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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Ich habe meinen Weg vor Augen

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv




Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
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Kommentare 40

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 25. Oktober 2012, 11:49

    Hier geht es weiter:
    Kleines Reich
    Kleines Reich
    Agora Bilddiskussion intensiv


    -lennART- schreibt:

    Ich bedanke mich für die interessante Diskussion.
    Es gab viele verschiedene Meinungen, wobei meinem Empfindens auch einige gute dabei waren.

    Die Diskussion half mir auf meinem Weg weiter :) Ein paar der Verbesserungsvorschläge kann ich zukünftig bei meinen Bildern beachten und anwenden.

    Ich wollte eigentlich keinen langweiligen Blick darstellen, eher einen auf den Weg konzentrierenden Blick. Das rechte, leicht geschlossene Auge sollte ein fokussieren auf meinen Weg darstellen.

    Eigentlich habe ich diese Arbeit für Kunst (10. Klasse) gemacht. Die Aufgabe war: sich öfters in ein Bild zu schneiden und dabei mit seinem Ich in Verbindung zu treten, sodass aus dem Bild eine tiefere Bedeutung entspringen kann (wie im Surrealismus am Beispiel Magritte). Am Freitag gebe ich es meinem Lehrer ab und hoffe auf eine gute Benotung :)
    Ein paar der Verbesserungsvorschläge habe ich schon auf dem Bild angewandt :)

    PS: Ich fände es toll, wenn ich demnächst viele weiterbringende und hilfreiche Kommentare auf meinem Profil erhalte :)
  • sue29 25. Oktober 2012, 1:38

    Ich habe das Foto angeklickt, weil es mich auf den ersten Blick direkt angesprochen hat und ich neugierig gewoden bin. Die Idee ist auf jeden Fall toll!
  • Wolf Schroedax 24. Oktober 2012, 23:53

    Es geht hier nicht um die IDEE sondern um das KONZEPT einer Fotoshoparbeit, denke ich. Das Konzept, oder die Struktur (z.B. der Lebensweg) muss erst noch mit Ideen gefüllt werden... und mit Gefühlen
    Im übrigen stimme ich Rüdiger H. (15:33) in der Präzisierung der Begriffe zu.
    Nur :: Der Bildautor meinte mit Unterbewußtsein
    natürlich sowas wie Überich; im Bild dargestellt durch das große im Hintergrund dämmernde Augenpaar.

    @Art ist ::: the middle of may be und may be not ...
    ( Denk nur nicht, es ginge uns schlecht ...)

  • Walter L.S. 24. Oktober 2012, 22:53

    Hallo Unbekannterweise,
    dieses Bild, das Motiv (nicht Bildmotiv) "ich habe ein Ziel vor Augen" ist eigentlich genug, Diese lange suggestive Beschreibung des Photographen/in hindert den Leser die Möglichkeit eigene Phantasie zu entwickeln, hat man die lange Beschreibung gelesen dann ist der Zauber den ein Bild haben kann leider verflüchtigt.Es ist als würde ich ein Buch lesen , aber die letzten 2-3 Seiten zuerst. Kritik über Technik ist möglich aber bei solchen Bildern die keine Nurfotos sind bringt es kaum was da es fast ausschließlich um die Idee geht
    Gruß
  • Art ist 24. Oktober 2012, 22:40

    ...,bla , bla , bla,....Klasse,Kreativ...
    und wie es mir gefällt !!!!!!!!!!!!!!
    Nichts desto Trotz,lasst es euch allen gut gehen !
    Edgar
  • Karl-Dieter Frost 24. Oktober 2012, 19:17

    Ich sehe das Bild in der Vorschau - es spricht mich an und macht mich neugierig, es zu öffnen. Ich sehe einen jungen Menschen, der konzentriert in die Zukunft blickt und sich auf ein Ziel fokussiert. Mag sein, dass der Bildtitel mich als Betrachter beeinflusst - aber warum nicht? In den meisten Fällen benutzen wir den doch alle, um eine bestimmte Wirkung zu verstärken oder gar erst zu erreichen?

    Für mich ist der Titel stimmig. Der junge Mann steuert geradlinig auf ein nur ihm bekanntes Ziel zu. Die Straßenmarkierung verstärkt diese Zielstrebigkeit. Sein Schritt ist manchmal gelassen selbstbewusst und manchmal eilend, so als könne er das Ziel nicht schnell genug erreichen. Sollte er Umwege planen? Wozu?! Er weiß was er kann und was ihn erwartet!

    Ich weiß nicht, ob ich die Selbstbeobachtung (das hintergründige Augenpaar) ohne dann doch den Begleittext zu lesen, so gedeutet hätte, wie es sich der Bildautor vorgegeben hat - egal, für mich ist es ein interessanter Versuch den Gedanken bildlich mit einzubringen, dass die eigenen Vorstellungen einem Umfeld entspringen, das einen geformt hat und das einen auch ein Stück weit auf seinem Weg begleiten wird.

