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Klaumich


Pro Mitglied, Schöneck

Im alten Glanz!!!!!

Edertalsperre
Erbaut 1908-1914
Am 17 Mai 1943 beschädigten 19 speziell umgebaute Bomber der Royal Air Force die Staumauer . Der eine Treffer sprengte das Stück Mauer weg , was mit einen grauen Strich umzeichnet ist.
48 Stunden Lief das Wasser in einer risigen Welle duch das Land . Bis nach
Hann.Münden.
Die zerstörte Staumauer wurde noch im selben Jahr durch Zwangsarbeiter wiederaufgebaut.

Kommentare 3

  • Wolfgang (Wolf) 3. März 2013, 20:14

    Hab sie sofort erkannt - auch wenn ich schon wieder eine Weile nicht dort war. Aber so wie das Mopped aus dem Winterschlaf geholt wird - geht es da mal wieder runter - gibt ein gutes Lokal an der Staumauer :-) lg wolf
  • Walter Meier im Seggen 23. Februar 2013, 11:30

    Dazu habe ich noch einen genaueren bericht gefunden:
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    Jörgen Beckmann / Klaus Beilmann
    Die Bombardierung der Staumauer des Möhnesees und die Auswirkungen im Hevener Ruhrtal. In der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 flog die Royal Air Force überraschend Tiefangriffe aus etwa 18 m Höhe auf die Staumauern der Möhne-, Sorpe- und Edertalsperre. Damit wollten die Alliierten im II. Weltkrieg die deutsche Rüstungsindustrie erheblich schwächen. Die "Lancaster" der Royal Air Force warfen dabei mit einer Anfluggeschwindigkeit von 380 km/h 383 m vor der Staumauer 4t schwere Spezialbomben ab, und zwar sogenannte Rollbomben, die im Flugzeug kurz vor dem Abwurf in gegenläufige Rotationen mit 500 Umdrehungen pro Minute gebracht wurden. Dadurch hüpften die Bomben nach dem Kontakt mit der Wasseroberfläche in 60 m Sprüngen über die vor der Staumauer installierten Sicherungsanlagen und -netze und gelangten somit direkt an die Staumauer. Hier sorgte nun die Rotation der Bomben dafür, daß diese auf der Wasserseite an der Staumauer hinunterrollten und mittels eines eingebauten Druckzünders in 10 m Wassertiefe explodierten, denn dort entfalteten sie im direkten Kontakt mit der Staumauer ihre optimale Sprengwirkung.
    Während der Erddamm der Sorpetalsperrrmauer den Angriffen standhielt, wurde die Möhnetalsperrmauer, die zwischen 1908 bis 1913 aus Bruchsteinen erbaut worden war, gegen 0.49 Uhr durch eine Rollbombe in etwa 10 m Wassertiefe so getroffen, daß der obere mittlere Teil der Sperrmauer auf 77 m Länge und 22 m Tiefe brach.
    Innerhalb von 12 Stunden flossen daraufhin 116 Millionen cbm von den im Möhnestausee befindlichen 132,2 Millionen cbm Wasser aus. Die durch die Bombardierung plötzlich freigesetzten Wassermassen entsprachen dem 40-fachen Inhalt des Kemnader-Stausees. Während dieser kurzen Zeitspanne strömten also 88 % der Wasservorräte des Möhnestausees aus.
    Im Möhnetal maß man eine Flutwelle von 10 m Höhe, und als diese dann nach etwa 25 Stunden über das Ruhrtal zum Rhein gelangte, zeigte selbst dieser noch Hochwasser. Man schätzt, daß anfänglich 8800 cbm Wasser pro Sekunde durch das Bombenloch in der Möhnetalsperrmauer ins Tal stürzten. Die daraus resultierende Flutwelle zerstörte bis in einer Entfernung von über 50 km sämtliche im Möhne- und folgenden Ruhrtal befindlichen Brücken, Anlagen und Häuser. Erst hinter Hattingen endete die zerstörerische Wirkung dieses Hochwassers.

    Durch die Flutwelle wurden
    a) getötet: 545 Deutsche (146 Männer, 262 Frauen, 137 Kinder) und 749 Fremdarbeiter und Gefangene b) als Verlust gemeldet: 571 Stück Großvieh (Rinder, Pferde), 7 Kälber, 625 Schweine, 5113 Stück Kleinvieh, und 33 Bienenvölker
    c) völlig zerstört:
    das Hauptkraftwerk an der Staumauer, 2 kleine Kraftwerke im Möhnetal, 7 Stauwehre,
    7 Eisenbahnbrücken, 30 km Eisenbahnlinie, 18 Straßenbrücken, 11 Fabriken, 95 Wohnhäuser und 2822 ha landwirtschaftl.Nutzfläche d) schwer beschädigt: 12 Kraftwerke, 25 Wasserwerke, 3 Kläranlagen, 2 Eisenbahnbrücken, 7 Straßenbrücken, 41 Fabriken, 20 km Straßen, 248 Wohnhäuser,15 ha landwirtschaftliche Nutzfläche.
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    Gruß, Walter
  • Bricla 23. Februar 2013, 9:47

    Du stellst die Staumauer sehr übersichtlich dar
    mit einem informativen Begleittext.
    Gruß Bricla

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