Wir schenken Dir 12 Monate Premium-Zugang zum halben Preis! Die Aktion ist bis zum 30.09.2016 gültig.
Nur für Free-Mitglieder. Angebot ansehen und 50% Rabatt sichen.

Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren.
Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden.   Weitere Informationen   OK

Was ist neu?

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Herbarium

Aus so etwas entstand die Kohle.

Das Ausgangsmaterial von Kohle ist hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs wie beispielsweise Farne (Baumfarne). Im Karbon, der erdgeschichtlichen Entstehungszeit der heute abbaubaren Steinkohle, herrschte ein sehr warmes und feuchtes Klima mit einem ausgeprägten Pflanzenwachstum. Beim Absterben einzelner Pflanzen versanken diese im Sumpf und wurden so dem normalen aeroben Zersetzungsprozess entzogen. Es entstand Torf.

Bei Meereseinbrüchen wurden diese Sümpfe mit Sedimenten bedeckt. Unter dem wachsenden Druck und der erhöhten Temperatur begann der Prozess der Inkohlung. Der Druck presste das Wasser aus dem Torf und es entstand zuerst Braunkohle. Der zu dieser Zeit noch geringe Druck presste nur wenig Wasser aus der Kohle. Mit der Ablagerung weiterer Schichten erhöhte sich der Druck und immer mehr Wasser wurde aus der Kohle herausgepresst. Nach und nach wurde aus der Braunkohle Steinkohle und mit nochmals mehr Druck Anthrazit. Deshalb ist die wirtschaftliche Qualität der Kohle umso besser, je tiefer sie in der Erde liegt und je älter sie ist.

Insbesondere während des Karbons vor etwa 280 bis 345 Millionen Jahren entstanden mächtige Steinkohlelagerstätten, die heute zu den weltweit wichtigsten Energielieferanten zählen. Die Braunkohlelagerstätten sind wesentlich jünger und sind im Tertiär vor 2,5 bis 65 Millionen Jahren entstanden.

Neue Untersuchungen legen einen Zusammenhang nahe zwischen der Bildung mächtiger Kohleflöze und der Evolution von Weißfäule. Im Kambrium gab es keine Lebewesen, die Lignin abbauen konnten. Erst im Tertiär entwickelten sich Weißfäulepilze, die Lignin zersetzten. In der Zeit danach konnte sich Kohle nur noch unter Luftabschluss bilden.

Weitere Info unter::http://de.wikipedia.org/wiki/Kohle

Kommentare 11

  • Ralf Hbg 26. August 2013, 20:48

    ...diese Version gefällt mir wesentlich besser als die mit dem großen Überblick!
    LG Ralf
  • AMABU 25. August 2013, 15:56

    Eine ganz fantastische Aufnahme
    Toll
    Gruß AMABU
  • Manfred Lang 24. August 2013, 20:56

    Wiederum sehr präzise fotografiert! :-)
    Herzliche Grüße
    Manfred
  • Adolf Zibell 24. August 2013, 20:23

    Gut gezeigt und dazu der lehrreiche Text und Link.
    Danke Klaus-Peter, für diese gute Information.
    LG Adolf
  • Jörg Otte 24. August 2013, 17:20

    Schöne Stimmung vermittelt das Foto

    Gruß J.
  • Willi Thiel 24. August 2013, 14:35

    schöne kleine Ewigkeit.....
    g willi
  • Karin und Axel Beck 24. August 2013, 5:48

    Die Natur braucht Millionen von Jahren und wir vernichten die Kohle in ein paar Tausend Jahren.
    Das gibt schon zu denken.
    Tolle Aufnahme mit den herbstlichen Farben.
    LG
    Karin und Axel
  • Bernhard Kuhlmann 23. August 2013, 23:28

    Sehr gut von dir mit der Anmerkung gezeigt !
    Gruß Bernd
  • Herbert W. Klaas 23. August 2013, 22:10

    Wunderschönes Bild der Pflanze !
    LG Herbert
  • Vitória Castelo Santos 23. August 2013, 21:55

    Herrlich, herbstliche Farben.
    LG Vitoria
  • Ladislaus Hoffner 23. August 2013, 21:47

    Sehr interessante und lehrreiche Dokumentation über unseren wichtigsten heimischen Energieträger.
    LG Ladi