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HH Altenwerder - Kirche und Friedhof sind geblieben

HH Altenwerder - Kirche und Friedhof sind geblieben

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Heiko Schulz ²


World Mitglied, Hannover

HH Altenwerder - Kirche und Friedhof sind geblieben

Immer nur auf der A7 daran vorbei gefahren, aber immer mit der Freude, sie zu sehen und dass sie stehen geblieben ist, die Altenwerder Kirche. Seit 2009 nun stehen in unmittelbarer Nähe zwei gigantische Windkrafträder - die derzeit größten der Welt.
Heute nun musste ich dahin. Die Kirche mit dem Friedhof besuchen und direkt an den Sockel eines der Windräder - nicht erlaubt ... egal. Lauschig das eine, riesig das andere.

Die nächsten Fotos sind alle von dort.

Und hier noch aus Wikipedia ein wenig zur bewegten Geschichte der Gemeinde Altenwerder:

Das heutige Altenwerder hat so gut wie keine Einwohner mehr. Als Konsequenz aus der Verabschiedung des Gesetzes zur Hafenerweiterung kaufte die Stadt Hamburg ab ca. 1960 Grundstücke auf und siedelte die Anwohner um. Zwischen 1973 und 1978 wurde eine Enteignung angekündigt, weshalb sich viele Menschen teilweise mit Entschädigung zum Umzug bewegen ließen. 1998 verließen die letzten Bewohner Altenwerder. Nur die Altenwerder Kirche ist noch übrig geblieben, sie gehört heute zur Kirchengemeinde Hausbruch.

2003 wurde das lang geplante Containerterminal Altenwerder (CTA) in Betrieb genommen.
Die Kirche und ihr Friedhof stehen heute nahe der Autobahn A7 in einem verbliebenen Grünstreifen mit altem Baumbestand. Neben diesem einzig verbliebene Gebäude des ehemaligen Dorfes Altenwerder prägen heute Logistikhallen und Containerbrücken des Containerterminals CTA, der nördlich davon gelegene Sandauhafen mit dem Hansaport (für Massenschüttgüter) und die Müllverbrennungsanlage Rugenberger Damm an der Köhlbrandbrücke den Stadtteil. Östlich der Autobahn liegen der Rangierbahnhof Alte Süderelbe sowie Industriebetriebe und Lagerhallen, wie die Trimet Aluminiumhütte (vormals HAW - Hamburger Aluminium Werk) und das Aluminium-Walzwerk der Hydro Aluminium Deutschland GmbH (Norsk Hydro).

Seit 2009 erhielt der Stadtteil ein weit sichtbares Wahrzeichen. Die zwei aufgestellten Enercon E-126 Windkraftanlagen zählen zu den leistungsstärksten Anlagen der Welt (jeweils 6 Megawatt) und mit einer Gesamthöhe von 198,5 Metern zu den höchsten Bauwerken der Hansestadt. Die Nabenhöhe beträgt 135 Meter, der Rotordurchmesser beträgt 127 Meter.

Ein Erlebnis, sich an den Fuß zu stellen und über sich die Rotoren hinwegfegen zu sehen.

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