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Haidemühl, ein verlassener Ort in der Lausitz

Haidemühl, ein verlassener Ort in der Lausitz

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Neydhart von Gmunden


Basic Mitglied, Hamburg

Haidemühl, ein verlassener Ort in der Lausitz

Haidemühl ...................
Ich gehe durch diesen verlassenen Ort, mehrmals.
Ich sehe, die Fernsehantennen sind nach Westen ausgerichtet.
Ich denke folgendes:
Vom Westen, dem goldenen, erhoffte man sich vor mehr als 20 Jahren
Wohlstand, Freiheit und eine glorreiche Zukunft.
Nun hat der "goldene Westen" auch den "nahen Osten" (DDR) heimgesucht
und brachte die Freiheit ........., aber was ist mit der Zukunft ?

Infos und nachdenkliches:
http://www.youtube.com/watch?v=qiAxEjLQ61o
http://www.youtube.com/watch?v=fZluW_7fle4
http://www.lausitzerbergbau.de/html/haidemuhl.html

Haidemühl (niedersorb. Gozdź) war eine Industriegemeinde mit 662
Einwohnern (2001) und lag rund 30 km südlich von Cottbus und 10 km
westlich von Spremberg im Landkreis Spree-Neiße.
Die Gemeinde Haidemühl geht auf das 1548 erstmals urkundlich erwähnte
Gosda zurück - dem Ursprung der späteren Industriegemeinde Gosda-
Haidemühl.
Der Name Haidemühl bezog sich auf die "alte Heidemühle" und wurde zum
ersten Mal in einer zwischen 1823 und 1842 verfassten Verhandlungsschrift
erwähnt.
Die Entstehung der Gemeinde geht auf die 1835 errichtete Glashütte zurück.
Im Jahre 1835 kaufte der Glasfabrikant Greiner Land, um die Glashütte und
drei Wohngebäude für die Arbeiter zu errichten - der Grundstein für das
heutige Haidemühl.
Vom 30. Juni 2003 - 31. Dezember 2006 erfolgte die Umsiedlung, am 31.
Dezember 2006 wurde der Umzug des Ortes Haidemühl komplett vollzogen.
Die Gemeinde Haidemühl wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2006 aufgelöst.
In den Jahren 2004 - 2010 wird die alte Siedlung abgerissen.
2018 erreicht der Tagebau Welzow-Süd den heutigen Standort.
Der größte Teil der Einwohner wurde in den neu erbauten Ortsteil Haidemühl
der Stadt Spremberg umgesiedelt.
Quelle: www.devastiert.de

Kommentare 7

  • Laufmann-ml194 4. November 2012, 21:10

    wenn ich mich jetzt allein auf die Bildwirkung beschränke, die trotz der Landflucht solchen Gegenden, immanent ist - warum übrigens können in interessanten Gegend selten gute wirtschaftliche Verhältnisse sein (Beispiel Loucovice in Budovicye Kray) - ist das gerade durch m.E. gewollten Rausch-Effekt ein außergewöhnlich intensives Bild
    vfg Markus ml194
  • Andreas Beier 14. Oktober 2012, 14:51

    top+++
  • Nicole Oestreich 3. Oktober 2012, 9:30

    Hier gefällt mir der leicht gelassene Rausch des Bildes... so kommt für mich trotz der Modernen das leichte zeitlose sehr gut rüber.
    VLG Nicole
  • -ansichtssache- 30. September 2012, 13:52

    Freiheit ohne Zukunft.........das wirft schon viele Fragezeichen auf. REin fotografisch wirkt der Ort durch das schöne Licht und die interessanten Wolkenformationen nicht so trostlos, wie er denn ist.
    Ein ganz anderes Fragezeichen wirft ein Blick auf die EXif-Daten bei mir auf.....bist du heimlich unter die Olympioniken gegangen??????
    Erstaunt fragende Grüße
    Danny
  • Willi Thiel 30. September 2012, 11:52

    irgendwie ist alles vergändlich
    was einst wichtig und ertragsreich war
    ist nun dem verfall bzw dem abriss nahe unbrauchbar
    ja entwicklung muß sein
    altes muß weichen ob es sinn macht oder nicht

    die tagebau problematik existiert hier auch in großem stil
    orte verschwinden , straßen , autobahnen werden verlegt . menschen enteignet wenn sie nicht verkaufen wollen .
    für manch einen ist der verkauf seines hauses ein segen da wurde schnell mal was um an gebaut - um den preis in die höhe zu treiben . aber das sind nur wenige . die meisten bekommen nur das was ihre hütte noch wert ist - und mit der kohle kriegt man kein neues mehr ...
    dein foto wirkt bedrohlich - irgendwie weit weg ungeliebt verstoßen düster ....
    so als wenn es weg müßte
    hg willi
  • Ulrich Ruess 30. September 2012, 11:51

    Düstere Sache, aber irgendwie ist Licht in der Landschaft oder interpretiert der das Positive suchende Geist nur hinein??
    LG Ulrich
  • Harald Se 29. September 2012, 22:01

    allo, da gibt es einen Punkt auf der Mitte des Schornsteins da scheinen alle Linien darauf zu zulaufen.
    Die Kondensstteifen, die Dachkante der Halle, sogar die Wolken. Der Punkt liegt quasi im goldenen Schnitt. Dies macht das Bild zu was besonderem, klasse.

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Kamera E-PL1
Objektiv Olympus M.Zuiko Digital ED 14-150mm F4.0-5.6
Blende 10
Belichtungszeit 1/500
Brennweite 14.0 mm
ISO 200

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