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Ingeborg K


World Mitglied, Neuss

Göreme - Tuffsteinlandschaft

Kappadokien liegt im Zentrum eines Gebietes ehemals intensiver vulkanischer Tätigkeit, die das heutige Landschaftsbild entscheidend prägte. Ursprünglich war Anatolien von großen Seenplatten und tropischen Sumpflandschaften bestimmt, in denen allerlei Urtiere Pflanzen- und Fleischfressender Art die Population bestimmten. Als sich das Taurusgebirge im Süden weiter erhob, wurden im Inneren Anatoliens große Mengen Lava langsam an die Erdoberfläche gedrückt, die schließlich zur Bildung der uns heute bekannten Vulkane führte.

Über die Jahrhunderte verdichteten sich diese, durch unregelmässige Ausbrüche entstandenen Schichten vulkanischer Tuffe zu einem relativ festen Gestein, welches je nach Lage und Eruptionshorizont bis heute durch eine ausserordentliche Erosionstätigkeit abgetragen wird. Im weiteren Wechsel zwischen Eruption und Ruhepausen wuchsen die Vulkane weiter an, die damit eine neue Gebirgskette bildeten, die sich parallel zu der zentralen, weiter südlich liegenden Tauruskette erhob. In der Übergangszeit zwischen Pliozän und Pleistozän kam es zu den heftigsten Ausbrüchen, die maßgeblich für die heutige landschaftliche Gestaltung der Region verantwortlich waren. Die vulkanischen Tätigkeiten dauerten bis in geschichtliche Zeit an. Selbst in steinzeitlichen Wandgemälden in der südlich von Konya liegenden Ursiedlung "Catal Hüyük" (ca. 8000 B.C.) wurden Ausbrüche vulkanischer Tätigkeit dargestellt. Bis in das vorletzte Jahrhundert hinein wurde in der Region des Erciyes Dagi bei Kayseri von aktiven Fumarolen und Rauchsäulen berichtet, die allerdings gegenwärtig zum Stillstand gekommen sind.

http://www.fairychimney.com/deutsch/cappadocia/geology.htm

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