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Hiking Coyote Gulch

Hiking Coyote Gulch

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TilmanF


Pro Mitglied, Erlangen

Hiking Coyote Gulch

Weiter geht meine kleine Serie der schönsten Dayhikes im Südwesten. Coyote Gulch war einfach traumhaft mit seinen kleinen Wasserfällen, der eindrucksollen Felsbögen, den hohen Felswänden und der schönen grünen Vegetation. Der Ausstieg beim Lobo Arch war dann auch ein Klacks, trotz der zuvor zahlreich gehörten Horrorstories (also wenn man die richtige Canyonseite auswählt....hüstel, hüstel.... ;-) ). Blöd nur, dass ich 1 Tag vorher mein Objektiv hab fallen lassen und anschließend bei den schludrigen Tests nicht gemerkt habe, dass sich eine Linse verschoben hat, wodurch die Ränder völlig unscharf wurden (sieht man vor allem rechts oben aber auch sonst). Natürlich hab ich mich hinterher fürchterlich geärgert. Auf der anderen Seite ist es ein ganz hervorragender Grund, hier nochmal durchzuwandern, was ich ganz sicher irgendwann wieder machen werde.
(Gut, eigentlich braucht man keinen Grund, diese Wanderung ein zweites mal zu machen, aber ich musste mir die Situation ja schön reden... ;-) )

Wir hatten am Abend zuvor am Trailhead übernachtet und bekamen dort eine der kuriosesten Geschichten erzählt, die ich auf meinen USA-Reisen gehört habe. Auf dem vollen Parkplatz stand nämlich ein Pick-Up, der ein Kanu auf einem Anhänger hinten drauf hatte. Wir wunderten uns schon, warum man dies über eine sehr lange Dirt Road mitten in die Wildniss mitschleppt, wo man es ja überhaupt nicht nutzen kann. Gott sei dank trafen wir an dem Abend einen Amerikaner, der den Besitzer noch angetroffen und gesprochen hatte. Letzterer hatte doch tatsächlich vor, das Kanu mit in den Coyote Gulch zu schleppen und von dort bis zur Hole-in-the-rock road zurückzupaddeln. Leider hat sein Gesprächspartner ihm das dann noch ausgeredet. Hätte mich ja schon interessiert, wie er das Boot 2km über die Felsen schleppt, dann es beim Crack-in-the-wall über die Felskante hinabschmeißt, die Düne runterzieht um dann im kaum knietiefen Coyote Gulch die ganze Zeit aufsitzt, an den ganzen Kaskaden vorbeiträgt und irgendwann feststellt, dass schon lange, lange vor der Hole-in-the-rock road überhaupt gar kein Wasser mehr da ist...

So viel also zu Leuten, die etwas unvorbereitet auf Tour gehen... :-))))))

Kommentare 15

  • Ansgar Hillebrand 12. Januar 2013, 10:19

    Reisefieber!!
  • Roger Andres 10. Januar 2013, 21:36

    HA HA HA
    Bravo
    Gruss roger
  • achimpictures 10. Januar 2013, 15:43

    @TilmanF
    Es lag nicht in meiner Absicht, dich zu brüskieren oder gar deine Fotos abzuwerten.
    Gruß Achim
  • TilmanF 10. Januar 2013, 15:37

    @Achim: richtig, das Bild ist unscharf, steht ja auch schon in meinem Text - kannst also entweder gut sehen oder lesen oder sogar beides ;-). Hab das Foto hochgeladen, weil ich mal meine Lieblingswanderungen im Südwesten vorstellen und diese lustige Story loswerden wollte. Also ausnahmsweise mal mehr zu dokumentarischen Zwecken. Ich erwarte da jetzt auch keine Lobeshymnen wegen dem Bild.
    Beim West Rim Trail liegst Du allerdings daneben, das Bild ist nicht unscharf. Das Zeiss-Objektiv meiner Sony ist schärfer als jedes L-Objektiv von Canyon und bei F16 und 1/250 kann da sowieso nix schief gehen. Der Zion NP hat weiter hinten auf dem Bild viele vereinzelt stehende Bäume, die nur noch als kleine Punkte zwischendrin zu sehen sind und auf das ungeübte Auge mag das vielleicht auf den ersten Blick so wirken als sei da was unscharf, aber anders kann man das nun einmal nicht darstellen.
  • Verena 10. Januar 2013, 9:26

    an diese markante Stelle kann ich mich auch noch gut erinnern, wahrlich eine traumhafte Wanderung...
    "Sei nicht so speziell und beschäftige dich einmal mit Tageslicht"
    hahahaaaaa, der war gut :-)))
    lg Verena
  • achimpictures 9. Januar 2013, 23:11

    @ Marc
    du hast immer recht! Das ist aber nicht mein Problem!
    Unscharf ist unscharf. Damit möchte ich die Qualität der Tilman-Fotos im Allgemeinen nicht im geringsten mindern.

    Ich behaupte nicht, dass meine Fotos dir genügen oder sogar gefallen müssen.

