Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

grubiger Schleimer

Das Tor zum Wald sind für mich die grubigen Schleimrüblinge. Einfach weil man sie meist sofort entdeckt. Das Duo zog im Halbdunkeln ein weiteres Hundeduo an, die mich mit meinen Taschenlampen wild umkreisten, bis sie von den Besitzern zurückgezogen wurden.
Aufnahme mit der Lumix GH3 per Remote-Steuerung am iPad mit der App Lumix Link. War etwas schwierig, die App gefällt mir nur mässig, immerhin drahtlos.

Kommentare 18

  • Carl-Peter Herbolzheimer 3. September 2013, 0:29

    WOW - ein tolles und bestens gelungenes Bild. Du bist halt ein Vollprofi und es immer eine Wohltat, Deine Bilder anzugucken. Danke. Gruß Peter

  • Ruediger Fischer 2. September 2013, 20:41

    Motiv aufregend-HG dezent mystisch- Ausführung perfekt. Insgesamt erscheint mir das Bild an meinem Monitor etwas magentalastig.
    VG Rüdiger
  • DarkAbraxas 2. September 2013, 19:18

    Wunderschöne Aufnahme.
    LG Dark!
  • Moonshroom 2. September 2013, 13:19

    Hallo Stefan,

    ja , es gibt so einige Faktoren, die es erschweren, eine subjektive oder ideale Vorstellung von einer "Blauen Stunde" bildlich umzusetzen.
    In meiner idealen Vorstellung ist die Blaue Stunde "blau" und nicht lila.
    Das kann freilich jeder für sich anders interpretieren.

    Die "Rote Stunde" kommt erst nach der "Blauen Stunde". Während der eigentlichen Blauen Stunde kann sich die Lichtverschmutzung noch nicht maßgeblich durchsetzen. Man muss nur den richtigen Zeitraum erwischen, das sind manchmal nur 10 Minuten. Es ist längst keine ganze Blaue Stunde, die man fotografisch als solche nutzen kann. Das optimale Zeitfenster ist sehr eng, man muss es abwarten und dann hat man nur ein paar Versuche.

    Damit es verständlicher wird, worauf ich hinaus möchte:
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1324060/display/29318187
    Hier empfinde ich die Blaue Stunde im Hintergrund und der Umgebung als für mich stimmig, da reißt nichts auffällig ins Lila oder Magenta aus. Den Eindruck kann auch der FC-Hintergrund nicht nehmen.
    Zudem setze ich immer einen neutralhellen Kontrastrahmen, damit das Auge Farbtöne besser einordnen kann.
    Mir kam es hier auf eine fantastische, aber dennoch natürliche Wirkung an. Es ist also keine ganz "freie" Gestaltung.
    Bei einer komplett freien Gestaltung gäbe es für mich keine Richtlinien, aber so weit wie du bin ich noch nicht in diesen kreativen Bereich vorgedrungen.
    Inspirieren und anregen tun mich deine Ergebnisse immer wieder, aber zu mehr als ein paar Lampignons hat es noch nicht gereicht bei mir... :)

    Das liegt insbesondere daran vermutlich auch, dass ich mit Technik so meine Probleme habe. Ich bleibe wohl der eigentliche "Maler", der ziemlich simpel quasi nur mit ein paar Pinseln arbeitet, und nur mit Augenmaß und Gespür.

    Mit deiner genannten Technik kann man insbesondere auch bei kreativen Lichtmalereien sehr im Vorteil sein, durch die sofortige und aussagekräftige Bildkontrolle.

