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herbstliches Panorama im Steckental

herbstliches Panorama im Steckental

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Hans-Reiner Bohn


World Mitglied, Weil der Stadt

herbstliches Panorama im Steckental

autumn panorama of Weil der Stadt

Geschichte:

Ursprünglich eine alemannische Siedlung und zur Römerzeit bereits ein wichtiger Handelsplatz, entfaltete sich Weil der Stadt unter der Herrschaft des Klosters Hirsau und der Grafen von Calw zum mittelalterlichen Dorf, das im 13. Jahrhundert eine rasche Entwicklung zum befestigten Stadtwesen erfuhr.

Unter dem Stauferkaiser Friedrich II. erhielt Weil der Stadt zwischen 1223 und 1242 Stadtrecht. 1275 erlangte die Stadt den Status der Reichsunmittelbarkeit. Als Freie Reichsstadt war sie direkt dem Kaiser unterstellt und baute zusammen mit den süddeutschen Reichsstädten ihre Machtstellung gegenüber den Landesfürsten weiter aus.

Nach der Niederlage 1388 bei Döffingen mussten diese Bestrebungen auf die Verteidigung der eigenen Unabhängigkeit beschränkt werden.

In diese Zeit fällt der Baubeginn der imposanten Hallenkirche St. Peter und Paul, die im Jahr 1519 endgültig fertiggestellt wurde.
Der Machtkampf zwischen Patriziat und Zünften erreichte den Gipfel in den religionspolitischen Auseinandersetzungen der Reformation und Gegenreformation, in denen sich die katholische Konfession durchsetzte.
In Weil der Stadt erblickten bekannte Persönlichkeiten das Licht der Welt:
-der Frühhumanist Heinrich Steinhöwel,
-der württembergische Reformator Johannes Brenz
-Johannes Kepler, der große Astronom und Mathematiker.

In den letzten Tagen des Dreißigjährigen Krieges, am 18. Oktober 1648, wurde die Stadt in Schutt und Asche gelegt.
1803 endete die Reichsunmittelbarkeit. Noch heute sind die Wehranlagen (Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen), die Stadtkirche, der Marktplatz und zahlreiche andere Baudenkmale beredte Zeugen einer stolzen Vergangenheit.
(Quelle: www.weilderstadt.de)

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