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Was ist neu?

Norbert REN


Pro Mitglied, Großraum Göttingen

Hiroshima II

Das ist das Friedensdenkmal in Hiroshima, jener Stadt, die von amerikanischen Atombomben vernichtet wurde.
Offensichtlich scheinen die Menschen nicht lernfähig zu sein. Man sollte doch meinen, dass die Japaner,die mit der Kraft des Atoms in der Vergangenheit schlechte Erfahrung gemacht haben, aus ihrer Geschichte gelernt hätten.
Aber bei uns ist es ja ähnlich. Mir völlig unverständlich ist die Tatsache, dass unsere Regierung zunächst weiterhin das hohe Lied der Atomlobby sang, und dann halbherzig, scheinbar aus Wahl taktischen Erwägungen, eine drei Monatige Aussetzung der Laufzeitverlängerungen verkündet.
Von Anmerkungen wie z.B. "Schönes Bild" bitte ich in diesem Zusammenhang abzusehen.
Bildautor ist mein Sohn.

Kommentare 57

  • Norbert REN 14. April 2011, 15:47

    Die Info über den Transport von Strom er Off Shore
    Windanlagen habe ich jetzt verstanden.Danke dafür.
    Da Du nun deine Aussage über die unterirdische Machbarkeit leicht revidiert hast, können wir ja mal über eine Oberirdische Lösung mit Entschädigung der kleinen Häuslebauer sprechen, deren Eigentum von jetzt auf gleich 100 % an Wert verliert, einschließlich deren Umsiedlung, wenn sie es denn wünschen.
    Das ginge natürlich auch.
    Gar nicht so sehr weit weg von hier gibt es solche Gemeinden.
    Was wiederrum die Sache mit der KWK, Kraft-Wärme-Kopplung angeht, so habe ich davon gehört.
    Verwandtschaft von mir mit einem kleinen Heizungsbau Betrieb war gerade frisch auf einem Lehrgang, und hat über die Serienreife und Rentabilität dieser Technik für Wohneinheiten ab 2 Familien berichtet.
    Da die gesamte Kernkraftleistung" nur " aktuell 25% beträgt, ist es nicht nachzuvollziehen, warum die scheinbar so wichtige Grundleistung nicht einstweilen mit fossilen Energiequellen überbrückt werden kann.
    Es war richtig, den Ausstieg zeitlich festzulegen.
    Es war falsch, die Laufzeiten zu verlängern.
    LG. Norbert
  • Michael Jo. 14. April 2011, 13:59

    ja, diese Trasse brauchen wir, egal, ob sich demnächst
    an jeder Hochspannungsmast-Baustelle eine örtliche Ini dagegen wehrt oder nicht ... !
    Und zu dem TV-bericht: habe ich nicht gesehen,
    kann ich nichts sagen.
    Fakt ist aber auch: bitte genauso kritisch die
    Studien über vemeintlich ' machbare' unterirdische Trassen hinterfragen, wie die von den grossen Stromkonzernen lancierten Auftrags-Studien und
    -Szenarien .... !
    Für nur dreifach höhere Kosten ???
    das ist Utopie (bei einer Hochspannungs-Trasse).

    Die Offshore-Anlagen erzeugen übrigens keine Hochspannung, bestenfalls 1000 Volt erzeugen die einzelnen Windgeneratoren.
    Diese Spannung ist kein Problem für ein Untersee-Kabel von maxmal 30- (bis evtl 50 ) km Länge.
    Auch die friesischen Inseln sind mit 10 kV-Kabeln
    mit dem Festland verbunden !
    Weite Stecken allerdings erfordern Hochspannungs-Übertragung, alles andere wäre unwirtschaftlich und
    Energie-Verschwendung.

    Über eine andere Energie-Erzeugungsmöglichkeit
    wird leider kaum geredet (und die grossen Stromkonzerne fürchtet sie wie der Teufel das Weihwasser): KWK, Kraft-Wärme-Kopplung !
    Millionen solcher kleiner Einheiten, intelligent vernetzt und bedarfsgerecht gesteuert .... könnten heute schon
    die photovoltaisch- und winderzeugte Energie problemlos ergänzen !
    aber all das vorerst auch nur als sinnvolle Ergänzungen
    zur nach wie vor notwendigen, ständig in Bereitschaft zu haltenden und verfügbaren Kraftwerks-Grundleistung !

