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Was ist neu?

Wulf von Graefe


World Mitglied, Ostfriesland

Goldkohl-Acker

Es geht hier nicht um den unscharfen Haufen im Vordergrund.
Der zeigt nur, dass bei sehr großen Rastschwärmen immer noch kleine Häuflein etwas hin- und her zu sausen haben.

Das Bild meint vordringlich den merkwürdigen ockergelben "Bewuchs" am Ende des umgebrochenen Ackers:
Das ist ein dicht gepackter Goldregenpfeifer-Schwarm, wie es im Watt für diverse Limi-Arten ja etwas ganz Normales ist.

Wenn ihr es mir glauben mögt (weil ich doch sehr regelmäßig mit solchen Erscheinungen hier zu tun habe), dann sind dies ca. 5000 Personen von etwa 7000, die dort zusammen saßen.
Weiter verteilt kamen wohl noch etwa 2000 dazu. Nur von den Goldregenpfeifern.
Gleichzeitig, nur sehr viel weiter verteilt, wird die Zahl der Kiebitze wohl eher noch über 10 000 gewesen sein.

So am letzten Sonnabend nach den vielen Regentagen, die der Landschaft doch mehr Ruhe lassen. Schon am Sonntag waren sie zusammen nur noch etwa halb so viel und gestern werden es wohl "nur" noch je 1-2000 gewesen sein.
Sie sind auch nun nicht einfach weiter verteilt in den großen Räumen umher, die scheinbar genau so gut wären, sondern sie sind hier wirklich weg.

Aber bei dennoch kurzfristig um die 20 000 Limis auf ca. 5-8 qkm ist schon ein Gedanke daran angebracht, was so Vogelzählungen an festen Terminen eigentlich für einen Nährwert haben, wenn man daraus örtliche "Wertigkeiten" ablesen will.

Winterblümchen auf nacktem Acker
Winterblümchen auf nacktem Acker
Wulf von Graefe

Kommentare 6

  • Susan Milau 14. Dezember 2006, 0:44

    Wieder mal super interessant - ich hab solche Mengen noch nie gesehen. Dank dir kann ich es mir nun zumindest halbwegs vorstellen. Klasse Doku - wie immer!!
    LG Susan
  • Tim Peukert 13. Dezember 2006, 20:35

    Bloß mit der Ernte sieht das nicht so einfach aus !
    Wenn sich erstmal der Kohl in Bewegung setzt :-)
    Muss schon Irre sein das sind ja Massen
    VG Tim P.
  • Bri Se 13. Dezember 2006, 13:03

    Da bleibt von der Saat wohl nicht mehr allzu viel übrig.
    Um deine Beobachtungen kann mich dich fast beneiden.
    LG Brigitte
  • Jo Kurz 13. Dezember 2006, 7:52

    von diesem bild werd ich fast schwindlig, ist aber kein wunder wenn sich die erdschollen bewegen ;-)
    noch dazu kann ich nicht erkennen, wem die dunkle kontur hinten, vor dem haus mit den vielen weissen fenstern, gehört..
    beeindruckend!!
    gruss jo
  • Wulf von Graefe 13. Dezember 2006, 6:05

    hallo Bernhard,
    was da bei Dir Gold im Mund hat, ist bei mir meist eher der Rest von der Nacht.
    Auf Deinen Flüstermodus komme ich gerne noch zurück. Du wirst aber recht günstigen Wind brauchen, wenn Du erstmal aus dem Mittelgebirgigen heraus bist.
    lg Wulf
  • Bernhard M Müller 13. Dezember 2006, 5:56

    Hallo Wulf,
    Sind wir wieder mal die ersten die auf den Beinen sind.
    Hier ist der Spruch wirklich angebracht, auf jeden Fall
    für mich: Morgenstund hat Gold im Mund.
    Langsam machst Du mich wirklich sehr neugierig
    mit Betonung auf gierig, wo Du denn solche Fotos
    schiesst.
    -Flüstermodus ein- Du kannst es mir ja privat Mailen.
    Ich sags keinem weiter (;-] -Flüstermodus aus-
    Herzliche Grüsse Bernhard