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Hochspannung bei Sonnenaufgang

Hochspannung bei Sonnenaufgang

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Jürgen Dietrich


Pro Mitglied, Berlin

Hochspannung bei Sonnenaufgang

Viel Diskussion um Hochspannungsleitungen in der Landschaft.Praktisch ist
keine Landschaft mehr ohne Leitungsmaste.Daran werden wir uns wohl gewöhnen müssen.
So viel kann mensch nicht wegstempeln,verstecken oder wegschneiden, also versuche ich es auch nicht.-Landschaften im 21.Jahrhundert eben!
(31.12.2013,Nähe Siethen ,BB, Grauverlaufsfilter,Farben wie Aufnahme )

Kommentare 13

  • O.K.50 17. Januar 2014, 8:20

    EWi, Danke sehr für Deinen Beitrag zur Diskussion. Du hast damit einen sehr ernst zu nehmenden Punkt angeschnitten. Es schon so wie Du sagst, mit den Fremdelementen lassen sich klassischerweise keine guten Landscapes machen (das gilt sicher auch für andere Arten von Naturfotos), man denke mal an ein Bild eines Hirschen wenn er sich an einem Strommast reibt ;-))
    Allerdings denke ich, wenn man beim passenden Licht und passender Umgebung diese Elemente als "bildgestaltend" mit einbringt lassen sich daraus durchaus ansprechende - aber eben "andere" - Landschaftsbilder produzieren.

    Trotzdem bin ich bei Dir, dass ich diese "Errungenschaften der Zivilisation" nicht unbedingt suche beim Bildermachen.

    VG
  • va bene 16. Januar 2014, 23:28

    EWi, jedem nach seinem Geschmack und nach seiner Schmerzgrenze .
    Du hast sicher Recht, ich habe mich früher mit vielen Leitungskabeln abgemüht, die sich über die schönsten Landschaften gespannt hatten. Heute versuche ich mit ihnen leben. Was in Rheinland-Pfalz ein Überleben bedeutet :-))
  • Klaus Rohn 16. Januar 2014, 23:10

    Ich finde die Strommasten hier nicht störend, ganz im Gegenteil. Das Bild als Ganzes empfinde ich als sehr natürlich und angenehm ruhig.

    Ganz besonders spannend sind Deine Lieblingsmotive rechts oberhalb des Mastes. ;-)

    Sonst stehe ich mit diesen Masten im Augenblick auf Kriegsfuß, da es eine Planung für eine neue Nord-Süd Leitung gibt, die zumindest in Sichtweite von meinem Wohnort gebaut werden soll/kann. Es gibt verschiedene Alternativen dazu, Genaues steht also noch nicht fest.

    Gruß Klaus
  • EWi sLichtbild 16. Januar 2014, 22:40

    @ va bene,
    zugegeben, die Formulierung, dass Bilder mit zivilisatorischen Fremdelementen in meinen Augen schon allein aufgrund des Einbringens kein gutes Naturfoto sein können, ist zu „platt“, zu einfach ausgedrückt. Natürlich können diese Elemente auch eine sehr wirkungsvolle Aussage treffen, auch Strommasten und Windräder. Hinsichtlich meiner Formulierung rudere ich insofern zurück, dass ich die Elemente als störend empfinde, wenn sie nicht dominierend und bildbestimmend sind, sondern nur beiläufig in einem Bild auftauchen. Vorrangig sind es eben diese stählernen Säulen (Strommasten wie Windräder) im optischen Vergleich zu Bäumen, die ich als Fremdkörper empfinde. Solche mich störenden Elemente stufe ich, wie z.B. wahllos angeschnittene Bildelemente als „Bildfehler“ ein oder kritisiere den Bildaufbau. Ein solches (rein subjektives) Gefühl habe ich jedoch nicht nur bei Bildern, sondern auch bei dem direkten Anblick in der Natur. Diesen versuche ich nach Möglichkeit ebenfalls zu meiden.
    Gruß EWi
  • va bene 16. Januar 2014, 21:47

    ist das nun ein Naturfoto?