    Augenwischerei bitte den Stromkonzernen überlassen;
    aber ebenso auch gewissen Öko-Phantasten (nix gegen Ökos, im Gegenteil !)

    Michael
  • Norbert REN 14. April 2011, 13:13

    Hallo Michael,
    Tut mir Leid, meine letzten Infos waren, das es durchaus technisch machbar ist, und etwa das Dreifache kosten würde.
    Ich kann leider die Quelle nicht mehr benennen,
    Aber es war TV, und ein scheinbar seriöser Bericht.
    Wenn wir OFF Shore Windanlagen bekommen, müssen wir doch auch unter Wasser, oder nicht?
    Bei der Behauptung die Energieversorger hätten das Netz verlottern lassen, und müssten sowieso massiv investieren, bleibe ich.
    Was die unterirdische Verlegung angeht, bin ich mir nicht mehr so sicher.
    Wir müssten beide noch mal forschen.............
    Wenn es nicht geht, geht es eben nicht unterirdisch.
    Das Wichtigste ist und bleibt der vernünftig vorgenommene Umstieg auf erneuerbare Energien.
    Und von dieser Stromtrasse wurde schon LANGE vor Fukushima gefaselt, vermutlich brauchen wir die sowieso !
    LG. Norbert
  • Michael Jo. 14. April 2011, 11:49

    @ Norbert @ alle Phantasten (sorry !):
    die Nord-Süd-Trasse UNTER die Erde ???
    Habt Ihr eine Vorstellung davon, welch immense
    Kosten DAS bedeuten würde, von der technischen
    Machbarkeit ganz zu schweigen ...
    380 kiloVolt (Phase gegen Phase, und immer noch 220 Tausend Volt gegen Erde gemessen),
    die wollen sicher in einer druckfesten, wasserdicht-verschweissten Röhre in ausreichender Tiefe verlegt werden; für jede der 3 Stromphasen also ein Rohr , diese untereinander in ausreichendem Abstand;
    jedes Rohr mit einem speziellen, nichtionisierendem
    Gasgemisch unter Hochdruck befüllt;
    in der Mitte dieser etwa mindestens jeweils 40 cm- D'messer Rohre ein Hohlleiter-Kabel verlaufend, darin womöglich ein auf etwa minus 170 gd C gekühltes
    Medium ...; alle 100 km eine Kompressorstation,
    alle Leitungsrohre in einem Tunnel auf Abstand gehalten,
    die Verteilerstationen (Knotenpunkte) überirdisch und mindestens genauso kompliziert aufgebaut ...,
    und auch dann kämen noch diverse Umwege als Erschwernis dazu (Naturschutzgebiete, Umweltverbände, ländliche Bürgerinis ..., 10 Jahe lange
    Planungszeit ...).
    Sorry, das ist Utopie !
    Einfach so eine Hochspannungsleitung in der Erde
    zu verbuddeln, so wie ein Untersee-Telefonkabel z.B.,
    DAS ist leider unmöglich !!!!!!!!

    ich habe vor ca. 35 Jahren anlässlich eines Praktikums
    bei Siemens in einem Hochspannungs-Prüffeld solche
    Anlagetechnik zu Testzwecken gesehen.
    Seitdem verfolge ich diese Entwicklung.
    Auch wenn die Entwicklung der Hochspannungs-Übertragung (und nur per Hochspannung lässt sich
    der el. Strom auf weite Strecken RELATIV verlustfrei und wirstschaftlich übertragen !) inzwischen längst Fortschritte gemacht hat: das oben v. mir geschilderten System einer unterirdischen Trasse würde etwa genauso aussehen !

