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Andreas14057


World Mitglied, Berlin

Gute Nacht!

Tayra oder Eira (Eira barbara)
Zoo Berlin, Nachttierhaus, Dezember 2012

Tayras sind in Mittel- und Südamerika beheimatete Marder, die eng mit unseren einheimischen Mardern verwandt sind. Der Zoo Berlin zeigt sie seit einigen Jahren (Raubtierhaus, Außengehege neben dem ehem. Gehege von Bao Bao, innen zwei Räume unmittelbar hinter dem kleinen Eingang am Weg Richtung Ausgang Budapester Straße). Die beiden Tiere sind meist sehr schnell und hektisch unterwegs ... oder wie hier zu sehen am kuscheln. Tayras werden 60 bis knapp 70 cm lang (plus dem knapp 50 cm langen Schwanz) und bis zu 5 kg schwer. Sie bewohnen den Regenwald, durchaus bis in Höhen über 2000 m, sind tagaktiv und gute Kletterer und Schwimmer. Der Nachwuchs wird bevorzugt in Nestern in Baumhöhlen zur Welt gebracht und großgezogen. Im übrigen ist über ihre Fortpflanzung noch wenig bekannt. Wie alle Marder sind Tayras Allesfresser. Sie jagen wie Wiesel alle Beutetiere, die sie überwältigen können, auch kleinere Hirsche, und ernähren sich daneben auch von Früchten. Sie gelten bis auf die mexikanische Unterart als nicht gefährdet. Sie teilen ihren Lebensraum u.a. mit den in etwa gleichgroßen Jagarundis, einer ebenfalls (Innengehege gleich daneben) im Zoo Berlin gezeigten (und erfolgreich gezüchteten) Kleinkatzenart. Bei den indigenen Völkern Südamerikas werden Tayras gelegentlich als Haustiere gehalten.

Jagarundi:

Hypnotized III
Hypnotized III
Andreas14057

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Ordner Marder
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Exif

Kamera DMC-FZ30
Objektiv ---
Blende 3.2
Belichtungszeit 1/30
Brennweite ---
ISO 100