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Gurney Eagle Weslake Mk1, vielleicht das schönste Formel 1 Auto, Monte Carlo

Gurney Eagle Weslake Mk1, vielleicht das schönste Formel 1 Auto, Monte Carlo

Günter Biener


Pro Mitglied, Neuss

Gurney Eagle Weslake Mk1, vielleicht das schönste Formel 1 Auto, Monte Carlo

Daniel Sexton Gurney, amerikanischer Rennfahrer, Konstrukteur und Team Eigner, geborn am 13 April 1931 in Port Jefferson, New York, als Sohn eines Stars der Metropolitan Opera.
Gurney war der erste Rennfahrer, der Rennen in der Formel 1 (1962), NASCAR-(1963), and Indy Car -(1967) Serie gewann. Die anderen zwei waren Mario Andretti and Juan Pablo Montoya.
Gurneys Formel 1 Karriere geht zurück auf erste Testfahrten mit einem Werks Ferrari, die von dem amerikanischen Ferrari Importeur in USA, Luigi Chinetti in 1958 arrangiert wurden. Seine erste Saison bestritt er 1959 mit einem Werks Ferrari. In nur vier Rennen konnte er zweimal auf das Podium fahren. Die Wege mit Ferrari trennten sich schnell. Von 1960 bis 1965 folgten dann Werkseinsätze für BRM, Porsche und Brabham bis er schließlich in 1966 mit seinem eigenen Formel 1 Team Anglo American Racers mit dem schönsten jemals gebauten Formel 1 Rennwagen, dem Gurney Eagle MK1 an den Start ging. Das Auto verfügte zunächst über einen 2,7 Liter Vierzylinder Coventy Climax Motor bis dann in 1967 das „Eigengewächs“, ein vom Weslake gebauter 3 Liter V 12 zum Einsatz kam, der zeitweise auch noch in der Saison 1968 eingesetzt wurde. Teamkollege war der Amerikaner Richi Ginther, der vom Honda Formel 1 Team kam, wo er - wie bereits ein Jahr zuvor bei Cooper - von John Surtees verdrängt wurde.
Weslake Research and Development wurde gegründet von Harry Weslake und war eine Firma, die zunächst auf Zylinderkopfmodifizierungen spezialisiert war.
In 1966 erteilte Dan Gurney Weslake Engineering dann den Auftrag, einen von Aubrey Woods konstruierten 3.0-Liter V12 Formel 1 Motor für seinen Eagle MK1 zu bauen. Es war ein überquadratisch ausgelegter Vierventieler mit einem Zylinderwinkel von 60 Grad. Die erste Entwicklungsstufe leistete in 1966 berets etwa 364 BHP; die Leistung konnte in den darauf folgenden Entwicklungsstufen dann auf bis zu 442 BHP bei 10.000 rpm gesteigert werden. Gurney gewann mit diesem Motor das Race of Champions in Brands Hatch, ein nicht zur Weltmeisterschaft zählendes Rennen und den belgischen Grand Prix in 1967, der leider bereits der Höhepunkt für das Teams sein sollte. Beim Deutschen Grand Prix am Nürburgring brach in Führung liegend eine Antriebswelle zwei Runden vor dem sicher geglaubten Sieg. Nach einem dritten Platz in Canada absolvierte das Auto nur noch ein weiters Rennen. In der Saison1968 wechselte Gurney dann zu McLaren Ford.

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