    Nach der Wiedervereinigung der beiden Stadthälften
    Ost- und West-Berlin wurde hier eine etwa 7,2 km lange
    unterirdische Trasse gebaut: im Tunnelvortrieb,
    eine Röhre mit speziellem Wartungs-Tunnelfahrzeug und seitlich davon 2 x jeweils drei Rohre (wie oben geschildert), also für jeweils zwei 110 kV-' Drehstrom'-Verbindungen. Bauzeit: etwa 5 Jahre für diese 7,2 km Kurzstrecke und die für ' nur ' 110.000 Volt.

    Realistisch für eine grosse Nord-Süd-Trasse über mindestens 600 km ?????????????????????????

    Für die angedachte, künftige Stromtrasse aus
    Nordafrika (das ' DESRTEC'-Solarprojekt) möglicherweise machbar unterhalb der schmalen
    Meeresenge nach Gibraltar; aber auch dort vermutlich eher eine Übersee-Höchstspannungs-Trasse, diese dann mit
    Gleichspannung betrieben (ein sehr aufwändiges Verfahren; aber immer noch weitaus wirtschaftlicher
    als eine Untersee-Trasse).

    Soviel aus meiner bescheidenen Sicht (Kenntnis)
    zum Thema unterirdische Hochspannungs-Trasse ...

    Gr. Michael
  • Norbert REN 14. April 2011, 11:27

    Hallo Michael, Dein Text enthält viel Wahres.
    Ich meine aber, es gibt doch kaum Leute die den Ausstieg SOFORT ernsthaft fordern.
    Aber gerade darauf beziehen sich Deine Zeilen.
    Da liegt eine gewaltige Aufgabe vor uns,die wir erst mal stämmen müssen, und zahlen müssen WIR das sowieso.
    Nicht nur den Ausbau der erneuerbaren Energien, sondern auch den Rückbau der AKW`s, das ist schwierig und langwierig , und die leidige Endlagerung, sie ist überhaupt nicht lösbar.
    Wie gesagt, das braucht Zeit, und muss vernünftig gemacht werden, und nicht immer die Kosten in den Vordergrund gestellt.
    So gehört z.B. die Nord Süd Stromtrasse UNTER die Erde.
    Das unser E- Netz marode ist, wissen wir doch beide, und dieser Umstand wird nun in den Zusammenhang mit den erneuerbaren Energien gestellt.
    Zu unrecht.
    Sanierungsrückrückstände sind das ! Genau wie bei der Bahn, im Straßenbau, bei der Kanalisation usw.
    Die Folge von Jahrzehnte langer Abzocke.
    Wirklich Sorge mache ich mir zunächst, dass die 7 ältesten Meiler wirklich abgeschaltet bleiben.
    Ich habe immer noch diesen 1000 Seitigen Vertrag im Hinterkopf, mit dem unsere Regierung ihre Seele an die Atom Lobby verkauft hat.
    Diesen Deal mit Laufzeitverlängerung und Brennelemente Steuer.
    Vermutlich werden wir daran gebunden sein.
    Ausstieg mit Sachverstand, so könnte der Slogan lauten.
    Aber bitte nur unter vorgehaltener Hand, sonst verschieben diese Kapitalisten den Umstieg bis zum Sankt Nimmerleinstag.
    LG. Norbert
  • Michael Jo. 12. April 2011, 17:54

    Zweifellos passend und gut, Dein Starter-Foto,
    lieber Norbert;
    ob nun als erster oder 23-zigster seit dieser Fukoshima-Katastrophe, das ist egal.
    Mir war augenblicklich klar, als ich vor 4 Wochen Freitagsmorgens im Autoradio vom Ausfall der Kühlpumpem dort erfuhr,
    dass das folgende Scenario letztendlich zur verhängnisvollen Kernschmelze führen musste.
    Aber auch mir erging es wie vielen Millionen:
    die Hoffnung stirbt zuletzt .........
    Trauer, Ratlosigkeit, Schlaflosigkeit, Wut ....
    Verständnis zwar für die Reaktionen hier in Deutschland,
    selbst inzwischen wieder teilgenommen anzwei Demos;
    Grosse Zweifel aber am Sinn von Hauruck-Aktionen !!!

