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Heidelberg: Dienstmann Nr. 73 "Muck"

Heidelberg: Dienstmann Nr. 73 "Muck"

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Heidelberg: Dienstmann Nr. 73 "Muck"

"Muck" wurde 1837 in Heidelberg-Neuenheim mit Namen Johannes Fries geboren. In seiner Jugend arbeitete er als Gänsehirt am Neckar, später im Schreinerhandwerk, bevor er zum Dienstmann Nr. 73 am Heidelberger Hauptbahnhof wurde. Bei den Heidelberger Studentenverbindungen „Suevia“ und „Corona“ war er Aufpasser bei Mensuren und erhielt von ihnen den Namen „Muck“.
Gleichzeitig spielte er für die Studentenschaft mit Zuverlässigkeit den Postillion d’Amour. Seine große Beliebtheit verdankte er seiner Originalität, Hilfsbereitschaft, Bescheidenheit, Schlagfertigkeit und Loyalität.
Eine große Anzahl von Muck Fotografien, Zeichnungen und Gemälde sind heute noch in der Altstadt Heildelbergs in den Restaurants „Zum roten Ochsen“, im „Weißen Schwanen“ und in der Herrengesellschaft „Mandarina“ zu sehen. Seine Totenmaske ist im Restaurant „Goldener Hecht“ zu finden.
Johannes Freis verstarb am 19.05.1905 in Heidelberg, mittellos, aber als unvergessliches Heidelberger Original.
Seit Juni 2001 steht zu seinem Gedenken eine Skulptur, geschaffen vom Heidelberger Bildhauer Armin Guther, neben dem Eingang des Heidelberger Hauptbahnhofes.

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