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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Berlin

Im Altenberger Dom

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 34

    Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 15. November 2012, 12:21

    Hier gehts weiter:

    Britta Bülow schreibt:
    Ich habe mich sehr über die rege Beteiligung an dieser Diskussion gefreut!
    Tatsächlich wird es in Kirchen nicht gerne gesehen, wenn das Stativ benutzt wird, so musste ich auf hohe ISO und geöffnete Blende zurückgreifen, durch die diese Überstrahlung entstand, die mir gerade gut gefiel. Sicherlich Geschmackssache.
    Bei der nächsten Überkopf-Fotografie mit 10 mm Weitwinkel werde ich sicherlich darauf achten, die Objektivverzerrung gewissenhafter zu beseitigen. Hier habe ich, gebe ich ehrlich zu, nicht präzise gearbeitet und die Kritik ist völlig berechtigt.
    Ich bedanke mich bei allen Beteiligten sehr herzlich für ihre Anmerkungen.

    Viele Grüße
    Britta Bülow
  • lophoto-germany 14. November 2012, 17:42

    wann kommt das neue, admins?
  • Wolf Schroedax 14. November 2012, 2:58

    Die Augen gestalten nicht, sie nehmen wahr. Die Kamera friert den wahrgenomenen Moment / Sachverhalt ein ... Alles, was nachher mit der Datei/dem Negativ passiert, ist Gestaltung.... (Hatten wir aber alles schon ...hier)
  • roswitha v.g. 13. November 2012, 13:18

    @wolf :-)

    dein beitrag hilft uns echt weiter...
    hallenkirche hin oder basilika her:

    "Gotik / Der lichtdurchflutete Raum. Alles strebt nach oben zu Gott. Kirchenbau als eine himmelwärts, eine in die Höhe strebende Bewegung, als eine Gottessehnsucht. Voraussetzung war die Beherrschung des Spitzbogens. Das von den Spitzbögen und Rippen getragene Gewicht wird über Strebebögen an der Außenseite des Baus zum Boden abgeleitet. Dadurch entsteht eine skeletthafte Struktur und Raum für große Fenster. Das Maßwerk wird erfunden, um die Fenster mit farbigem Glas zu füllen. Drei- oder fünfschiffige Basilia oder Hallenkirche. Vom Kreuzrippengewölbe hin zum Netz- oder Sterngewölbe. Die Gotik versucht den Himmel zu berühren." (dr. frank rudolph)... aber ganz unrecht hast du nicht, erst wenn haupt- und seitenschiffe die gleiche höhe aufweisen, spricht man wohl von einer "ausgewachsenen" hallenkirche.

    also, in diesem sinne, auch wenns in der sache der bildbetrachtung eher ziemlich zweitrangig ist. wir sind ja hier schließlich in einer "fotocommunity" und sitzen nicht in der kunstgeschichtsvorlesung...

    ;-)

    edit:

    @herbert habe jetzt erst deinen beitrag gelesen:

    "Darum bleibe ich bei der Betrachtung der Fotografie,
    nämlich der eingesetzten Technik und der erreichten Darstellung.
    Wenn mir AGORA dazu verhilft, technisch bessere Bilder zu erzeugen, dann bin ich doch sehr zufrieden."

    gerade so sehe ich "agora" nicht, die fotografische technik bestimmt sicher nicht die güte von "fotografie". und technik bestimmt hier in der bildbetrachtung und -besprechung nur insoweit, wenn sie denn auch unterstützend und (meist) sichtbar bei der gestaltung eines bildes beteiligt ist. aber bildbestimmend ist zu allererst meine bildidee und wie ich diese reaslisiere oder eben nicht. was verstehst du denn damit "technisch bessere bilder zu erzeugen"?

    ist das für dich die "vollkommene" bzw. die "gute" fotografie, von der hier auch gesprochen wird? oder wie ist das? was sind denn deine gedanken? warum sollen diese hier nicht interessieren? mich schon. :-)

    dein beitrag unter oben verlinktem bild lässt mich schmunzeln und ein wenig auf konkreteres zu meinen fragen hier hoffen. danke!

