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AnimalFriend 01


Free Mitglied

Gewonnen-lahment- verkauft

Zu dem Bild: Dieser Traber gewann das Rennen, kurz vor dem Entspurt lahmte er, sowie nach dem Rennen, ich hoffe man erkennt es am Bild. Eine Stunde später wechselte er den Besitzer.

Es ist traurig, dass die Flachrennen immer wieder falsch gedeutet werden. Zu viele Menschen glauben, dass das Tier ja zum Rennen auf der Welt ist, da es ein Fluchttier ist. Aber die Realität kennt kaum einer, aber warum klärt sie keiner auf?
Ein Millionengeschäft
auf Kosten der Pferde,
welche für in Ordnung empfunden wird?

Kommentare 9

  • You can't be me 20. Januar 2012, 13:41

    @AnimalFriend 01 - Ja und, die Pferde stehen angespannt in der Boxe. Was ist daran schlimm?
    Eure Pferde stehen auch vor dem Tunier gesattelt auf dem Hänger oder in der Boxe.. Wo ist der Unterschied ??
    Geh doch einfach nicht auf die Trabrennbahn, guck dir solche Bilder nicht an, wenn der Sport so schlecht ist !
    Ich gehe auch nicht auf Tuniere, kommentiere nicht unnötig irgendwelche Dressur,-oder Springbilder, auch wenn ich finde, dass es nicht Pferdegerecht ist.

    Der Trabrennsport an die Macht !
  • AnimalFriend 01 18. September 2007, 0:43

    @ Mandy Bellmann:
    Nicht Böse sein! Aber das ist genau die selbe Theorie die alle haben - und denn Sport deshalb für gut heißen:
    Das Pferd ist ein Fluchtier - fürs laufen geboren!
    Ja dass stimmt, aber: Wenn sich ein Pferd in der freien Natur bedroht fühlt schüttet es Stresshormone aus: Pferd läuft panisch weg, durch die Flucht kann es dem Feind entwischen, muss es aber nicht. Sollte dass Tier es schaffen hat es meistens Verletzungen an den Beinen durch überbelastung: Sehnenzerrungen, Muskelzeerungen oder sogar Muskeleinrisse und Sehnenrisse. Allerdings hat das Tier in freier Wildbahn hoffentlich (bevor der nächste Feind kommt) Zeit um alle Wunden ausheilen zu lassen.
    Und Pferde springen serwohl in freier Natur über Hindernisse sogar Zebras machen das.
    Wir haben im Stall auf der Koppel Geländehindernisse stehen und sogar unser Alter Amigo (25! Jahre) springt immer wieder mal darüber! Und auch den Fohlen macht so was riesigen Spaß!
    Andere Frage: Bei einen Sprung von 1,20 m bekommt ein Pferd auf die Vorderbeine pro cm² eine Wucht von 1 Tonne - bei Galoppern bei jeden Schritt allerdings pro cm² etwa 7-9 Tonnen. Also was ist dann gesünder?
  • Mandy Bellmann 15. September 2007, 13:22

    moment stopp mal. Nicht jeder stall ist so. wie du es beschreibst. Ich durfte auch mal mit hinter. da war es anders. es war nur der Pflöeger drin der gerade ein Pferd führen dufte. und mann muste im Stall ruhig sein das die pferde nicht nervös werden. Das Pferd wurde fertig gemacht geputzt und Trense drauf. gesattelt wurde im Sattelplatz. so und das war es. Dann gibt es auch dort ne Koppel wo die Pferde rausdürfen sich austoppen und einige Spielchen mit dem anderen Pferd machen konnte.

    Ich will damit sagen das jeder stall anders ist. bitte nicht alle in einen Kamm schwerren.

    Ich schätze das auch nicht das 2- 3 Jähre schon rege beim Rennen teil nehmen. Besonders mag ich Trabrennen nicht. Sie werden gezwungen nicht zu galoppieren.

    Aber nehmt doch man die Vielseitigkeit/Springreiten zu gute. Wir wissen alle Pferde sind Fluchttiere. Und wenn in der Wildnis ein stamm ihrer wege liegt springen sie nicht drüber sondern sie umrennen es also nen großen Bogen drumrum. Im Springsport und in der Vielseitig keit wird das Pferd gezwungen drüber zu springen. Spingsport ist ja noch harmlos gegenüber der vielseitigkeit. Bei der Vielsseitigkeit sind die Hinternisse fest. also wenn ein pferd die beine nicht hebt und an die Stange kommt pech gehabt die Stangen fallen nämlich nicht runter.

    Also jeder Sport hat seine nach und vorteile.
  • Lilith Da Vinci 12. September 2007, 8:55

