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Was ist neu?

Heinz Höra


Pro Mitglied, Berlin

Hochgebirge im Abendlicht

fast hätte ich Abblendlicht geschrieben. Es ist aber tatsächlich kurz vor Sonnenuntergang, der die Eis- und Schneefelder der Walliser Alpen vom Weisshorn bis zum Dent Blanche in sein rötliches Licht taucht.

Kommentare 14

  • Heinz Höra 29. Dezember 2006, 18:02

    Meine Experimentiererei hatte erst mal ergeben, daß ich nicht, wie ich weiter oben gesagt habe, nur Aktionen gemacht habe, die keine Schärfe kosten. Da ich immer großen Wert darauf lege, daß die Höhenverhältnisse der Berge möglichst genau wiedergegeben werden und ich bei dieser Aufnahme die Kamera etwas schief gehalten hatte, habe ich als erstes das Bild um ca. 2° gedreht (Zinalrothorn und Dent Blanche müssen hier gleich hoch erscheinen!). Dann habe ich den passenden Ausschnitt gewählt, den ich dann auf die Höhe von 500 px herunterskaliert habe. Das sind also 2 Aktionen - Drehen und Herunterskalieren - die an der Schärfe des Bildes knabbern. Deshalb habe ich das Bild in PS CS auch 2 Mal unscharf maskiert. Die lange Diskussion zeigt aber, daß das nicht so den gewünschten Erfolg gebracht hat.
    Vielleicht geht es auch nicht besser zu machen.
    Wenn ich den Original-Bildausschnitt 3072 x 1000 px betrachte, dann wirkt er auch nicht richtig scharf. Das kann evtl. daran liegen, daß, wie Raymond gesagt hat, "die Dynamik auf die Distanz viel zu schwach ist" . Das müßte man mal rechnerisch klären (Auflösung in ca. 20 km Entfernung).
    Nichtdestotrotz habe ich den Original-Bildausschnitt nochmals bearbeitet, also auch gedreht und skaliert, aber am Schluß das von Raymond empfohlene Schärfeplugin angewendet. Obwohl ich noch nicht die günstigsten Einstellungen hatte, habe ich ein Bild mit besserer Schärfe bekommen, was man beim genauen Vergleich sehen kann
    Hg. im Al. - Testvariante 1
    Hg. im Al. - Testvariante 1
    Heinz Höra
    Da möchte ich zum Abschluß sagen, so kann man sich doch dieses schwierige Motiv anschauen und das "Hochgebirge im Abendlicht" genießen, ohne allzusehr von Unschärfen abgelenkt zu werden.
    Seid gegrüßt von Heinz

  • Heinz Höra 29. Dezember 2006, 0:36

    Hallo Raymond,
    ich möchte Dir erst mal ganz herzlich danken für das, was Du jetzt noch zu dem Bild geschrieben hast. Vor allem fand ich es ganz ausgezeichnet, daß Du auf alle Punkte eingegangen bist. Und dann noch der Hinweis auf das Schärfe-Plugin von Alois Zingl.
    Ich habe aufgrund dessen die letzten beiden Tage eine Menge herumprobiert . Jetzt ist es mir aber zu spät, um die Ergebnisse vorzustellen. Das will ich morgen nachholen.
    Sei herzlich gegrüßt von Heinz
  • Raymond Funke 27. Dezember 2006, 7:04

    Hallo Heinz
    Jpg würde das wohl erklären, die Dynamik ist dann auf die Distanz viel zu schwach und bei 8 Bit wirkt es beim erhöhen des Kontrasts wie ein Ölgemälde.
    Mit den 20% meinte ich die Skalierung von 2754 auf 2153pix. Da dabei die Pixel interpoliert werden, wird das Bild unschärfer. Es ist optimal auf 1/2 oder 1/4 zu skalieren. Blende 10 ist aber sicher gut, die meisten Objektive haben ihr Optimum in der Schärfe in diesem Bereich, dazu ist es eines der besten Zoomobjektive dieser Brennweite! 1/100 sollte bei 64mm auch reichen, für Freihandaufnahmen gilt die Regel min. 1/Brennweite. Es ist aber noch möglich , dass der Autofokus bei den Lichtverhältnissen versagt hat.
    Ich wollte mal mit dem Schärfeplugin von Alois Zingl dahinter ( http://free.pages.at/easyfilter/index.html ) damit erziele ich die besten Ergebnisse. für das Vollbild setzt ich auf 0.7 - 1.3, 80-90%ja nach Schärfe oder für die fc-skalierung auf 0.4, 80-90%. Das JPG kannst Du auch per Mail schicken, oder versuch's mal mit dem Plugin!
    Gruss Raymond

