, es reicht so langsam mal...


    @pixobox: Ich habe kein Problem damit, zumindest eine Teilabsicht ziemlich sicher am exakten Einpassen der Person zu erkennen. Du erkennst das nicht, weil vielleicht solch eine Absicht in Deiner Welt der Fotografie nicht existiert oder nicht zulässig ist. Genau so gibt es auch Bilder, bei denen ich keinen Grund sehe, warum da jemand auf den Auslöser gedrückt haben könnte. Dann kann ich entweder nachfragen oder ganz einfach die Klappe halten. Nachfragen geht hier natürlich nicht, deswegen halte ich dieses System auch nicht unbedingt für zielführend.

    Spekulation hin oder her, man kann auch auf Grundlage von Annahmen diskutieren: "Falls der Fotograf die Absicht XY hatte, dann hätte er m.E. dies und jenes besser machen können."

    Versuch Dich doch mal auf die Minderheiteninterpretation einzulassen ohne damit gleich eine Wertung zu verbinden. Und daraus dann zu ergründen, was Du anders gemacht hättest wenn Du Dir selbst so eine Aufgabe gestellt hättest. Ich kann mich ja auch auf die Annahme "klassisches Landschaftsfoto" einlassen und das obige Bild in diesem Bezugsrahmen für reichlich suboptimal befinden.


    Nachtrag: "Missverständnis" hat nichts mit fehlendem Verständnis zu tun. Ich habe ganz einfach nie behauptet, dass alleine die Absicht schon zu einem "guten" Foto führt, sondern dass die Umsetzung der Absicht auch entsprechen muss.
  • Rudolf71 13. September 2013, 14:17

    @Ryan House: Was aber, wenn die Absicht, die wir nicht kennen, auch im Bild nicht dingfest zu machen ist, nicht einmal erahnt werden kann? Darum geht es doch im vorliegenden Fall. Auf spekulativer Basis kommt keine konstruktive Auseinandersetzung zustande, sondern eben nur - Spekulation.
    PS: Die Einlassung des Gesprächspartners als Missverständnis (also als fehlendes Verständnis) zu bezeichnen, ist eine subtile Art, sich selber ins Licht der Unfehlbarkeit zu rücken. Dieser Taktik möchte ich mich nicht länger aussetzen.
  • Ryan House 13. September 2013, 14:10

    "Wir bitten darum [...] persönliche Streitigkeiten [...] aus der Diskussion herauszulassen."
  • Ryan House 13. September 2013, 13:26

    @pixobox: Weiteres Missverständnis: Es genügt nicht die Absicht, sondern es geht darum, ob und wie das Bild die Absicht wiedergibt. Das ist der Punkt, an dem eine konstruktive Auseinandersetzung erfolgen kann.

    In der FC scheinen gefühlte 95% der User davon auszugehen, dass ein Bild zunächst einmal dem Betrachter möglichst gut gefallen sollte. Zielvorgabe an den Fotografen: Mach Fotos, die anderen gefallen. Die allseits bekannten "Regeln" dienen genau diesem Zweck, mit deren konsequenter Einhaltung und einem emotional und/oder ästhetisch positiv konnotierten Motiv erreicht man auch Menschen, die sich überhaupt nicht mit Fotografie als Tätigkeit beschäftigen.

    Nun ist es aber leider so, dass man viele dieser Regeln einfach nicht einhalten kann, wenn man etwas anderes machen möchte als möglichst allgemein gefällige Bilder. Und schon geht das Theater los: Ein Publikum, dessen Sehgewohnheiten durch grafischen Minimalismus, Drittelregel, klar erkennbare Motive, absolut deutliche und unmissverständliche Bildaussagen geprägt sind, kommt ganz schnell zu dem Schluss: Das gefällt uns nicht! Das ist kein gutes Foto! Und zur Krönung dann noch ein bisschen draufhauen: Der Fotograf kann ja nix weil das Bild nicht gefällt. Wir können das ja alle viel besser.

    Dass das Bild aber fast optimal das transportiert, was der Fotograf beabsichtigte, werden meistens nur die Leute erkennen, die sich von dieser allgemeinen Erwartungshaltung befreit haben. Zwischen "gefallen" und "bringt die Intention des Fotografen exakt rüber" können Welten liegen. Und nur über Letzteres lässt sich konstruktiv diskutieren, und zwar in dem Rahmen, den der Fotograf vorgibt, nicht in dem Rahmen, der vom Publikum mangels Alternative vorgegeben wurde. Wofür man dann aber oft ein wenig mehr benötigt als die Kenntnis der üblichen Regeln. Das ist dann der Punkt, an dem genau die Leute patzig werden, die der Meinung sind, dass sie zu jedem beliebigen Foto immer etwas schreiben können, das auch richtig und gerechtfertigt ist.

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