    vielleicht wäre der "dom" ja in der sektion "architektur" besser aufgehoben als hier, da wo es auch um details geht. obwohl der fotograf dieses bildes hatte ja eine vision, vielleicht hören wir ja abschließend etwas von ihm zu all diesen anmerkungen. würde mich freuen.

    denn für mich ist "agora" im eigentlichen sinne eine diskussionsmöglichkeit über bilder, deren bildideen in erster linie mit den augen geformt wurden und nur unterstützend durch technische möglichkeiten, wenn erforderlich. -

    schade, solche bilder vermisse ich hier einfach, würde sie gerne besprechen, gibt es doch genügend fotografen in dieser "fotocommunity", die es verstehen, mit den augen zu gestalten unter zuhilfenahme ihrer kamera. dazu kann sogar eine spielzeugkamera aus china ausreichen - holga genannt. :-)

    lg kerstin

  • Wolf Schroedax 13. November 2012, 12:12

    @ Empfindungen: 1. - Ausgeixter Himmel
    2. - Innenansicht des Brustkorbs eines ausgeweideten Herdentieres ...
    @ Spaß 3. - -----mine-e-sanctus-tus-us-s !
    4. - Halleluja-jaaa-aa-a-(a))))) !

    Außerdem versuche ich mir darüber klar zu werden, ob sich Empfindung und Spaß etc wohl ändern würden, wenn AutorIn die Achse des Bauwerks genau getroffen hätten,
    und wenn auf den feinen elektronischen Schein verzichtet worden wäre, stattdessen die Fensterzeichnung erhalten bzw. dem Licht seine Absolutheit genommen worden wären.
    @ Hallenkirche ::: Es ist keine - architektonisch gesehen. Diese hier hat eine Basilikastruktur.

  • Herbert Rieger 13. November 2012, 11:05

    Daß der Fotograf dieses Bildes bei der Herstellung und Betrachtung des Bildes etwas empfindet, leuchtet ein.
    Wie ich darüber einen Disput führen soll ist mir aber unklar, ich kenne das Bauwerk schon sehr lange und habe bei der Betrachtung absolut andere Gedanken als der Fotograf. Auch kann ich mir nicht vorstellen, daß ihn meine Gedanken hierzu interessieren, schließlich kann doch jeder Betrachter denken was er will.
    Darum bleibe ich bei der Betrachtung der Fotografie,
    nämlich der eingesetzten Technik und der erreichten Darstellung.
    Wenn mir AGORA dazu verhilft, technisch bessere Bilder zu erzeugen, dann bin ich doch sehr zufrieden.
  • roswitha v.g. 13. November 2012, 7:23

    "Agora - Bilddiskussion intensiv (und was ist das eigentlich?):
    In unserem Projekt "Agora Bilddiskussion intensiv" können und sollen Fotografien intensiv besprochen werden. Allen, die selbst gerne ernsthaft über die Güte eines Fotos diskutieren möchten, wollen wir damit einen exklusiven, durch uns moderierten und betreuten Raum bieten. Das Projekt soll:

    - die konstruktive Diskussionskultur auf der fotocommunity fördern
    - das Lernen am Bild unterstützen
    - Spass machen!"

    von all dem ist diese bilddiskussion hier weit entfernt! der fotograf dieses bildes hat etwas sehr entscheidendes für mich vorab gesagt:

    "Obwohl ich nicht religiös bin, empfand ich bei diesem Anblick etwas Göttliches. Als wäre die uns bekannte Welt darüber nicht mehr vorhanden."

    darum geht es in diesem bild und um die frage, die sich mir beim betrachten stellt, empfinde ich es ähnlich oder nicht. und leider empfinde ich es eben beim betrachten übehaupt nicht so. was ja nicht schlimm ist, weil wir ja darüber hier sprechen wollen, warum es (mich) nicht so berührt wie den fotografen, der den eindruck dieser hallenkirche noch dazu im gedächtnis hat.

    kaum einer, der sich hier zu wort gemeldet hat, ist dem nach gegangen beim betrachten, was der fotograf uns mit seinem bild erzählen möchte. und es bringt hier sicher nicht weiter, damit zu punkten, dass man von berufswegen weiß, "was gute fotografie ist" und was nicht.