  • Heinz Höra 26. Dezember 2006, 19:00

    Vielen Dank, Raymond, für Dein Angebot. Aber mit RAW kann ich hier leider nicht dienen. Das Bild stammt noch aus einer Zeit, wo ich nur JPG gemacht habe - und mit JPG hat man schon ungünstigere Ausgangsdbedingungen.
    Wie ich Deiner Anmerkung entnehme, meinst Du auch, daß man bei einem Ausschnitt von 20 % (aus ??) nicht mehr viel erwarten kann.
    Hier sind es ca. 30 % Ausschnitt von 6 Megapixel, also 1,8 Megapixel. Im anderen Fall ist der Ausschnitt weniger als 20 %, also nur 1 Megapixel. Da ist aber die Qualität des Ausschnitts gerade noch akzeptabel.
    Inzwischen denke ich doch, daß ich das 1. Bild nicht optimal aufgenommen habe. Blende 10 haut ja noch hin und die Tiefenschärfe müßte auch noch bis Unendlich reichen, wenn ich auf die Mitte, die vielleicht knapp 20 km entfernt war, scharf gestellt habe. Aber ich sehe gerade, daß dort keine großen Kontraste waren und da kann etwas schiefgelaufen sein!? Außerdem sind 1/100 Sek. für eine Aufnahme ohne Stativ bei der Brennweite 40 mm x 1,6 = 64 mm vielleicht schon etwas zu wenig.
    Das ist bei dem anderen Bild alles etwas günstiger: Blende 14, 1/200 Sek.und 32 mm x 1,6 = 51 mm.
    Sei gegrüßt von Heinz
  • Raymond Funke 26. Dezember 2006, 8:00

    Trotzdem prima Stimmung!
    20% skalieren ist auch ungünstig.
    Möcht mich mal dran probieren.
    lg remo
  • Ralf Schauer 21. Dezember 2006, 21:37

    Tja, das ist doch mal eine schöne Aussicht verziert mit lauter Pastelltönen.
    Sehr schön!
    VG Ralf
  • Heinz Höra 21. Dezember 2006, 20:35

    Fredy und Stephan, ich stimme Euch zu, daß die JPEG-Kompression eine wichtige Rolle spielt. Aber nicht hier! Diesen Panorama-Ausschnitt habe ich hier http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=1034 mit 688 kByte, was sich in PS CS bei JPEG-Qualität=100%, also keine Kompression, ergab. Da sieht es nicht anders aus als hier.

    Nicht so krass ist es bei diesem Ausschnitt:
    Ausschnitt 2048x500 px
    Ausschnitt 2048x500 px
    Heinz Höra
    Wenn man dagegen das aus mehreren Bildern gemachte Panorama anschaut
    Die Welt der Viertausender
    Die Welt der Viertausender
    Heinz Höra
    dann ist da genügend Schärfe vorhanden - und selbst bei Komprimierung auf nur 128 kByte.
    Da müßte man zu dem Schluß kommen: Ein panoramaförmiger Ausschnitt, also max. 500 px hoch und breiter als 1000 px, von einem 6 Megapixel-Bild wirkt (und ist für diesen Betrachtungsmaßstab) immer etwas unscharf. Wenn man aber z. B. ein gestitchtes Panorama, das 13 Megapixel hat, nimmt, dann wirkt das unter den o. g. Betrachtungsbedingungen noch scharf.
    Seid gegrüßt von Heinz
    P.S.: Endloses Nachdenken, denn bei dem Ausschnitt spielt auch noch eine Rolle, daß man bei 2000 px Breite nur die Hälfte, also max. 1000 px auf einmal sieht. Wenn man dann scrollt, werden es wieder nur ca. 1000 px in der Breite sein. Und da man usw. usf.
  • Fredy Haubenschmid 21. Dezember 2006, 15:30

