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Was ist neu?

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Hier wird noch gewebt......

Webvorgang im Bild festgehalten.
Den Schussfaden (rot) sieht man ganz deutlich zwischen den Kettfäden.

Die Kettfäden (auch Kette, Zettel, Aufzug, altertümlich Werft genannt) sind die Fäden, die in der Weberei in einem Webstuhl in Längsrichtung aufgespannt werden. Im fertigen Gewebe liegen sie parallel zur Webkante, während die Schussfäden quer dazu verlaufen.

Die Schussfäden (auch Schuss, Eintrag oder Einschlag genannt) sind bei der Herstellung eines Gewebes jene parallelen Fäden eines textilen Gewebes, die zu den im Webstuhl aufgespannten Kettfäden quer liegen.

Von Schuss spricht man dabei, weil der sogenannte Schütze den Schussfaden durch das Webfach der Kettfäden treibt, also „schießt“. Die Art der Verkreuzung von Kett- und Schussfäden bezeichnet man als Bindung.

Die Feinheit des Gewebes hängt auch von der Gleichmäßigkeit des Schusses ab und wird mit der Lupe eines Fadenzählers beurteilt.

Durch Verwendung gefärbter Kett- und/oder Schussfäden sind farbige Muster möglich, man spricht dann von Buntgewebe, auch beim Weben eines Teppichs ist der Schussfaden oft gefärbt.

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