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Holocaust-Mahnmal

Holocaust-Mahnmal

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Katrin Peters


World Mitglied, Ahrensburg

Holocaust-Mahnmal

...entsteht zur Zeit auf einem ehemaligen Gestapo-Gelände in Berlin.

Im Fenster des Informationscontainers hing ein Plakat, mit der im Bild beschriebenen Forderung.
Der Schriftzug war orange, genauso wie das liegengelassene Seil auf der Baustelle. So kam mir die Idee zu dieser Gestaltung der Aufnahme...
...und lasse den Gedanken des Betrachters freien Lauf.

Kommentare 18

  • Gerd R. 28. Oktober 2004, 22:10

    oh, das ist völlig an mir vorbeigegangen. sehs erst jetzt und muß sagen... eine fantastische arbeit.
    l.g. gerd
  • Katrin Peters 27. Oktober 2004, 21:16

    @Grüß dich Benji und alle anderen,

    erst einmal danke für die lobenden Worte, und dann möchte ich auch noch einmal Stellung nehmen, zu dieser Aufnahme, die mir wirklich am Herzen liegt.

    Ich gebe dir Recht, das die Vergangenheit nicht vergessen werden darf und uns immer vor Augen stehen sollte, gerade bei den jüngsten politischen Entwicklungen in einigen Bundesländern. Andererseits denke ich aber, dass wir unsere Energie nicht nur für die Vergangenheit aufbringen sollten, sondern auch couragiert uns der Gegenwart stellen. Zu oft wird bei Gewalt weggeguckt. Sei es gegen Jugendliche, oder Ausländer, Andersgläubige, oder auch nur Andersaussehende.
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass durch Spenden, wie hier, die Vergangenheit frei gekauft wird und so mancher aber nicht vor seiner eigenen Tür kehrt.

    Genau diese Gedanken kamen in mir hoch, als ich die fordernden Worte auf dem Plakat im Infocontainer las.
    Nicht „wir bitten, hoffen wünschen uns eine Mahnmal“, nein wir „fordern“!
    Das kommt bei mir an wie „das seit ihr uns schuldig, es ist eure Pflicht“!
    Schuldig kann ich nur sein, wenn ich auch direkt für etwas verantwortlich bin. Ich bin nicht verantwortlich für das was passierte, aber ich kann dafür sorgen, dass es nicht vergessen wird und nicht wieder passiert.
    Und dafür bin ich gerne bereit mein Teil zu tun, aber ich lasse mich nicht unter Drucke setzten!

    Der Rahmen war in meiner Aufnahme sehr wichtig. Hier spiegelt sich der Slogan wieder, der mich so sehr von der Wortwahl störte. Die Forderung war reißerisch und das wollte ich zum Ausdruck bringen.

    Das Bauseil, das auf der Baustelle noch zwischen den Baukränen lag, passte nur zufällig zum Farbton des Schriftzuges.

    So entstand mein Bild …und das wollte ich damit ausdrücken.

    Gruß Katrin
  • EZRAEL 27. Oktober 2004, 14:10

    Interessantes Bild, erinnert stark an "das Mädchen mit dem roten Mantel" aus Schindlers Liste, die dem Betrachter aus der durch S/W suggerierten anonymen und nüchternen Betrachtung lösen sollte. Außerdem (wie schon vorher beschrieben) gibt es dem Bild einen gewissen Gegenwartsbezug, der sich positiv gegen die sich leider breitmachende Lethargie, wenn es um die Bewältigung der jüngsten deutschen Geschichte geht, hervorhebt.

    Zur bildtechnischen Kritik, fände ich nur den Rahmen mit dem Slogan störend, wirkt ein bisschen "reißerisch" und wird dem Motiv in seiner Schwere nicht gerecht.

    lG Benni
  • JÖRG ERWIN 25. Oktober 2004, 1:26

    klasse präsentation.
    lg jörg
  • Angela Doerks 23. Oktober 2004, 10:52

    Ein Motiv, das zum Innehalten anregt. Ein Foto, das durch den engen Beschnitt und Ausschnitt wirkt und mit dem knalligen Seil einen Hingucker hat. Ein Bild, das ich mir in der Präsentation nicht besser vorstellen könnte. Klasse gemacht !

    Liebe Grüße
    Angela
  • Hans-Peter Möller 22. Oktober 2004, 23:02

    Sehr gut präsentierst Du hier das doch recht umstrittene Projekt.
    LG aus Berlin
  • Mischa KÖNIG 22. Oktober 2004, 21:01

    Du hast mit Deinem Foto erreicht, daß wir uns wieder einmal mit diesem Thema auseinandersetzten und es nicht vergessen. Ich finde das ist viel viel mehr als die Fragen ob das Foto gut oder schlecht, zu kontrastreich oder nicht....ist !!!

    Mit Hochachtung
    mischa
  • Gernold Wunderlich 22. Oktober 2004, 20:12

    N u r das Bild... das wärs für mich gewesen!
    Hätte viel Freiraum gegeben zum Denken, Nachdenken und Diskutieren. Der Text hätte auch im Untertitelraum stehen können (mein Empfinden).
    LG Gernold
  • Silke Haaf 22. Oktober 2004, 15:36

    Gute Kombi-Idee!! Klasse ausgeführt!

    Du warst in Berlin?

    Obwohl ich in Berlin lebe, habe ich mir das Mahnmal noch nicht so genau angesehen.
    Im Mai nächsten Jahres soll es eröffnet werden.
    Bis dahin werde ich es wohl mal geschafft haben.
    In 3-D könnte es auch ganz gut wirken.
    Gruß von Silke
  • Holger M 22. Oktober 2004, 12:12

    ein Foto mit exellenter technischer Qualität und in einer hervorragenden grafischen Arbeit dargestellt-perfekt,Katrin
    LGH
  • Gerdi Hübner 22. Oktober 2004, 12:05

    uiiih so schön wie Elsbeth das wieder formuliert hat, was soll ich dann noch anmerken. Du hast dich mit einem heiklen Thema auseinandergesetzt und mit viel Kreativität ein absolutes Hinguckerbild präsentiert
    lg
    gerdi
  • Monika Paar 22. Oktober 2004, 11:52

    durch den kontrast der farben eindringlich gestaltet!
    lg
    monika
  • Maren Arndt 22. Oktober 2004, 11:29

    Ich mag dazu nicht viel schreiben, nur das Deine Umsetzung im Bild absolut Sputze ist.
    Lieben Gruß von Maren
  • Der Manuel 22. Oktober 2004, 9:54

    Das Seil find ich ja auch gelungen, in seiner Farbigkeit ;-) Der Text hätte auch drunter stehen können.

    Aber klobig ist es dadurch geworden, gebe Dir recht ;-))

    Gruß vom Manuel
  • Elsbeth Feustel 22. Oktober 2004, 9:54

    Die Bearbeitung ist dir sehr gut gelungen...
    Der Schriftzug darf hier für mich ruhig so dominant sein, da etwas Wichtiges gefordert wird...
    Die massive Vorderung spiegelt sich in den massiven, grauen, tristen Betonklötzen wieder die an die furchtbaren Verbrechen erinnert, eine so dunkle Zeit...
    Lediglich das von den Bauarbeitern zurückgelassene orange farbene Seil holt uns in die Gegenwart zurück, und verbindet die Zeiten miteinander: nicht die Vergangenheit zu vergessen damit in der Zukunft sich soetwas nicht mehr wiederholt.
    LG Elsbeth