    Die AK-Nein-Danke-Flagge hängt bei mir schon seit über 30 Jahren aus dem Fenster,
    das Logo klebt schon seit über 30 J'n an meinem Auto ...
    (kam mir damit gelegentlich schon wie'n nostalgisch-verschrobener Alt-68er vor ...);
    gegen den Bauzaun in Brokdorf damals noch aktiv
    angerannt .. (+ Wasserwerferdusche ..);
    nun jedoch dieser rein angstbesessene Aktionismus
    (auch seitens der Poltik ...; vordem noch im Lobbyschmusekurs ..), das macht mir Sorge.
    Breiter Konsens der Bevölkerung für den Ausstieg ja !
    Frage mich jedoch:
    wer bringt letztendlich die Kosten für den Ausstieg auf ?
    ganz sicher nur die wenigsten von denen, die nun -
    angstbesestzt - den sofortigen Ausstieg fordern !
    Ohne produzierendes Gewerbe, ohne eine florierende
    Industrie in D. ist das alles NICHT zu machen !
    Die allerdings braucht ein verlässliches, sicheres
    Energiekonzept (und eine kontinuierliche Stromversorgung !!!) für jetzt und die Zukunft.
    Illusion zu glauben, das sei alles mit gutgemeinten
    Ratschlägen und ' regenerativen' Energien zu machen ..
    (wir sehen die Lüge derzeit beim Sprit: gewohnter Wohlstand für die Besitzer spritschluckender Gefährte
    kontra Lebensmittelanbau und Naturschutz ..);
    aber das alles ist eine andere Geschichte ...

    nun erneut in Japan, ausgerechnet Japan ..., das atombombengeschundene Land ...
    aber auch egal wo -
    schleichender, über Generationen hinweg wirkender Tod;
    unfassbar ...
    ;-(((((((((
    Michael
  • Ida-Lena 22. März 2011, 11:28

    ..orte wo die gedanke sich länger anhalten ..
    ida
  • Brigitte Kosch 20. März 2011, 13:04

    Ich kann mich nur den Worten von Reinhard L. anschließen.
    lg brigitte
  • Gerhard R. Keilen 18. März 2011, 20:50

    Stimme dir voll und ganz bei - sehr tragisch ist, dass es dieses Land nun wieder trifft und dabei aus eigener Uneinsichtigkeit - hoffen wir also, dass wir mit unseren Kreuzchen es bald besser machen.
    LG Gerd
  • Alexander Ried 18. März 2011, 11:16

    *
    wir sollen unseren Kindern eine Zukunft bieten, die es Wert ist zu "Leben"
    Aber so? Ohne Hirn und Verstand?
    Solange Politiker, (teils selbst ohne Kinder) so regieren und wohl unausweichlich denken, "nach mir die Sintflut", wird sich nichts ändern.

  • Gert Rehn 16. März 2011, 22:42

    Diejenigen, welche sich schon immer Gedanken gemacht haben und gegen die vielen negativen Erscheinungen der Konsumgesellschaft angehen, bleiben in der Minderheit. Erst dann, wenn die Katastrophen kommen, sagt man: hätten wir doch auf die gehört!
    Ich rechne dazu die unsinnige Fahrerei quer durch Europa, um Joghurt z.B. von Italien bis nach Flensburg zu fahren die Wegwerfmethode mit Plastemüll. Man repariert auch kaum noch was, lieber wegwerfen ist Methode. Und eben die Energieverschwendung in unseren Häusern. Die Menschen müssen wieder lernen bescheidener zu leben. vG Gert
  • Norbert REN 16. März 2011, 20:46

    @ Lichtschwacher
    Äußerst ungern melde ich mich auf meinem eigenen Account.
    Jeder soll das Gefühl haben, hier frei reden zu können.
    Nur wenn Fakten offensichtlich falsch wiedergegeben werden, melde ich mich.
    Ja, seinen Profiltext habe ich gelesen, und ihn darauf hin gebeten, diesen mit den Nutzungsbediengenen der fc, Nr. 5 klein 5 abzugleichen.
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/kontakt/agb
    Was soll ich Dir sagen, er hat es gelöscht.
    "Uga Uga" Norbert :-))