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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Berlin

Glockenturm

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net

Ich betrat den Turm des Französischen Doms in Berlin, um von dort eine bessere, höhere "Schussposition" auf den benachbarten Deutschen Dom zu bekommen (was sich übrigens nicht gelohnt hat).

Schon der erste Blick in den Turm brachte ein "Aha-Erlebnis" - Ein nach innen offenes Treppenhaus, neu verklinkert und halbwegs gut durch Tageslicht beleuchtet. Die Außenwände des Treppenhause einfarbig getönt - was in den "Fenstern" des Treppenhauses einen "ausgemalten" Anblick erzeugt.

Es ergibt sich auch ein Eindruck eines "Spinnennetzes", oder der Eindruck am unteren Ende einer Raketenabschussrampe zu stehen. Von unten sehen die Glocken des Glockenspiels tatsächlich wie Raketendüsen aus.

Kommentare 14

    Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 23. Mai 2012, 14:52

    Her geht es weiter:

    bedankt sich für die Diskussion seines Fotos.
  • Joachim Hasche 23. Mai 2012, 14:26

    Es lohnt auf jeden Fall, sich über dieses Bild Gedanken zu machen. Derartige Perspektiven finde ich immer reizvoll. Auch wenn mir dieses Bild gar nicht so schlecht gefällt, so wirkt es auf mich eher wie ein „Darauflos-Gekipst“ als wie ein durchdachtes Foto. Entweder hätte ich alles sehr mittig ausgerichtet gewählt oder eine ganz andere Perspektive gewählt. Man hat bei diesen Motiven die Möglichkeit, ein Bild zu planen.

    Hinsichtlich der hellen Lichtflecke auf der linken Bildseite hätte ich mir etwas mehr Bearbeitung gewünscht oder eine andere Aufnahmetechnik wie z.B. DRI.

    LG Joachim
  • Arne Vierlingeer 22. Mai 2012, 21:54

    Ob links oder rechts ist völlig egal das Bild finde spricht für sich einfach toll Gruß Arne
  • lophoto-germany 22. Mai 2012, 18:38

    perfektes licht
    klasse farben
    starke einfache gestaltung
    feines gesamtwerk
  • Asander 22. Mai 2012, 13:37

    Der Blick-nach-oben-Effekt ist hier erreicht. Die Frage, ob man ein Bild streng durchgestaltet oder eher "natürlich" wirken lässt, hat mit Geschmack wenig zu tun, sondern eher mit Ausdrucksabsicht. Insofern finde ich hier das Spinnennetz nicht wieder. Eine kürzere Brennweite hätte hier das Zentrum (die Glocken) verkleinert und die Stützen flacher wirken lassen, mehr in Richtung Spinnennetz.

    Der ausgebrannte Lichtfleck stört das ansonsten harmonisch weich wirkende Licht, hier hätte ich ein wenig Arbeit investiert, um eine zarte Zeichnung hineinzureparieren. Dass die Bögen unten fast abgeschnitten sind, führt ebenfalls zu einer Spannung. Diese unterstützt den "Boah"-Effekt. Dem dient auch die aus der Symmetrieachse verschobene Perspektive. Die Pfeiler oben im Bild wirken mächtig und lassen und machen Eindruck, ohne zu drücken.

    VG Andreas
  • Alfons Gellweiler 22. Mai 2012, 12:57


    Ich kann mich der Position meines
    Vorschreibers anschließen.
    Ein Fotograf, der seine Bilder veröffentlicht
    fotografiert nicht mehr nur für sich selbst,
    sondern auch für Adressaten, denen es das
    besagte »Aha-Erlebnis« visuell zu vermitteln
    gilt, nicht mit Worten.

  • Matthias von Schramm 22. Mai 2012, 12:10

    interessant wäre für mich, wie dann so ein "aha - erlebnis", welches der autor erwähnt, genau aussieht. ich schaue nach oben in einen glockenturm, sehe eine visuelle unwahrscheinliche tiefe (also in diesem fall höhe) und überraschender weise in einem glockenturm die glocken. also auf diese insgesamt, schließlich ist ein fotograf ja auch kampfsportler.

    viele architekturaufnahmen leben von präzision und genauigkeit, einer gewissen raffinesse eines schnitts, so wie ich es im gegensatz zu ein paar kollegen und kolleginnen bei dem letzten bild empfunden habe. nach dem motto, wie mache ich ein foto sowohl grafisch, als auch schnitttechnisch aquatinta satt.

    was ist hier geschehen? der fotograf hat nach oben gesehen, hat "aha" gesagt und erklärt uns nun auch warum. weil er spinnennetz und raketendüsen denkt.

