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Detlef Lampe


Basic Mitglied, Borgholm

Helden im Ghetto

Reportage aus dem palästinesische Flüchtlingslager Shatila in Beirut. Dort hängen immer noch Fotos von Arafat und Hussein. Für viele Menschen sind sie weiterhin Helden. - Die dünnen Kabel über den Köpfen sind übrigens "freischwebende" Stromleitungen, die dicken Wasserleitungen.
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Das 1950 gegründete Lager ist eines der ältesten in Libanon. Traurige "Berühmheit" erlangte das Lager durch das Massaker im September 1982. Damals hatte die israelische Armee (Verteidigungsminister war Ariel Sharon) die Lager abgeriegelt. Dann fielen 150 verbündete Falangisten in Shatilla und Sabra ein: Sie sollten die palästinensischen Widerstandskämpfer entwaffnen. Da es nur eine Handvoll gab, fielen die Milizen über Zivilisten her: Sie folterten, vergewaltigten, schlugen Alten, Frauen und Kindern die Köpfe ein und zerstückelten sie. Einer Hochschwangeren schnitten die mordlustigen christlichen (!) Milizen den Bauch auf und enthaupteten ihr Baby. Die genaue Zahl der Opfer wurde nie bekannt, Schätzungen schwanken zwischen 2.000 und 3.000 - die meisten Leichen wurden mit Planierraupen in Massengräber geschoben und verscharrt. Die Weltöffentlichkeit war geschockt, die Vereinten Nationen verurteilten die Greueltaten aufs Schärfste...
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Mehr Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sabra_und_Schatila

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