    es gibt so viele autodidakten in der fotografie, deren bilder erzählen die wundervollsten geschichten. und wenn man hier sagt, das bild berührt mich nicht, es versucht zu erklären, dann ist man sicher nicht überheblich, wenn man gleichzeitig die philosophie von "agora" im hinterkopf hat.

    wozu ein stativ, wenn es doch so einfach ist...
    man lehnt sich an einen dieser emporstrebenden pfeiler, schaut nach oben, ist berührt, überwältigt und sonst etwas und macht sein foto. so einfach ist das eigentlich, dazu hat man auch noch alle zeit der welt. nur fühlen und spüren muss man es, auch, dass die zeit stehen zu bleiben scheint.

    es ging dem fotografen wohl eher darum, uns zu berühren, ähnlich zu empfinden wie er da vor ort. es ist ihm mit diesem bild (leider) nicht gelungen (mich / uns) zu berühren und deshalb reden wir darüber. er will von uns wissen, ob wir beim betrachten ähnlich empfinden oder nicht. um diese frage geht es.

    um auf die philosophie von agora zurück zu kommen:
    diese diskussion hier fördert weder "die konstruktive diskussionskultur auf der fotocommunity", unterstützt wohl kaum "das lernen am bild" noch macht es wirklich spaß?)" -

    schade eigentlich! "agora" ist eine richtig gute sache... punkt. ich denke schon zu wissen, was eine gute diskussion und eine weniger gute diskussion sind, um mal den ball eines hier kommentierenden auftzugreifen. :)

    in diesem sinne, allen einen angenehmen tag.
    lg kerstin
  • Weltenbummler Sawalich 12. November 2012, 20:56

    Mir gefällt das Bild gut in Belichtung und Schärfe.
    Allerdings gefällt mir der Bildschnitt im 1*1-Format, wie in der Vorschau auf dem Startbildschirm, besser. So würde sich der Blick auf die Deckenkonstruktion konzentrieren, die Geometrie mehr betonen und nicht in direkter Konkurrenz zum bunten Glas stehen.

    Übrigens: in Kirchen darf man aus versicherungstechnischen/rechtlichen Gründen kein Stativ verwenden. Wenn da ein Besucher darüber stolpert, will keiner zahlen - ist in Einkaufszentren auch so.

    Grüßle
  • Christopher Kerkovius 12. November 2012, 20:32

    Danke Markus Platz, das war auch meine erste Diskussion. Auch ich empfinde das hier ein wennig als Korintenkackerei und Wichtigtuerei. Mir gefällt das Foto, trotz kleiner Mängel, die mir auch immer wieder mal passieren - Punkt! Und ich weiß, was gute Fotografie ist!
  • MARKUS PLATZ - FOTOGRAFIE 12. November 2012, 20:23

    Mein Güte, hier geht's ja zur Sache...! Das ist die erste Diskussion, die ich mir anschaue. (Wahrscheinlich auch die letzte...). Ich bin hier eigentlich nur hängen geblieben, weil mir das Foto angenehm auffiel. Fachlich sind die meisten kritischen Anmerkungen sicherlich untadelig. Ob das Bild unter Beachtung aller Perfektionierungsvorschläge hinterher tatsächlich schöner wäre, lässt sich aber bezweifeln. Das ist wie mit Fotomodels, Perfekt Proportionen, ebenes Hautbild und ausgewogene Körpersymetrie und doch fad wie Schmelzkäse. Der Mainstream mag diese Frauen hübsch finden, für mich sind sie langweilig (Gut Kate Moss muss es natürlich auch nicht grad sein). Möglicherweise saßen da ja auch ( wir sprechen immer noch über eine Kirche!!!) gerade ein paar Menschen zur Andacht. Dann kann man wohl auch nicht anfangen zwischen den Leuten ein Gerüst aufzubauen, auf dem man seine Plattenkamera positioniert....Genug der Worte- mir hat Dein Bild sehr gut gefallen!
  • Manfred Grothkarst 12. November 2012, 19:46