    Ob nur die Grösse (px mal px) für eine qualitativ gute Abbildung verantwortlich ist, wage ich zu bezweifeln, da spielt doch bestimmt auch die Speicherqualität (KB) eine nicht unbedeutende Rolle: Mit 150 KB (oder max. 300 KB bei doppeltem Upload) kommt man da schnell an eine Grenze, weshalb ich auch nie ein Pano bei der fc hochlade, solange die nicht wesentlich erhöht wird!
    Finde übrigens dein Bild unter den Bedingungen erstaunlich gut wiedergegeben!
    lg Fredy
  • Heinz Höra 21. Dezember 2006, 15:09

    Ich habe nochmals die Daten zusammengetragen und demnach dürfte das Bild wegen Brennweite und Ausschnitt nicht so viel unschärfer sein. Denn das Bild wurde mit der EOS 300D und, wie gesagt, mit dem EF 17-40 L bei 40 mm aufgenommen und ist ein Ausschnitt 2754 x 640 px aus 3072 x 2048 px. Diesen Ausschnitt habe ich für die fc dann auf 2153 x 500 px herunterskaliert und leicht geschärft. Das sind alles Aktionen, bei denen keine Schärfe geopfert wird. Käme jetzt nur in Betracht, daß die Aufnahme von sich aus unscharf ist.
    Demgegenüber hat das aus 4 Aufnahmen zusammengesetzte Panoramabild eine mehr als doppelt so große Auflösung: 7630 x 1724 px und das hatte ich damals auf 1328 x 300 px für die fc herunterskaliert.
    Seid gegrüßt von Heinz
  • Velten Feurich 21. Dezember 2006, 12:58

    Schön die Giganten mal von der anderen Seite zu sehen, als ich sie seit 15 Jahren gewohnt bin zu betrachten. Beim Weisshorn finde ich die Schönheit an allen Graten bestätigt, die in der Literatur auch so beschrieben sind. Was die Stimmung in der untergehenden Sonne betrifft, möchte ich mich Klaus Kieslich anschließen. LG Velten
  • Heinz Höra 21. Dezember 2006, 11:35

    Ihr zwei Schärfespezialisten habt natürlich recht. Es ist eben nur ein Ausschnitt aus einer Weitwinkelaufnahme. Da ist wohl nicht mehr herauszuholen, denn immerhin hatte ich hier das Canon EF 17-40 L verwendet. Wenn man das richtig scharf haben will, dann muß man, wie hier
    Die Welt der Viertausender
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    Heinz Höra
    ein echtes Panorama aus mehreren langbrennweitigen Aufnahmen machen.
    Und wie ich gerade sehe, hat Stephan auch nicht so unrecht, denn hier kam es mir auf dieses unvergeßliche Farbenspiel, das ich mit diesen Bergen als Akteuren erleben konnte, an und die auch Klaus offenbar begeistert hat.
    Seid gegrüßt von Heinz
  • Reinhard Knapp 21. Dezember 2006, 8:01

    Traumhaft schön. Was die Schärfe anbelangt möchte ich die Anmerkung von Ralf nur auf diese Aufnahme beziehen. -:)))
    LG Reinhard
  • Ralf S. 21. Dezember 2006, 7:19

    Hallo Heinz, Du zauberst uns hier die schönsten Stimmungen und wundervolle Panoramen, aber mit der Schärfe hast Du es nicht so unbedingt... :-)

    Gruß
    Ralf
  • Klaus Kieslich 21. Dezember 2006, 3:48

    Ein ganz wundervolles und auch stimmungsvolles Pano !
    Gruß Klaus

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