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Th. Maess


World Mitglied, Kiel

Helga Schubert

Gestern Besuch bei dieser sehr gastfreundlichen Schriftstellerin. Ihr Buch über die Denunziantinnen im 3. Reich hat viel Wirbel gemacht...

Kommentare 4

  • Th. Maess 8. April 2014, 8:15

    was das Wort "Fallbeispiel" anbelangt, so gebe ich Dir völlig recht. Es ist ja irgendwie tautologisch (ähnlich wie eine "Zweigfiliale"). Entweder "Beispiel" oder "Fall". Nur in diesem Zusammenhang des 3. Reiches ist es vielleicht ein Fingerzeig auch auf das "Fallbeil", das nach Verrat nicht selten eingesetzt wurde.
    LG Th.
  • dersiebtesohn 8. April 2014, 8:09

    Ich finde das Wort Fallbeispiele schon etwas gewöhnungsbedürftig. Fälle fände ich schon besser, " der Fall", wie bei Camus, finde ich sogar ideal. Der wissenschaftliche "Touch" in Fallbeispiele gefällt mir nicht. Hier geht es doch um Menschen, das sind für mich keine Fälle, sondern Schicksale, und jedes Schicksal ist beispielslos. Die Sehnsucht die Dinge in Fallbeispielen zu ordnen, kann ich zwar nachvollziehen, aber ich stehe ihr kritisch gegenüber. Dennoch: was kann man schon wissen, wenn man das Werk nicht kennt!!
    Gruss
    Bernd
  • Th. Maess 8. April 2014, 7:58

    im Fall der meist tödlichen Folgen eines Verrats im 3. Reich ist das Wort "Fallbeispiel" vielleicht gerechtfertigt...
    Diese "Fälle" sind wirklich trostlos im wahren Wortsinn.
    LG Th.
  • dersiebtesohn 8. April 2014, 7:54

    Als Belletristikleser kannte ich dieses Buch natürlich nicht. Ich habe mal im Netz etwas recherchiert. Interessant fand ich den Vergleich jener Frauen und dem Nazi-Regime mit dem Staat der DDR, der ja auch ganz auf der Denunziation aufbaute. Kritisch sehe ich dennoch, beim Verrätertum zwischen Männern und Frauen trennen, aber um die Intension der Schriftstellerin hier auszuloten, müsste ich wohl erst die zehn Fallbeispiele in ihrem "Judasbuch" lesen. Beginnt der Verrat mit einem Kuss, gibt das ja immer eine Geschichte her. Aber ich glaube, so eine Geschichte ließe ich mir lieber von einem guten Roman erzählen. Schon das Wort "Fallbeispiele" hat etwas abschreckendes für mich.
    Gruss
    Na du weisst schon

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