    Was die mangelnde Darstellung der besonderen Symmetrie anbelangt wurde bereits in Ausführlichkeit geschrieben.
    Ein weiterer Punkt ist der gleichmäßig überstrahlte Lichteinfall durch die Fenster aus Norden wie aus Süden. Auch wenn es Spekulation ist, glaube ich, dass es eigentlich kein Sonnenlicht sondern nur helles Tageslicht ist, das durch eine kleine Blende und sehr langer Belichtungszeit erzeugt wird, besonders wenn man derart das Gewölbe licht darstellt. Vielleicht lag auch zum Zeitpunkt der Aufnahme abstrahlender Schnee auf den Seitendächern, die dieses nochmals verstärkt.
    Selbst würde ich eine solche Arbeit als HDR fertigen, letztendlich um die Überstrahlung der Seitenfenster zu verhindern und eventuell noch Zeichnung in diesen zu erhalten.
  • Christopher Kerkovius 12. November 2012, 19:28

    Also ich finde hier die Kriteleien oft ein wenig wichtigtuerisch. Ich finde das Foto ausgezeichnet und störe mich nicht ernsthaft an kleinen Ungenauigkeiten. Was den bekritelten Lichteinfall von Norden und Süden angeht: Das ist nun mal bei den Obergadenfenstern einer gotischen Basilika auch so gedacht, dass das Licht von oben kommend das Mittelschiff möglichst gleichmäßig erhellt - im Gegensatz zu einer Hallenkirche, bei der alle Schiffe gleich hoch sind und die Belichtung nur von den "äußeren" Außenwänden möglich ist. Und wenn ihr in einer Basilika nach oben zu den Obergadenfenstern schaut, schaut ihr zugleich nach dem Himmel, der ein wenig weiter nördlich nicht dunkler ist als ein wenig weiter südlich! Also: Auf diesem Foto wirkt nicht nur das von N oder S einfallende Seitenlicht, sondern ganz einfach der helle Himmel ÜBER dem Kirchenschiff! Ich bin Architekt, Bau- und Kunsthistoriker und Fotograf - das soll meinen etwas anderen Blick auf das Foto erklären.
  • Elbklick 12. November 2012, 18:52

    Also beim Lichteinfall möchte ich einmal Ehrenrettung für den Künstler/die Künstlerin betreiben.
    Der Altenberger Dom ist ein in der Tat sehr lichtdurchflutetes Gebäude, hier wurde jedoch kräftig überbelichtet.
    Was allerdings bei dieser Motivwahl ein Muss ist, scheint mir eine pingelig-penible Ausrichtung der Kamera zu sein.
    Das geht auch ohne Stativ und ist vom Kipp-Faktor mal abgesehen ja noch nachträglich zu beseitigen, wenn eine rudimentäre Bildbearbeitungs-Software wie iphoto o.ä. vorliegt.
    per se möchte ich die extreme Lichtdurchflutung in diesem Foto nicht verteufeln, sie gibt dem Bild ein andere, vom Künstler ja auch registrierte und beabsichtigte Stimmung, als es reine Architekturbeobachtungen täte.
    Allerdings, wenn das farbenfrohe Fenster schon auf dem Bild ist, dann sollte es auch in seiner Prächtigkeit zur Geltung kommen und nicht der Überstrahlung zum Opfer fallen.
    Ich würde mich freuen, wenn sich der/die Fotograf(in) weiter an dieses Genre herantasten täte, so bleibt aber mein fazit: Vielleicht zu sehr nur das Eine gewollt und die anderen Bildelemente/-aussagen dabei vernachlässigt.

    Ach ja, Nachtrag zur Himmelsrichtung:
    Das bunte Fenster befindet sich über dem Haupteingang, also am altarraumentfernten Ende des Kirchenschiffs.
  • schallundrauch73 12. November 2012, 18:25

    Dieses Buntglasfenster rechts ist für mich hier ein Störfaktor. Ohne wäre es abstrakter und einfacher. Ich weiß aber nicht, ob dies im Sinne des Autoren ist, weil es dann ein anderes Foto wäre.