    Dass hier sowohl von Überfrachtung als auch von fehlenden Elementen und von anderen gestalterischen Ansätzen gesprochen wurde, liegt natürlich in der (gewünschten und meist hilfreichen) unterschiedlichen Sichtweise der Betrachter. Dass der Bildautor hier zu viel von seiner beabsichtigten Intuition schriftlich preisgegeben hat, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich denke, das gehört auch zu Agora?? Man hat doch die Wahl, das Bild zunächst allein auf sich wirken zu lassen! Und junge Menschen, die sich derart bewusst a) mit ihrem Leben und b) mit einer fotografischen Aufgabe auseinandersetzen, machen mir Freude!

    KD
  • Anne G. 24. Oktober 2012, 17:08

    den ausführungen von janne jahny kann ich mir wort für wort anschließen. ich danke also zunächst janne, dass sie mir ( ungewollt ) die mühe erspart hat, meine gedanken so ausführlich in worte zu fassen. um dennoch etwas auszuführen : mir fehlen bei dieser nahezu geometrisch konstruierten umsetzung einer idee das kunstvolle, das lebendige und auch verspielte....was dann als wirkung beim betrachter ein GEFÜHL auslösen würde. alles was bei dieser arbeit hier bei mir ausgelöst wurde, sind gedanken . . . . die würde ich mir im prinzip lieber bei einem essay über das thema machen. - positiv finde ich den weg, den der fotograf hier geht : er hat sich gedanken gemacht, sich viel mühe bei der umsetzung des themas gegeben und genug mut aufgebracht, sich hier der kritik zu stellen. dass dieses engagement bleibt, würde ich dem bildschaffenden wünschen. alles gute, anne
  • Wolf Schroedax 24. Oktober 2012, 10:32

    @Gebrauchsanweisung ::: Der kleine bleiche Dino hat längst verstanden, warum die bildlich Kommunizierenden soviel Worte glauben machen zu müssen. Sie müssen das Ding verkaufen, und bekanntlich gibt es
    die Gebrauchsanweisung kostenlos dazu. Das frei gestaltete Bild wirbt für sich selbst, und die Biografie der/des Autorin/Autors ist die Dreingabe. Die Kuratierenden hülfen nach Kräften ... War das je anders ?

    Der Autor hier folgt diesem Schema (noch?) vollkommen. Er wirbt für das, was er am besten zu kennen glaubt, nämlich für sich und seinen Weg. Eigentlich will er wahrscheinlich nur wissen, ob er handwerklich gut ist und nicht, ob die Gedankenschritte sich so (einfach !) in ein Bild umsetzen lassen. Ich meine, handwerklich offenbar ja, inhaltlich nee, die Symbolik (z.B. Auge-Seele) funktioniert nicht mehr.

    Die Diskussion zeigt ihm nun aber, dass seine Sache sehr verschieden ankommt. Die einen klopfen ihm auf die Schulter, andere rümpfen die Nase. Es regnet gute Ratschläge in Form von Ansprüchen und wiedersprüchlichen Regeln und Gesetzen der Komunikation auf ihn herab, Worthülsen zuhauf. Wichtig dürfte sein, dazu eine Einstellung zu finden. Schließlich sind die Diskutanden hier auch auf Werbetour - für sich natürlich !
  • Peter Golombek 24. Oktober 2012, 8:46

    Die Idee ist gut, jedoch bei der Umsetzung fehlen dir wichtige Gedankenschritte. Insbesondere bei einem Titel "...Weg vor Augen" kommt die psychologische Wirkung zu kurz. Wenn ich den Bild betrachte, so scheint mir "Dein Weg" recht langweilig. Der Gesichtsausdruck ist leer. Die Körperhaltung auf dem vorderen "Ich" sieht aus als würdest du 2 Eimer Kohlen tragen. Ist "Dein Weg", den Du vor deinen Augen hast wirklich so traurig, fad' und schwer? Keine Zuversicht?
    Wichtig ist, meiner Meinung nach, dass man sich bei einem solchen Projekt insbesondere auf die Wirkung konzentriert. Die Fotografie und das Computer-Composing sind nebensächlich, denn das scheinst du zu beherrschen.
  • Peter Odefey 24. Oktober 2012, 8:42

    interessant wie hier über das Bild diskutiert wird.
    die meisten gehen die Beurteilung des bildes von der Seite an was den Macher dazu motivierte und was seine Intention gewesen sein mag.

    Ich betrachte lediglich das Ergebnis und meine Kritik kann sich auch nur darauf beziehen.
    Was den Ersteller des bildes bewegte oder motivierte ist meiner ansicht nach egal.

