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Claus Bernet


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Himmlisches Jerusalem in Weidenhausen

Die evangelische Kirche in Weidenhausen wurde im Jahr 1962 nach rund zweijähriger Bauzeit fertig gestellt, die Festpredigt hielt Kirchenpräsident Martin Niemöller (1892-1984). Der Neubau ersetzt die wesentlich ältere Kirche in der Dorfmitte, die vermutlich im Mittelalter aus einem alten Wehrturm entstanden ist. Die Kirche hat einen quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von 20 Metern, was bereits eine gewisse Analogie zum Himmlischen Jerusalem andeutet. Der Grundgedanke der Kirche, also die Gemeinschaft der Heiligen, ist in den beiden großen Fenstern des aus Höhr-Grenzhausen stammenden Glasmalers und Bildhauers Eugen Keller (1904-1995) abgebildet. Die Fenster sind seitlich des Altares angeordnet, laufen auf diesen hin spitz zu und verstärken so die Konzentration auf den Altarraum. Erst beim Verlassen der Kirche fällt der Blick des Besuchers auf die Motive aus dem letzten biblischen Buch. Dargestellt sind die Tore des Himmlischen Jerusalem als Symbol der vollendeten Gemeinde, in der die Gemeinschaft Gottes mit den Seinen zum Ziel gekommen ist.

Das Foto ist Teil meiner Sammlung „Bilder des Himmlischen Jerusalem“, einer Dokumentation von etwa 2.000 Kunstwerken, die alle das Himmlische Jerusalem zum Thema haben.

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Exif

Kamera Canon DIGITAL IXUS 70
Objektiv Unknown 5-17mm
Blende 2.8
Belichtungszeit 1/60
Brennweite 5.8 mm
ISO 250