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Konrad Johann Schmid


Free Mitglied, Teublitz

halt dich schön fest

Delphinarium in Nürnberger - Zoo
Canon 40D

Kommentare 8

  • Konrad Johann Schmid 15. August 2008, 13:47

    Peru - Delphine auf dem Speiseplan!!!!
    Mit der steigenden Nachfrage nach Delphinfleisch entwickelte sich ein gezielter Delphinfang. Netze wurden in Gebieten mit hohem Delphinaufkommen ausgeworfen, oder die Fischer gingen mit Harpunen auf die Jagd. Diese Situation fanden wir vor, als wir Anfang 1983 unsere Studien über den Status der peruanischen Kleinwale aufnahmen. In allen Küstenhäfen und Märkten wurde Delphinfleisch angeboten, entweder als Frischfleisch, das sogenannte "chancho marino" (Seeschwein), zu einem relativ niedrigen Preis oder, salzgetrocknet, als "muchame", eine teure Delikatesse.

    Unseren Untersuchungen zufolge lag die jährliche Sterberate bei schätzungsweise 10.000 Delphinen. Es existierten in Peru keine Gesetze zum Schutz von Kleinwalen, Bestandszahlen und die in peruanischen Gewässern vorkommenden Arten waren unbekannt. Dank der Unterstützung mehrerer internationaler Organisationen konnten wir mit unserer Arbeit erstmals fundierte Argumente zum Schutz von Delphinen und kleinen Walen in Peru erstellen. So beschloß die peruanische Regierung 1990, den Fang, die Verarbeitung und den Handel von Kleinwalen zu verbieten. Doch hatte diese Maßnahme nicht die erhoffte Wirkung: Eine 1993 in allen Häfen durchgeführte Untersuchung zeigte, daß jährlich noch immer etwa zwischen 15.000 und 20.000 Kleinwale gefangen wurden. Auf Druck einheimischer und internationaler Organisationen wurde 1994 ein weiteres Schutzgesetz verabschiedet. 1996 erließ die peruanische Regierung dann ein besonderes Delphinschutzgesetz mit speziellen Vorschriften und erhöhter Kontrolle. Es verbietet den Fang und Handel von Kleinwalen, Gesetzesverstöße werden mit Gefängnisstrafen bis zu 3 Jahren geahndet.

    Ungeachtet dessen werden die kleinen Meeressäuger weiterhin gefangen. Zwar gibt es keinen offenen Markt mehr, doch werden als Beifang mitgefangene Delphine und Schweinswale unter der Hand angeboten, wie wir in den letzten Monaten bei verschiedenen Hafenrundgängen feststellen mußten.


  • Chrissi3 13. August 2008, 14:04

    Das ist genau das Gegenteil von Wildlife. Das ist Sklaverei und an den Flossen festhalten das i-Tüpfelchen. Armer Delfin.
  • Klaus Zeddel 11. August 2008, 18:51

    Das hast Du super eingefangen, trotz der Bewegung wirkt es sehr klar und scharf. Frage mich nur, wo kann man sich an so einem Tier festhalten, die Flossen braucht er schließlich zum Schwimmen.
    LG Klaus
  • Lisa und Albert 5. August 2008, 21:11

    Wea's ned gscheid ko
    dea schwimmt im Zoo. ;-)))
    sg albert
  • Konrad Johann Schmid 5. August 2008, 11:57

    und manche machen sich hier ziemlich wichtig.-)

    lg Konrad
  • Roman M. 5. August 2008, 11:28

    Manche Fotografen sind mit der Einordnung ihrer Bilder scheinbar gewaltig überfordert.
    Sektionen wurden erstellt damit man Fotos die man sich ansehen will leichter findet. Ich will aber kein Zoofoto unter "Wildlife" finden und auch nicht ansehen. Und hunderte andere User auch nicht.

    Nachtrag 19:40: Ich schließ mich Marie an, dieses Ignore ist gerade zu eine Erlösung ;-)
  • Konrad Johann Schmid 5. August 2008, 10:37

    man sollte das bild beurteilen und nicht in welcher Sektion es eingestellt wurde, beurteilen wir hier Sektionen oder bilder?

    lg Konrad
  • Marie Sp. 5. August 2008, 1:27

    im Zoo und dann unter Wildlife eingestellt?

    Konrad, aber was ist daran unqualifiziert anzumerken, dass ein ZooPic nun mal nicht Wildlife ist, das Pic also in der falschen Sektion eingestellt wurde?

    btw... zu einer Beurteilung der Bilder gehört es auch unter welchen Bedingungen sie aufgenommen wurden und ZooPics sind nun mal nicht unter Wildlifebedingungen aufgenommen.

    Danke Konrad, ich nehme das Ignore als Kompliment.