  • Helmut Nonn 11. November 2012, 12:08

    @Helge,
    da hast Du natürlich recht, da ist der Lichteinfall insgesamt seltsam. Danke für die nähere Erläuterung
    Gruß Helmut
  • Helge Jörn 11. November 2012, 0:20

    @Helmut.
    Fotos im Innenraum einer Kirche zu schießen ist eine schwierige Aufgabe. Mich hat bei dieser Aufnahme nur gewundert, wie das Licht scheinbar von drei Seiten gleichzeitig einfallen kann. Hab ich noch nicht erlebt. Zumindest eine Seite lag immer im Schatten.
    Wenn denn rechts das Westfenster liegt (Ich kennw den Dom nicht), dann ist oben Norden. Da frage ich mich schon, wie die Fenster dort fast ebenso überstrahlt sein können wie die unten, der dann ja Süden sein müsste.
    Anders herum wird es noch schlimmer, weil dann mehr Licht aus dem Norden als aus dem Süden in den Bau eifallen würde.
    Meine Frage bezieht sich nur auf die Möglichkeit eines solchen Lichtspiels, oder ob da nicht ganz kräftig nachgearbeitet wurde.
  • siegers roland 10. November 2012, 10:11

    Besser geht es kaum. Meinen Glückwunsch
    Roland Siegers
  • Helmut Nonn 9. November 2012, 23:49

    Ich finde mit dem Bild wird hier hart ins Gericht gegangen, Gotische Architektur hat etwas lichtes leichtes, das ich hier durchaus sehe. Natürlich sind die Fenster überstrahlt, aber sie überstrahlen nicht die gesamte Lichtsituation. Wären sie durchgezeichnet , ginge nach meiner Meinung das Leichte verloren.

    @Helge,
    ich kann für mich persönlich nicht erkennen, dass das Licht aus dem Norden kommt. Der Altarraum einer Kathedrale ist im Osten, aber ich habe jetzt in dem Bild keinen Hinweis, dass das bunte Fenster über dem Altarraum ist. Selbst wenn es so ist, kann ich selbst dann nicht genau erkennen, ob dias Licht von oben oder unten in das Bild fällt.
    Zweifellos haben alle Perfektionisten recht, dass es Verzerrungen etc gibt und das Bild in diesem Sinne nicht perfekt ist.
    Mir persönlich gefällt es trotzdem, weil das Gewölbe weich und leicht himmelwärts strebt.

    Gruß Helmut
  • roswitha v.g. 9. November 2012, 20:47

    für mich ist das kein gutes foto. so schließe ich mich etwas dem an, was matthias von schramm gesagt hat. und füge ein bild bei, was mich begeistert und berührt zugleich: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1565938/display/25269308

    ich denke, man muss solch eine gotische architektur erspüren, die wirkung von linien, rundungen und licht aufnehmen, um ein bild zu "komponieren", was diesem gefühl, wenn man da steht, diese aufstrebenden pfeiler sieht, die erhabenheit solch einer kathedrale spürt, eines doms empfindet, nahe kommt.

    hier regt sich bei mir gar nichts und doch ist es eine wunderschöne gotische kirche, die all das hat, was man bildgestalterisch transportieren kann und was ich vermisse in diesem bild.

    danke für´s zeigen deines bildes.
    lg kerstin
  • lophoto-germany 8. November 2012, 16:36

    göttliches empfinde ich nicht, eher achtung vor den baumeistern und arbeitern.

    das foto selber ist in seiner qualität nicht gut gelungen.
    die symetrie ist nicht zu erkennen, kontraste im zentrum sind zu weich und das licht in den fenstern überstrahlt.

    bei einer verschlusszeit von 1/25 , ich denke mal freihand, ist eine bessere grundqualität auch kaum möglich.
  • Herbert Rieger 8. November 2012, 11:08

    Den gewählten Ausschnitt finde ich recht gut, eine farbige Wirkung der Fenster wäre auch bei kürzerer Belichtung nicht zu erwarten - wenn ich mich recht erinnere, sind die Fenster in dem Franziskanerbau eher SW. Ob durch eine Langzeitbelichtung die Fenster mehr Zeichnung bekommen hätten ?
    Allerdings ist bei diesem Bild die Farbe überflüssig, ich hätte ein knackiges SW mit mehr Kontrast noch wirkungsvoller gefunden.
  • Rhein-Main-Knipser 8. November 2012, 9:52