    Da ich eine Wutz bin im Wald, ist es aber auch letztlich besser für mich, wenn ich nur das für mich allernötigste, technische Equipment dabei habe ;)

    Ich freue mich jedenfalls auf weitere deiner Lichtmalereien, sie waren ja auch mit ein Auslöser, warum ich Gefallen an der Pilzfotografie gefunden habe. Aber auch die "Klassiker" haben mich dazu begeistert. Mit meinen Lampignons bin ich dann irgendwo dazwischen aufgetaucht :)

    Ich bin gespannt, was du heuer alles aus deiner Trickkiste holst. Extremperspektiven, Panos, Zeitraffer...und eben freie Lichtmalereien :)
    Ich wüsste nicht, wo mir der Kopf steht bei der dazu dienlichen oder nötigen Technik. Für mich ist es phänomenal, wie leicht und schnell du dich in technische Angelegenheiten und fotografische Spezialgebiete einfinden kannst, abgesehen davon, dass es ja auch dein Beruf ist. So was muss jemand
    "gegeben" sein :)

    Ja, wenn man keine geeigneten Pilze findet, rentieren sich Lichtspielereien kaum. Da braucht man schon am besten möglichst makellose, größere und fotogene Pilze. Und ich brauche sie am besten genau zur Blauen Stunde :)
    Die wirklich guten Gelegenheiten sind so gesehen leider ziemlich eingeschränkt.

    Rosige Pilzzeiten haben wir hier im trockenen Unterfranken eh schon ein paar Jahre nicht mehr... :(

    "Rosinen" bekommt man nur ab und zu, aber das macht auch den Reiz an der Sache :)

    Wünsche dir jedenfalls eine ergiebige und fröhliche Hauptsaison. Die Hoffnung ist ja immer da... :)

    Schöne Grüße --- Bernd
  • Hartmut Bethke 2. September 2013, 12:24

    Interessante Infos und Diskussion über Farbwahrnehmung. Mich jedenfalls irritiert das intensive Magenta. Ansonsten natürlich ein vorbildlicher LED-Hingucker ;-)
    LG Hartmut
  • Gruber Fred 2. September 2013, 9:01

    Besser kann man die blaue Stunde nicht präsentieren wie Du sie zeigst.
    Unten finde ich es auch ein wenig knapp, es hat aber sicher seinen Grund.
    Der schwarze Rahmen ist nicht so mein Ding,obwohl er kaum auffällt.
    LG Fred
  • Stefan Traumflieger 2. September 2013, 4:30

    @Bernd: Kurz ein Wort (zum Montag) zum Magenta in der blauen Stunde:

    Nach meinem Kenntnisstand können wir grundsätzlich Farbstiche unter natürlichen Bedinungen nicht erkennen, es sei denn, zwei unterschiedliche Farbtemperaturen treffen direkt aufeinander.
    Wenn du z.B. ein Buch mit weissen Seiten unter warmen Kunstlicht liesst, erscheinen sie trotzdem weiss, erst wenn du direkt daneben eine neutrale Lichtquelle setzt, wird der Farbstich auffällig.

    Insoweit fallen in der blauen Stunde eigentlich auch keine Farbstiche auf, wir neutralisieren das auch mit unser doppelten Grünpräferenz (ähnlich dem Bayer-Pattern). Dass tatsächlich ein massiver Farbstich vorliegt, ist ja allein schon in stadtnahen Wäldern mit reflektierenden, rötlichen Wolken unumgänglich, auch tagsüber mit blauem Himmel, der sich ja in der Umgebung hineinreflektiert, entsteht ein Farbstich, den wir aber nicht erkennen.

    Warum sieht man den Farbstich dann später im Foto? Hier kommt jetzt eine zweite Referenz ins Spiel, nämlich z.B. das neutrale Grau hier als fc-Hintergrund, der - würde er draussen vor Ort in der blauen Stunde mit beleuchtet - auch bläulich bzw. rötlich reflektierte.

    Aber letztlich ist es egal, ein Farbstich wird hier im Foto auffällig und entzieht dem vollen Farb-Spektrum Informationen, insoweit kann ich deine grundsätzlichen Vorbehalte nachvollziehen.

    Ich bin natürlich gespannt auf deine Lichtarbeiten und hoffe auch, dass hier in der Pilzsektion ganz neue Impulse auch für die übrige fc entstehen.

    Da braucht es dann kreative Ansätze, die du ja schon vielfach einbringst. Fokusstacking und Schleimpilze sind mir auch als relativ neue Techniken hier aufgefallen - mit teils wirklich hervorragenden Ergebnissen.