    das muss echt nicht sein..........
  • AnimalFriend 01 11. September 2007, 2:14

    Nun ja ich hatte das Vergnügen durch einen Bekannten, der auf der Rennbahn in einen der Trainerställen direkt an der Rennbahn (Krieau) als Pferdepfleger arbeitet hinter die Kolissen eines Renntages zu sehen:
    DerTrainerstall bestand aus 10 Boxen. Ich war bereits um 6:00 Uhr im Stall, da ich nicht glaubte mich dort so schnell zu recht zu finden. Um 06:30 kam mein Bekannter vom morgenfrühstück zurück. Es war sehr edylisch, die alten Stallungen hatten was besonderes. Um 10:00 war das erste Rennen. Täglich werden alle die Pferde ab 6:30 von drei Pflegern geputzt. Die Pferde gehen zwei mal täglich für etwa 30-45 min auf die Bahn und dann direkt wieder in die Box. Koppeln gibt es keine (Verletzungsgefahr). Zwei der edlen Tiere wurden aufgeschirrt, da der Trainer mit den Pferden die nicht starten, noch am morgen trainierte. Er spannte die Tiere in den Sulki. Pünktlich um 07:00 kam der Trainer mit seinen Lehrling führte die Pferde zwei Meter vom Stall weg setzte sich auf den Sulki und direkt zur Bahn. Nach 25 min kam der erste wieder zurück, stellte sen Pferd wieder an die Stelle wo er es vorher nahm und fuhr mit dem nächsten aus, welches bereits hergerichtet waren. Nach 80 min waren 7 Pferde fertig und wieder in der Box.
    Es herschte bereits reges Treiben in allen Ställen. Sulkys wurden vor den Ställen geputzt, Gamaschen gereinigt - mein Bekannter meinte nur: Ab jetzt wirds stressig. Auch die Pferde wurden etwas unruhig.
    09:00 Uhr alle Pferde im Stall schauten nervös umher, einige drehten Runden in der Box. Zwei Pferde starteten in zwei verschiedrnen Rennen an diesen Tag Eine zweijährige Hovnungsstute ihr zweites Rennen und eine 3 jähriger Hengst, mit bereits 17 erstplazierungen von 20 gestarteten Rennen. Um etwa 09:30 wurden die erste eingespannt und ab in die Bahn. eine Stute in der letzten Box hinten war sehr nervös.Sie wieherte ununterbrochen, riss Augen und Nüstern auf, schwitzte, die Ohren nur gespitzt, sie drehte eine Runde nach der anderen in ihrer Box, bei eineen Eck blieb sie stehen, horchte und ging die nächste Runde. Mein Bekannter erklärte mir, dass diese zwar die Schnellste im Stall sei, aber sie nicht mehr brauchbar ist, da sie bei jeden Rennen so nervös ist, dass sie bei Startbeginn komplett k.o. ist. Aber das wird noch schlimmer im Stall, darum führe ich den Hengst jetzt schon nach draussen und spanne ihn ein - später ist es unmöglich. Und wirklich: Fast alle Pferde sah man nun nervösität an: einer webte, ein anderer wetzte die Stange auf und ab, nervöses herumgehen, Boxenwandtretten und Scherren der Vorderhufe war im Stall zu hören. Nur das ständige wiehern der einen Stunde schweigte. Ich betratt den Stall mit einem mulmigen Gefühl, da die nervöse Stute ja ganz hinten war. Sie lag am Boden - total verschwitzt, schwer Atment, als sie mich bemerkte sprang sie sofort auf und begrüßte mich mit angelegten Ohren und einen Schnappversuch, obwohl ich sie am morgen noch normal streichelte. Darauf ging ich richtung Rennbahn um mir das Rennen anzusehen und auch aus den anderen Stellen nachm ich nur das Geräusch von histerischen wiehernden Pferden und leutes Hufgescharre war. Um 11:30 waren alle Rennen vorüber. Um 12:00 gab es für die Pferde futter - erst dann kehrte mit dem Fressen ruhe in den Stall ein. Ein schreckliches Erlebniss. Seit dem besuchte ich noch einige Male meinen Bekannten und den Stall, aber immer wieder war es dasselbe. Der Hengst übrigens oben im Bild ist der 3-jährige vom Rennen.
  • Lilith Da Vinci 7. September 2007, 9:22

    danke für die aufklärung
    daran scheitert es wirklich!
    viele leute wissen sowas gar nicht. und um etwas zu ändern muss man den grund wissen
    mach weiter solche aufklärungen

    und nein ich war noch auf keinem rennen also auch nicht bei startbeginn
    so musst du mich wieder aufklären
    ich bin wohl ein paradebeispiel weil ich echt keinen blassen schimmer von pferden habe
    (außer das sie ganz wunderbar riechen)
  • AnimalFriend 01 7. September 2007, 2:30

    Was so schlimm ist? Naja - die Tatsache, dass die Tiere mit zwei Jahren eingesetzt werden - mit der ausrede, die Tiere sind frühreif, allerdings sind sie meistens nach drei jähriger Saison (so lange laufen die besten meistens) total hin. Mit 8-10 Jahren wo andere am Höhepunkt stehen (man siehe z.B.: internationalle S- Springen und S- Dressuren) werden diese meist Eingeschläfert, wenn sie nicht schon forher sterben mussten.
    Bei einen Sprung von 1,20 m bekommt ein Pferd auf die Vorderbeine pro cm² eine Wucht von 1 Tonne - bei Trabrennen bei jeden Schritt allerdings pro cm² etwa 5-7 Tonnen.
    Sehenverletzung, Sehnenzerrungen und Ballendurchtritte sind auf einer Rennbahn normale altägliche Krankheiten. Und schon mal in einen Rennstall gewesen kurz vor Startbeginn? Wo Pferde in der Box stehen?
  • Katja Seiberth 30. August 2007, 2:48

    Ich frage mich eher warum keiner mal versucht die ganzen Vorurteile aufzuklären...Oder sich mal damit beschäftigt, bevor er über alles urteilt...Ich bin kein Freund des Trabrennsports, aber wie überall gibt es solche und solche...
  • Lilith Da Vinci 29. August 2007, 18:46

    hallo animal friend
    ich habe keine aahnung von pferden
    kann mir aber vorstellen das es kein spaß macht einmal am tag 15 minuten zu rennen und sich danach nicht mehr bewegen dürfen...
    aber was genau ist so schlimm?
    ich frage wei es mich interessiert
    und es nicht weiß
    der sport an sich interessiert mich gar nicht