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JörgD.


Free Mitglied, Potsdam

hypo2

Unterschied zur Vorläuferin:
80 statt 200ISO, Bl.8 statt 5,6, Selbstauslöser + Gorillastativ zum Abstützen der Kamera statt freihand, Entwicklung wie RAW.
Schärfer, detailreicher, in Tiefen etwas rauschärmer und (von mir subjektiv empfunden): natürlichere Farben. Die Bildränder wurden manuell weichgezeichnet und vignettiert. Details und Schärfe machen das Bild aber unruhiger.

Hypogymnia
Hypogymnia
JörgD.
PowerShot SX130IS

Kommentare 6

  • JörgD. 29. Januar 2011, 17:15

    @Manfred:
    Ich wende die schon von Altmeister Ansel Adams propagierte Methode der Randabdunkelung (Vignettierung) relativ oft dosiert an. Sinn ist, den Blick mehr auf das Hauptmotiv zu lenken. Ich kombiniere das meist mit leichter Randunschärfe (unser Auge sieht ja auch nur die Bildmitte scharf), um den Effekt (ähnlich der Hintergrundberuhigung durch Unschärfe bei Telemakroobjektiven) zu verstärken. Die Dosierung ist letztlich Geschmackssache. Diesem Bild hätte etwas mehr Vignettierung sicher gut getan.
    @Ulrich:
    Bei "wissenschaftlichen" Fotos wird man immer eine gleichmäßige gute Schärfe anstreben, schon um alle (bestimmungsrelevanten) Details zu zeigen. Eine Spur überschärfen ist nötig, um die Verluste beim Druck oder Einstellen ins Internet zu kompensieren. Allerdings wird hier oft eher des Guten zuviel getan. Unruhige Bilder mit Halos und solche in denen jedes Sandkorn aufblitzt sind die Folge. Ich bemühe mich, sorgfältig zu schärfen. Dazu erstelle ich am Schluß der Bildbearbeitung eine Ebene durch Duplizieren. Die wird dann im Modus Luminanz(! Um Halos zu vermeiden) leicht überschärft. Dann nehme ich mit dem Prozentregler solange Schärfe zurück bis das Ergebnis meinen Vorstellungen entspricht. Anschließend werden beide Ebenen vereint und das (nach eventueller Nachschärfung kleiner Details) nun fertige Bild abgespeichert.
    Ich danke euch beiden für eure Hinweise. U.a. so macht die fc Spaß.
    lg ded
  • Manfred Bartels 29. Januar 2011, 0:33

    @Ulrich
    Ich hab ja nur die kleine FC-Datei gehabt. Das gibt ja nicht sehr viel her. Es soll ja nur eine Idee sein.
    Für mich lenkt das Weichzeichnen am Bildrand etwas vom guten Motiv ab. Ich hab das etwas versteckt.
    Freut mich wenn es Dir gefällt.
    LG Manfred
  • Ulrich Kirschbaum 29. Januar 2011, 0:21

    @Manfred: Zwar bin ich nicht gefragt - aber da lacht natürlich das Herz eines Schärfefetischisten. (Entschuldigung, dass ich mich da eingemischt habe).
    mfg Ulrich
  • Manfred Bartels 28. Januar 2011, 23:59

    Hallo Ded, eine sehr plastische Aufnahme. Mit der Weichzeichnung am Rand mag ich mich aber nicht anfreunden.
    Ich bin mal drübergegangen und hab es an den Rändern etwas abgedunkelt (etwas übertrieben hab ich wohl dabei). Dadurch wird der Blick etwas auf die Flechte gelenkt.
    !!
    !!
    Manfred Bartels

    Was hältst Du davon?
    LG Manfred
  • JörgD. 28. Januar 2011, 17:56

    @Ulrich:
    Stimmt, heute war es (bis auf Minischnee) trocken. Aber ein bischen weniger knallig ist es auch durch die "Bearbeitung wie RAW" (Weißabgleich) geworden.
    mfg ded
  • Ulrich Kirschbaum 28. Januar 2011, 17:29

    Die Unterschiede zwischen beiden Bildern sind sicherlich nur marginal - wenn ich mir aber die Sorale anschaue, so treten die "Streuseln" (Soredien) deutlicher in Erscheinung und - rein subjektiv - finde ich auch die Lappen der Schwielenflechte schärfer. Könnte es sein, dass die mehr stahlgraue Frabe dadurch zustande kommt, dass die Flechte beim zweiten Bild etwas trockener war?
    Mir gefällt es so hundertprozentig (hätte ich gern in unser Flechtenbüchlein aufgenommen, weil so scharf und die typischen Merkmale gut zeigend).
    mfg Ulrich