    Nach klassischer Kommunkationslehre sag ich da mal: Der Sender ist dafür was beim Empfänger ankommt.
    Das gilt meiner Ansicht nach auch für Bildsprache.
    Und ohne evtentuelle Absichten des Macher des Bildes zu kennen.
    Dieses Bild ist in meinen augen eine Art Layout, ungeschliffen und für mich noch frei von einer transportierten Aussage.
    Es ist für mich visuell ganz einfach nicht aussagekräftig genug.
    Da sollte noch etwas mehr Schliff und Pepp rein.
    Grüße
    Peter
  • Piroska Baetz 24. Oktober 2012, 8:35

    ein nettes Idee finde ich immer gut, egal woher und von wen kommt es, und nachwuchs Talent ihre Arbeit immer gerne sehe in an.
    lg. piri
  • Jürgen W2 24. Oktober 2012, 1:04

    Ich finde das Bemühen um eine "Bildaussage", eine Botschaft, Message, oder so, sehr positiv.

    Aber eine der wichtigsten Regeln heißt: "Keep it simple".

    Dagegen verstößt der Fotograf / die Fotografin deutlich.

    Und gegen eine andere Regel: der Weg, den ich VOR Augen habe, ist nicht der, den man sehen kann, wenn man mir in die Augen blickt. Die Message dieses Bildes ist eher: so einen langen Weg habe ich schon hinter mir. Da passt es gut, dass der junge Mann auch etwas müde wirkt.
  • Sindbad48 24. Oktober 2012, 0:56

    ... ich finde die Idee des jungen Mannes als solche gut .Er hat sich Gedanken gemacht um das , was er hier präsentiert und `ne Menge Arbeit investiert, in das, was hier zur Diskussion steht, alle Achtung gebührt ihm dafür !
    Handwerklich betrachtet, ist an der Montage kaum etwas auszusetzen, sauber herausgearbeite Ebenen.
    Was mich stört, ist der Anspruch, den der vorangeschaltete Text an den Betrachter erhebt. Es liest sich für mich wie eine Bedienungsanleitung ...
    und genau diese braucht ein gutes Foto nicht.
    Es erwacht nicht durch Eigeninterpretation zum Leben, sondern erst durch das Betrachten selbst und die gelebte Interpretationsfreiheit der potenziellen Betrachter ...
    Müßte ich, ohne die Vorworte des Verfassers interpretieren, ... käme etwas ganz anderes heraus.
    Der Weg ist kein schlechter unter der Berücksichtigung aller vorausgegangenen Anmerkungen. Viel Glück !

  • Dr. Labude 23. Oktober 2012, 18:07

    Danke elevator!

    Mannomann. Wenn ich mir meine kreativen Arbeiten aus meiner Jugend ansehe ... es ist doch total normal, dass man eine Symbolik, die einen bewegt, als junger Mensch gerne "vorne am Bühnenrand" interpretiert. Subtilität ist ja eher was für die reiferen Jahrgänge.

    Klar hätte man das Bild auch ohne Fotoschopperei zu dieser Aussage kriegen können, vielleicht mit einem Weitwinkel in eine Allee bei kleiner Blende reinfotografiert, Scharf bis zum Horizont, oder, dann doch mit etwas Photoshop, etwas weiter hinten noch mal den Protagonisten, der sich rumdreht. Aber das wäre ja ein ganz anderes Bild.

    Ich finde das Gesicht gar nicht traurig. Ich finde, dass es einen entspannt-zuversichtlichen Blick ohne Euphorie trägt - und das passt eigentlich gut zur Bildidee.

    Wenn ich hier rummosern würde, dann vielleicht eher aus visuellen Gründen. Wenn er sich schon GEdanken gemacht hat, wie die Gleise zur Bildidee passen ( gut ! ), dann darf man sie ruhig sehen! also nicht Blende 4, sondern 16. Wer so gut freistellen kann, kann das Protrait auch durch Abdunkeln des Hintergrundes hervorheben. Und die "aus dem Auge fließende" Straße stört irgendwie mein ästhetisches Empfinden. So hat er seinen Weg nicht "vor" Augen, sondern "im Auge".

    Was man außerdem noch versuchen könnte, wenn das Bild in RAW geschossen ist, wäre, die Hintergrundfarbe ins Kalte zu verschieben. Das wäre aus meiner Sicht noch harmonischer. Und dann könnte man in den Augen noch etwas aufhellen und Sättigung erhöhen - huh, noch ein bisschen magischer.
  • Wolfgang Fendt 23. Oktober 2012, 16:45

    Einfach erstaunlich, wie tiefsinnig manche schon in jungen Jahren sein können. Gratuliere! Natürlich gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Aber in deinem Alter übertreffen dich wenige. Der Rest bringt die Reife und Erfahrung. Ein hervorragender Start. Deine Bilder in ein paar Jahren möchte ich sehen.
    Viele Grüße
    Wolfgang

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