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Heizung ist aus ...

Heizung ist aus ...

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Wilfried Krauß


Free Mitglied, Münchberg

Heizung ist aus ...

Altes Kesselhaus, Sigma 1,8/20 auf Neopan 1600 ohne Stativ versteht sich ...

Kommentare 6

  • U. Rödel 6. Juni 2007, 13:53

    Hallo Wilfried, danke erstmal für Deine Anmerkung zum Bild:



    In der Summa findest aber auch Motive ohne Ende. Und irgendwie war es ein komisches Gefühl darin zu knippsen, wo noch vor gar nicht so kurzer Zeit viele Leute gearbeitet haben....

    Gruß, Uwe
  • Torsten K. 20. Oktober 2003, 14:34

    Also, ich halt es jetzt mal ganz kurz, weil schon alle wichtigen und richtigen Anmerkungen erfolgt sind. Ich mag es! Der ins Sepia spielende Farbton charakerisiert für mich die Stimmung und paßt hervorragend.
  • Wilfried Krauß 17. Oktober 2003, 14:45

    @Oliver
    Danke für den ausführlichen Kommentar.
    So eine ausführliche Diskussion hab ich mir vorgestellt und gewünscht. *freu*

    Also ich würde nicht so weit gehen, daß ich die abgeschnitten Ecken _als solche_ sagen wir mal als Philosophie oder Konzept verstanden wissen möchte.
    Ich finde aber, daß es der Bildwirkung kaum Abbruch tut, wenn nicht alles so 100%ig penibel ausgerichtet ist.

    Es liegt halt an der Natur der Freihandfotografie, daß man kurz vor dem Auslösen sich eher auf die Verwacklungsvermeidung als auf den letzten Millimeter Präzision in der Ausschnittwahl konzentriert. Im Print hab ich die unteren Ecken auch sauber ausgerichtet.

    Und mir gefällt halt der "impressionistische" Effekt des unpräzisen, paßt irgendwie zum vergammelten Motiv.
    Wenn ich jedes Motiv mit Wasserwaage und Gittermattscheibe justieren würde, wie einer meiner Fotoclubkollegen, dann würde ich wohl schnell den Spaß daran verlieren. Denn ich freue mich eher über eine Bildvielfalt, als über ein bis ins letzte Detail ausgefeiltes Bild, wo dann immer noch die Gefahr besteht, daß ich in der Konzentration auf ein Detail ein anderes völlig übersehe.
    Ähnliches gilt auch für den Beschnitt von "Der Lack ist ab ..."

    Am liebsten hätt ich das Bild auch noch als Farbdia im Sommer mit Sonnenlicht gemacht, aber bei Abrißarbeiten an den Bechickungsbändern ist das rechte Instrument inzwischen zu Boden gegangen ...

    und dann freu ich mich trotzdem, daß ich wenigstens einige "unperfekte" Bilder (2 Filme Rohmaterial innerhalb einer Stunde) habe. Die ganze Serie soll übrigens den Titel "Kathedrale der Technik" bekommen und deshalb hat mich die Assoziation "Kreuz" an diesem Motiv interessiert.

    Dies soll jetzt keine Verteidigung meiner "Schusseligkeit" sein, Deine Meinung ist voll akzeptiert.
    Vielleicht schau ich mir das Negativ auch noch mal an, ob man die Ecken nicht doch noch irgendwie mit aufs Bild bekommt, wenn ich die Formatmaske des Scanners voll ausnutze. Gibt es eigentlich ein Bildbearbeitungsprogramm, bei dem ich z.B. die vier Bildecken definieren kann und mir dann die Fläche dazwischen zum Rechteck entzerrt wird? -möglichst ohne große Qualitätsverluste?

    lg Wilfried
  • Wilfried Krauß 16. Oktober 2003, 11:48

    Nein, das sind keine Spiegelungen in den Instrumenten.
    Da ich auf das Minolta-System festgenagelt bin, und mir Digital weitere Investitionen nur als SLR vorstellen kann, fotografier ich weiterhin analog mit Lichtstarken optiken und hochempfindlichen S/W Filmen ohne Stativ und ohne Blitz denn da ist man viel wendiger beim "Robben" und unauffälliger zumal wenn ich mit Modell unterwegs bin.
    Das Analoge mache ich trotzdem noch gern, auch wenn manchmal ein paar Ausreißer dabei sind.

    Die instrumente haben im Negativ noch Zeichnung, beim rechten ist aber schon das Glas kaputt, und da hab ich einfach den Kontrast weiter aufgedreht beim Scannen. Die Belichtungsdaten 2,4 1/20 bei Dezember-Sauwetter draußen ... jetzt ist das Motiv übrigens so nicht mehr zu machen :-(

    lg WIlfried
  • Andreas Grav 15. Oktober 2003, 23:43

    Also ich finde das so garnicht übel. Wenn der Auschnitt so gewollt ist, gibts daran nix zu diskutieren. Als Industriekulturfotograf hätte ich die Instrumente natürlich gerne "richtig" gesehen, aber als gestalterische maßnahme die Spiegelung in den Scheiben zu nutzen hat ohne Frage auch ihren reiz.

    Andreas.
  • Wilfried Krauß 15. Oktober 2003, 17:30

    nun ja, also mit 20mm hab ich ja schon über 80 Grad Bildwinkel ... das andere Doku-Bild hab ich auch gemacht. Die Instrumente kamen nicht besser, weil ich den 1600er in T-Max entwickelt hab statt in D-76 und sind bei geringerem Kontrast auch noch besser gezeichnet. Vielleicht wechsel ich das Bild mal aus.
    Der Anschnitt der äußeren Instrumente war aber so gewollt.

    lg Wilfried