    Kirchengewölbe sind meiner Ansicht nach live sehr interessant und kommen als Foto leider nicht immer genauso rüber. Dieses Gewölbe, Entschuldigung vorher - ist für mich eher wie ein Schnappschuss. Eine Symetrie ist nicht wirklich vorhanden. Linksseitig ist es mir zu dunkel gegenüber der rechten Seite und die seitlich angelegten Fenster sind so überstrahlt dass man die Farben und Strukturen nicht erkennen kann. Das Fenster rechtsseitig wirkt für mich im Gesamtbild als etwas das nicht wirklich dazu gehört. Ergo, für ein Schnappschuss ganz ok, mit mehr Zeit an Ort und Stelle, einem Stativ und ein wenig Geduld hätte etwas anderes draus werden können.
    lg
    rmk
  • elstp 7. November 2012, 18:14

    Dieses Kirchengewölbe im Altenberger Dom ist ein Symbol, das der Fotograf aus dem Gesamtbauwerk herausgegriffen hat, und mit dem er dem Betrachter seinen persönlichen Eindruck mitteilen wollte.
    Jeder, der einmal von einem Kirchengewölbe beeindruckt war, wird - gleich in welcher Dorfkirche - wieder nach diesem Eindruck machenden Element schauen, und dieser Effekt ist von den Eigentümern auch beabsichtigt! - Er regt heutzutage die meisten Kamera-Benutzer eher zum fotografieren als zur Demut an.

    Der Raumeindruck wird meistens um so wirksamer, je höher, also unerreichbarer die Überdachung ist und je strahlender die Beleuchtung Einfluss auf den Raum nimmt.
    Die persönliche Erfahrung des Betrachters bestimmt seine Einstellung zu dem Bild, denn er könnte sich mit der Erinnerung ,Ja. Kirchengewölbe, überall ähnlich‘ zufrieden geben und damit zu Überlegungen übergehen, wie die technische Qualität des Fotos und der ästhetische Eindruck zu beurteilen ist.
    Er könnte sich aber auch damit beschäftigen, die Wirkung von Kirchengewölben im allgemeinen und besonderen zu bedenken. Gerade die Universalwirkung von Kirchen lädt dazu ein.

    Dieses Foto könnte, ähnlich wie ein Mandala, mit seinen Symmetrien und seinen zurückhaltenden Farben zur Meditation einladen, was mit dem Eindruck des Fotografen von etwas Überirdischen sehr gut zusammen geht.
  • Sano I 7. November 2012, 14:22

    also es gibt ja schon seit Jahren die erfolgreiche Kalenderserie 'Gewölbe des Himmels', dort sieht man solche Bilder in Perfektion.

    Wenn ich solche Motive zufällig finde, nehme ich die gerne mit. Dann sind Beleuchtung nicht unbedingt optimal und die Optik auch nicht.

    Eine normale glatte unbemalte Decke finde ich relativ langweilig. Auch langweilige Motive kann man probieren, dann stört mich aber das bunte Fenster am Rand. Also die Gestaltung ist unklar.

    Zusätzlich erwarte ich bei so einem Motiv perfekte Umsetzung, also gerade Linien am Rand, keine Überstrahlung, einen gut gewählten Ausschnitt.

    In der Summe hebt sich das Bild deshalb nicht aus der Masse hervor.
  • ... Die Anne ... 7. November 2012, 8:02

    Bei dem Foto kann man wunderbar nachdenken und sich dabei seine eigene Welt konstruieren.

    schön, dass hier das wunderbare farbige Fenster mit auf dem Bild ist, mit dem Blick nach rechts wird die Welt unter diesem großen, massiven Kreuzgewölbe, was die Welt festhält, wunderschön.
    Das leicht verschwommene, durch den Lichteinfall, hat eine Spur märchenhaftes, vielleicht sind es die Gleichnisse, die hier erzählt werden sollen.

    Wenn man anfängt, das Foto digital zu perfektionieren, verliert es an Zauber.

    Gruß
    anne


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Exif

Kamera Canon EOS 450D
Objektiv EF-S10-22mm f/3.5-4.5 USM
Blende 4.5
Belichtungszeit 1/25
Brennweite 10.0 mm
ISO 800

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