    Persönlich denke ich auch an neue Aufnahmetechniken - die Tabletsteuerung hatten wir ja letztes Jahr schon, die will ich aber weiter verfeinern. Draussen kann ich mit dem Camranger (http://www.traumflieger.de/reports/Handy-DSLR/iPhone-DSLR/Erfahrungsbericht-CamRanger-teuer-aber-genial::413.html) z.B. auf einem mobilen aber recht grossen Tablet bereits eine Schärfentiefe-Vorschau abrufen und die Gesamtumgebung ähnlich wie daheim am PC beurteilen. Und dabei die unzugänglichsten Positionen einnehmen.

    Ich scheue mich meist noch immer, Komplettgestaltungen nur für einen ruhigen Hintergrund durchzuführen, auch wenn wirklich gute Ergebnisse entsprechend aufwändig sind. Es muss nicht unbedingt sein und je mehr ich davon sehe, umso mehr stört es mich. Ich komm um sowas aus beruflichen Gründen auch nicht herum, im Studio nutzen wir Greenscreen, das geht schon sehr ins Virtuelle rein. Camerons Avatar ist auch so ein Beispiel, wo aus der Retorte Emotionen und Urvölker-Natürlichkeit vorgegauckelt werden und wer genauer hinguckt, sieht, dass es Comic-Grafiken sind. Naja, das Thema ist vielschichtig.

    Die Panorama-360-Grad-Technik will ich auch weiter austesten, ein weiter Blick öffnet neue Horizonte, nur muss man erstmal den Berg hochsteigen und dann braucht es da entsprechend passende Sujets (Grosspilze) und die verstecken sich manchmal den ganzen Herbst über. Suchen, schleppen und hoffen, dass es nicht regnet, ansonsten kannst du permanent Pilze fotografieren (im Zeiss-Objektiv) ;-)

    VG
    Stefan
  • Moonshroom 2. September 2013, 2:49

    Stefan, ich empfinde innerhalb der "Blauen Stunde" schon noch ein natürliches Farbspektrum, das entsprechend eben der Blauen Stunde zunehmnend Richtung blaulastigen Tönen geht.

    Reflektierende Wolken können eine Weile das Rot der untergegangenen Sonne noch beimischen, aber in der fortgeschrittenen, Blauen Stunde dann auch nicht mehr.

    Wenn es mir als Betrachter auf eine für mich subjektive Natürlichkeit ankommen würde, wäre mir dein Bild im Ganzen zu lila. Für mich hat die Blaue Stunde in einem Hintergrund subjektiv kaum noch Rotanteile.

    Ich bin aber ehrlich gesagt auch ein bisschen allergisch bei Magenta, Lila und Violett, generell, da kannst du mal den Wolfgang fragen ;)))

    Da ich deine Lichtmalerei als kreatives und "freies" Gesamtwerk auch sehen kann, spielt Natürlichkeit des Licht und der Farben nur eine untergeordnete Rolle oder gar keine.

    Lichtmalereien muss/darf man nicht hinterfragen, es ist alles erlaub was gefällt :)
    Dein Bild ist so gesehen auch in sich stimmig und gefällig :)

    Wenn man Natürlichkeit weitgehend oder auch ganz beiseite stellen kann, kann man Pilze mit Kunstlicht "fantastisch" modellieren. Das ist auch dein spezielles Reich, womit du viele Betrachter und mich schon oft beeindruckt und bezaubert hast :)

    Auch wenn ich wohl derzeit eine etwas konservativere Phase habe, kann ich mich immer noch auf eine freie Gestaltungen einlassen, wenn auch nur als Betrachter derzeit noch...
    Zu ein paar freien Gestaltungen wird es mich aber sicherlich auch wieder hinreißen im fortgeschrittenen Pilzjahr... :)

    Beste Grüße --- Bernd
  • Stefan Traumflieger 2. September 2013, 1:12

    @Burkhard: Dank Dir für den Kommentar. Es sind nicht die Taschenlampen, die haben neutrales Licht abgegeben, das lag an meiner Bildbearbeitung mit dem Magenta-Einschlag!