    (gelöscht)

    Ich fürchte, wir müssen uns entkatalogisieren :-)
    Man muss die Masten nicht suchen, aber wenn sie da sind, werde ich nicht weglaufen.

  • EWi sLichtbild 16. Januar 2014, 20:59

    @ O.K.50
    natürlich kann man zivilisatorische Elemente bewusst in Landschaftsbilder oder Naturfotos einbringen. Es ist eine Frage der persönlichen Einstellung des Betrachters und nicht der allgemeinen Komposition und Gestaltung ob diese Elemente als störend bewertet werden. Es ist richtig, diese Fremdelemente sind Teil des Bildes und genau aus diesem Grunde sind sie in die Bewertung des Bildes mit einzubeziehen. Nach meiner ganz persönlichen Einstellung können Bilder mit zivilisatorischen Fremdelementen schon allein aufgrund des Einbringens keine guten Naturfotos sein.
    Gruß EWi
  • joasch 16. Januar 2014, 20:38

    Ich denke wirklich unberührte Natur gibt es bei uns fast nicht mehr. Selbst in den Bergen, wo es keine
    Strommasten gibt, gibt es dann Lawinenschutzbauten
    un ähnliches. Sicherheit, sowohl was Gefahren als auch die Versorgung angeht, hat einen hohen Preis.
    Ich will das auch hier nicht werten, die Realität
    ist so.
    Eine wundervolle Lichtstimmung hast Du hier festgehalten.

    VG Joachim
  • O.K.50 16. Januar 2014, 12:13

    warum nicht? Chris Nenno, Highme und ich hatten vor längerer Zeit schon mal in der Diskussion unsere zivilisatorischen Elemente gezielt und bewusst mit in Landschaftsbilder einzubringen.
    Wie man hier gut sieht, ist es möglich und nur eine Frage der allgemeinen Komposition und Gestaltung ob die Elemente als störend oder Teil des Bildes gesehen werden.
    Dass dabei dann wie hier durch die Licht- und Dunsteigenschaften noch eine feine Ästhetik rauskommt ist doch Beweis dafür, dass man es durchaus machen kann.
    Gut komponiert.

    VG
  • Jürgen Dietrich 15. Januar 2014, 23:11

    Akzeptiert!I ch habe andererseits viele Jahre bewußt vermieden, irgendwelche unschönen Aspekte in der Natur bzw. auch nur menschlichen Eingriff auf meinen Fotos auszublenden. Müll etc. habe ich gestempelt. Irgendwie denke ich jetzt, diese heile Welt sollte ich nicht mehr darzustellen versuchen.
    VG Jürgen D,
  • EWi sLichtbild 15. Januar 2014, 23:02

    Mich stören die Strommasten enorm, genau so, wie die Windräder. Sie sind für mich eine Folge der wirtschaftlichen Ausbeutung der Natur und viel schwerer zu verkraften als zum Beispiel ein von Dir kritisiertes abgelichtetes angefüttertes Tier in unnatürlicher Umgebung. Dieses ist für mich im Verhältnis eine nicht zu erwähnende Bagatelle.

    Gruß EWi
  • Jürgen Dietrich 15. Januar 2014, 22:28

    Es ist doch eher so, dass die Landschaft mit den Strommasten nicht vollends an ästethischem Reiz verliert- wie ich hoffentlich hier unter Beweis stellen kann-.
    VG
  • EWi sLichtbild 15. Januar 2014, 22:24

    @ va bene,
    du sagst, “Strommasten haben ihre Reize“ und weitest diese Aussage auch auf künftige Windräder aus. Diese Aussage ist plakativ gesehen sehr wohltuend positiv, aber ich verstehe sie nicht. Erkläre sie mir bitte.

    Gruß EWi
  • va bene 15. Januar 2014, 20:36

    warum auch nicht. Wir haben uns auf vieles gewöhnt, demnächst werden wir auch die Windräder akzeptieren. Es ist die Welt, wie sie ist und die Strommasten haben ihre Reize. Einhörner kommen nicht wieder -

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Kamera Canon EOS 500D
Objektiv Canon EF-S 17-85mm f4-5.6 IS USM
Blende 13
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 33.0 mm
ISO 200