    "aha", sage ich mir dann. eigentlich finde ich nämlich, der fotograf hat nach oben gesehen, dies dann mit hinaufgererckter kamera nachempfunden und auf eine weitere gestaltung verzichtet. mehr nicht ... von mir zu diesem zeitpunkt.
  • Renate Lutz-Züfle 22. Mai 2012, 7:56

    ein ungewöhnliches Bild

    eine Architektur die keinen Glockenturm so erahnen läßt,
    eine gewisse Kälte spricht aus ihr,
    warum sehe ich in ihr Kälte
    wenn es doch mit Glauben und Kirche in Verbindung zu bringen ist.
    Es ist wie ein Glaubensblick in die Zukunft,
    nüchtern,
    emotionslos,
    kalt,
    grünes Licht wie nicht so gutes

    wirkt wie eine Mahnung,
    so fotografisch auch sehr gelungen,
    wenn auch sehr nüchtern
    und (.......................) na ja, sehens wir mal.

    mfg.
    rlz.
  • Jens Lotz 21. Mai 2012, 13:59

    für mich eine in der Farbwiedergabe dokumentarisch gehaltene und ansprechende Architekturaufnahme. Hinsichtlich Schnitt bin ich bei Frank über mit, einen Hauch oben und rechts enger die Spirale fassen. Ansonsten bis auf den seitlichen Lichtspot gut belichtet--das würde ich recovern, weil die Lichtführung dunkel/hell zum Spiralzentrum dort unterbrochen wird.
    LG jens
  • Frank Reimann 21. Mai 2012, 11:27


    Ich finde das Bild sehr ansprechend, da sich mir nicht auf Anhieb erschloss, was das ist. Ich mag sowas, da es mich etwas bindet.

    Erst beim genaueren Hinsehen habe ich bemerkt, dass sich da eine Spirale windet. Die Empfehlung, das Zentrum woaders zu platzieren, teile ich. Allerdings käme, wegen der Spirale, die Mitte für mich nicht in Betracht. Ich würde es soweit nach oben rechts positionieren, dass der Wendel, der unten links beginntnoch gut zu erkennen oben und rechts denselben Abstand zum Bildrand hat. Vielleicht müsste dann aber unten und links etwas beschnitten werden. - Mich würde diese Variante interessieren...

    VG

    Frank
  • Klaus-Günter Albrecht 21. Mai 2012, 8:31

    Gut ausgewogen und eine tolle Perspektive.
    Liebe Grüße Klaus
  • Hansepixel 20. Mai 2012, 23:48

    Unten noch 2mm schneiden, damit der Bogen da mittig nicht mehr zu sehen ist.
    Ansonsten: feinst!
  • ...der ingo... 20. Mai 2012, 20:15

    tja, der liebe gott hat noch die feinsten klingeltöne.
    im ernst: positiv fällt mir die vermeidung sämtlicher
    eckenläufer auf, die hier in der fc eine ungeahnt große
    anhängerschaft besitzen. der unechte eckenläufer kann
    ebenso spannend und grafisch wertvoll sein. ohne die
    erläuterung hätte ich die fensterfarben als bearbeitung
    gedeutet. auf mich wirken sie nahezu steril.

    in summe ein technisch ordentlich gemachtes foto.
    den glockenstuhl hätte ich persönlich aber etwas
    mehr außerhalb des zentrums angeordnet.
  • Agora Bilddiskussion intensiv 20. Mai 2012, 20:11

    Der Fotograf schreibt:

    Ich betrat den Turm des Französischen Doms in Berlin, um von dort eine bessere, höhere "Schussposition" auf den benachbarten Deutschen Dom zu bekommen (was sich übrigens nicht gelohnt hat).

    Schon der erste Blick in den Turm brachte ein "Aha-Erlebnis" - Ein nach innen offenes Treppenhaus, neu verklinkert und halbwegs gut durch Tageslicht beleuchtet. Die Außenwände des Treppenhause einfarbig getönt - was in den "Fenstern" des Treppenhauses einen "ausgemalten" Anblick erzeugt.

    Es ergibt sich auch ein Eindruck eines "Spinnennetzes", oder der Eindruck am unteren Ende einer Raketenabschussrampe zu stehen. Von unten sehen die Glocken des Glockenspiels tatsächlich wie Raketendüsen aus.

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