    VG
    Stefan
  • Burkhard Wysekal 2. September 2013, 0:52

    Na bitte, jetzt geht die Pilzerei bei Dir auch los.
    Bloß ein wenig übel, daß die Hunde überall dazwischen funkten. Was Du noch von der Kniescheibe abkratzen mußtest, will ich gar nicht wissen.....;-).
    Die Rüblinge sind von edler Gestalt und bringen mit ihren unterschiedliche Größen den Sehnerv auf Trab.
    Das Auge wandert in gefälliger Weise der Diagonalen hinterher.Schärfe und Licht gefallen mir ebenfalls sehr gut.
    Der von Bernd angesprochen Magenta- Schimmer fiel mir auch sofort auf. Dergleichen habe ich bei Dir noch nicht wahrgenommen.Ich nutze mehrere LED-Lampen von Dir, welche aber ehes neutrales Licht abgeben. Da bin ich jetzt a klein bisserl verwundert...:-).
    LG, Burkhard
  • Wolfgang Freisler 1. September 2013, 23:45

    Ich bin auch heute Abend nicht erstaunt ein erstes Pilzbild von dir hier zu sehen. Wer im Vorfeld so viele Kommentare schreibt.....;-))
    Unten ist's wirklich etwas knapp, aber ansonsten gefällt mir das, was ich sehe, sehr gut !
    Und Magenta ist eh meine Lieblingsfarbe, frag' mal Bernd...;-)
    VG
    Wolfgang
  • Stefan Traumflieger 1. September 2013, 23:22

    @Beate: da schlägt wohl das kollektive Pilz-Unbewusste durch, lustig :-)
  • Stefan Traumflieger 1. September 2013, 23:21

    @Bernd: war doch in der blauen Stunde, da gibt es keine neutralen Farben mehr, aber das weisst du bestimmt wie kein Zweiter ;-)
    Das Logo sollte den fallenden Rübling etwas ausbalancieren.
    Die Hunde waren zum Glück noch jung, sonst hätte es sehr unangenehm werden können, die hatten Blink-Halsbänder um, wahrscheinlich passte ihnen die Leuchtkonkurrenz nicht.

    viele Grüsse
    Stefan
  • Moonshroom 1. September 2013, 23:09

    Hallo Stefan, eine amüsante Geschichte, die zum Glück ohne Bisswunden ausgegangen ist :)
    Du bleibst deiner Vorliebe für LED-Licht treu und hast wieder eine schauwertige Lichtmalerei kreiert.
    Stellenweise schlägt das LED-Magenta ein bisschen durch, auch in der Umgebung hat das Magenta eine Hauptrolle, aber das ist sicherlich im Sinne deiner freien Farb- und Lichtgestaltung.
    Unten hätte ich dem hübschen Duo ein bisschen mehr Platz eingeräumt, und das Logo könnte für mich etwas dezenter noch sein - oder fehlen ;)
    Im Ganzen gefällt mir deine Lichtmalerei, aber als Hund hätte ich schon mal leicht und kurz an dir gezupft, vielleicht saßt du ja vor deren gewohntem und liebstem Revierstubben ;)))
    VG --- Bernd
  • Beate Radziejewski 1. September 2013, 22:45

    .
    lach nicht Stefan...
    jetzt kann ich es Dir ja schreiben...

    Wir haben bereits zweimal Pilze gegessen...
    und als ich die ersten Exemplare im Wald sah dachte ich sofort,
    dass Du jetzt aus den Startlöchern kommst und die ersten Pilze fotografieren wirst...

    also bin ich heute Abend nicht erstaunt Dein erstes Pilzbild hier zu sehen..
    es geht also mit dem grubigen Schleimer wieder los..
    hört sich nicht so lecker an ..aber sieht klasse aus..
    Dein Spiel mit der Beleuchtung ist wie immer gelungen.
    Viele Grüße
    Beate