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Roland Lubiger


World Mitglied, Dresden

im Dorf der Toraja

im Bergland von Sulawesi.
Nach dem Flug mit "Garuda Indonesia" von Denpasar/ Bali nach Makkasar (Ujung Pandang), erreichen wir nach 9 stündiger Autofahrt (300km) das Hochand der Toraja- Kultur. Erst vor 100 Jahren entdeckt und berühmt für ihren einzigartigen Totenkult.
13.Juli 2009

"Das Hochland Tanah Toraja ist ein Gebiet auf der Insel Sulawesi in Indonesien.

Zwischen riesigen Kalksteinfelsen und fruchtbaren Ebenen lebt das Volk der Torajas. Wegen der hohen Berge konnten die Torajas sich ihre Kultur, Sitten und Gebräuche bewahren. Sie haben sich dabei seit Jahrhunderten nur unwesentlich geändert. Das ganze Leben wird geprägt von ihrem überlieferten Glauben, den Geistern, Dämonen, Mythen und einem einzigartigen Ahnenkult.

Ein Toraja-Dorf besteht aus zwei parallel verlaufenden Häuserreihen, wobei die Wohnhäuser nach Norden ausgerichtet sind. Ihnen gegenüber stehen die auf Holzpfählen gebauten Reisspeicher. Diese können bis 20'000 kg Reisgarben aufnehmen. Die Wohnhäuser haben ein aus mehreren Bambusschichten bestehendes Dach in einer schiffsähnlichen Form. An den vorderen Stützbalken sind Büffelhörner befestigt, die auf den sozialen Stand des Eigentümers hinweisen, je mehr Hörner je höher der soziale Stand. An den Wänden sind geschnitzte Ornamente in den Farben rot, schwarz, weiß und gelb angebracht. Die Häuser werden ganz ohne Nägel gebaut.

Religion
Die Torajas glauben, dass ein Erdenleben nur ein Übergang ist, und nur das Jenseits (Puya) von Bedeutung ist. Beim Tod eines Menschen verlässt die Seele zwar den Körper, aber verbleibt in der nächsten Umgebung. Der Leichnam wird darum einbalsamiert und im hinteren Teil des Hauses aufgebahrt bis das Begräbniszeremoniell vollzogen ist, was zum teil mehrere Jahre dauern kann. Je höher das Ansehen des Toten ist, um so mehr Wasserbüffel (die weißen gelten als die wertvollsten) müssen bei dem Fest geopfert werden. Die Wasserbüffel sind ein Symbol für Macht und Reichtum. An den Begräbnisfeierlichkeiten, welche mehrere Tage dauern können, nehmen hunderte Personen teil. Solche Feierlichkeiten können zum finanziellen Ruin führen.

Da die Torajas glauben, alles ins Jenseits mitnehmen zu können, werden den Toten wertvolle Grabbeigaben mitgegeben und in kunstvoll geschnitzten Holzsärgen an Felswänden aufgehängt. Wegen der Grabplünderungen versuchen die Torajas, ihre Toten in Höhlen oder später in künstlich angelegten Felsengräbern zu verstecken. Die Felsengräber werden von Hand in die Kalksteinfelsen gehauen und bieten Platz für eine ganze Familie. Vor den Eingängen der Höhlen und Felsengräber stehen auf Balkonen Holzfiguren (Tau Tau genannt), die den Verstorbenen darstellen."

http://de.wikipedia.org/wiki/Sulawesi

Juli 2009 mit http://www.floresexotictours.com/deutsch-lang/

http://www.komododragontours.com/guestcommentgr.php

unser Freund und Guide Leo

Leonardus Nyoman & Elke
Leonardus Nyoman & Elke
Roland Lubiger

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