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hammermühle in...

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roland gruss


World Mitglied, Bautzen

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bautzen
Der Blick von der Mauer des Nikolaifriedhofes auf das markante Spreeknie mit den zwei Wehren erfasst den Gebäudekomplex der Hammermühle und damit einen bedeutsamen Teil der Bautzener Geschichte.
Der Übergang der im Mittelalter stark benutzten Hohen Strasse an dieser Stelle hat sicher zur Entstehung der Stadt Bautzen wesentlich beigetragen. Das starke Gefälle in der Spreeskalaveranlasste den Bau von nachweislich 21 Mühlen im Stadtgebiet, deren eine als Drahtmühle just an dieser Stelle entstand.
Dass sie 1740 um einen Eisenhammer erweitert wurde, deutet auf die günstige Lage hin.
Die stürmische, technische Entwicklung in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhunderts veranlasste aber die Besitzer, an einer anderen Stelle vor der Stadt weiträumiges Baugelände zu erwerben. Das geräumte und verfallende Eisenhammerwerk kaufte 1888 Carl Ernst Heinke, der in Cunewalde mühsam in Gang hielt. Er gehörte dort zu den Bürgern, die sich - zu diesem Zeitpunkt noch vergeblich! - um einen Eisenbahnanschluss Cunewaldes an die Strecke Bautzen - Wilten bemühten. Sein Versuch in Bautzen eine neue Existenz zu gründen, war erfolgreich. Heute, über 110 Jahre später, ist die Hammermühle das letzte Werk, das noch arbeitet. Und seinem Geschichtsbewusstsein verdankt die Mühle ihren Namen Hammermühle. Soviel zum Blick vom Nikolaifriedhof in die Bautzener Geschichte.
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Brennweite 5.2 mm
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