    Deine Sonnenuntergangs-aufgangs - Fotos allein aber zeichnen nicht unbedingt einen guten Fotografen aus. Diese Lichtbevorzugung erscheint mir ein wenig einseitig, ist aber natürlich legitim. Damit will ich deine Fotos dieses Genres nicht mies machen, denn diese gefallen mir durchaus.

    Zur F.Brille, scharf sehen ist wichtig für mich! :-) - auch zur objektiven Beurteilung von Fotos, was bei sog. Freunden durchaus schwierig ist.

    Warum eigentlich nimmst du Tilman F so in Schutz? Ich habe doch nur meine Meinung differenziert geäußert. Tilman hat - denke ich - doch genügend Charakterstärke, eine nicht gerechtfertigte Beurteilung zurückzuweisen.
    Ich wusste übrigens nicht, dass Tilman F. zu deinen sog. Freunden, den bs gehört...
    "Nahezu immer überragende Quali bei Tilman", muss ich dir rechtgeben - Tonwertabrisse bei mir war allerdings einmal :-))
    Sei nicht so speziell und beschäftige dich einmal mit Tageslicht...und hör auf mit Soso ...


  • Marc Maiworm 9. Januar 2013, 22:28

    @Tilman: dann is ja alles jut...;-)

    @Achim: bei Gelegenheit mal die Brille putzen. Tilman ist einer der wenigen im USA-chanel dessen Bilder nahezu immer über eine überragende Quali verfügen. Es gibt da ganz andere, bei denen fehlende Schärfe zu kritisieren wäre. An deiner Stelle würde ich mich eh mehr mit Tonwertabrissen beschäftigen...
  • achimpictures 9. Januar 2013, 22:18

    Die Geschichte und die örtlichen Zusammenhänge gefallen mir sehr.
    Das Foto ist allerdings unscharf, wie du selbst einräumst - Entschuldigung!
    Soso :-))
    Gruß Achim
  • TilmanF 9. Januar 2013, 15:10

    @Marc: kein Thema, hab ich genauso verstanden wie es gemeint war. Ich gehöre eh zu den Leuten, die missverständliche Aussagen grundsätzlich zum eigenen Vorteil interpretieren... ;-)
  • Marc Maiworm 9. Januar 2013, 10:22

    Moin Tilman!

    Sehe gerade, was ich gestern geschrieben habe und möchte nochmal klarstellen: der uneupporische Knipser bin natürlich ich, nicht du. Liest sich etwas blöd, ist einer der Nachteile des Internets, das nicht immer alles so rüberkommt, wie es eigentlich gemeint war.
    Also nochmals sorry für die unglückliche Formulierung.

    Marc
  • Marc Maiworm 8. Januar 2013, 20:24

    Oje, das war ja nicht gerade das billigste Objektiv, was runterfiel... Deine Qauli ist aber trotzdem noch besser als das, was viele andere hier mit ihren Kameraboliden so abliefern.

    Die story ist klasse, den Typen hätte ich auch gerne bei der Arbeit gesehen ;-)

    Das Bild gefällt mir sehr gut, wohl auch, weil ich das fast genauso aufgenommen habe, damals (2006) aber noch mit der Kompakten als uneuphorischer Knipser. Sieht alles wunderbar aus, das für den Canyon so typische Umfeld ist für mich bestens dargestellt.

    Gruß Marc
  • Reiner Boehme 8. Januar 2013, 14:17

    Spinner gibt's genug.
    Wenn ich mir die stories von Synnatschke, Martres & Co durch den Kopf gehen lasse fand ich den gulch nicht so überragend wie von Ihnen geschildert, denn die Fotoausbeute war minimal, wenn auch beeindruckend. Auch die ersten 20m des Wiederaufstiegs waren einmalig steil, sodaß ich im ersten Moment dachte ich schaffe das nicht.
    Nie mehr wieder.
    Gruß
    Reiner
  • Michael Schlebach 8. Januar 2013, 9:26

    Vielleicht wollte der Herr ja auf eine flashflood warten...der besondere Kick :-).
    Schade um die Linse - aber die Bilder in Deinem Kopf, die ganzen Eindrücke, all das kann Dir niemand mehr nehmen.
    lg
    Micha
  • Albert Wirtz 8. Januar 2013, 8:04

    Lustige Geschichte...mit dem Paddelboot in den wasserlosen Coyote Gulch.
    Ein erstklassiger Hike und ein wunderbarer Felsbogen, der im Größenvergleich noch imposanter wirkt.
    LG Albert
  • Lothar Gold 7. Januar 2013, 22:13

    Witzige Story vom Kanu-Freak ;-)).
    Finde den Coyote Gulch auch einen der spektakulärsten Hikes im Südwesten. Und Dein Bild, Tilman, lässt sofort wieder den Wunscht aufkommen, möglichst schnell wieder einen Trip dort hin zu machen :-)

    Beste Grüße
    Lothar

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