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Gestern habe ich ein Foto meiner Urgroßmutter gefunden, . . .

Gestern habe ich ein Foto meiner Urgroßmutter gefunden, . . .

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Dr.Thomas Frankenhauser


World Mitglied, 40595 Düsseldorf

Gestern habe ich ein Foto meiner Urgroßmutter gefunden, . . .

. . . der Mutter der Mutter meiner Mutter: Christine Brinkmann, geb. Becker.
Sie ist 1928 gestorben, ihr Mann, als meine Großmutter sechs Jahre alt war.
So kannte ihn niemand der heute noch Lebenden wirklich, die Generation meiner Eltern hat ihn als Großvater auch nicht mehr erlebt.
Ihre linke Hand deutet auf eine Fingergelenkspolyarthrose hin - die Folge der in dieser Familie (bei einer meiner Schwestern, einem Cousin und meiner Mutter sowie deren Geschwistern) vorkommenden Schuppenflechte (Psoriasis), die auch mit Gelenkveränderungen einhergehen kann, ist es eher n i c h t, denn die betrifft meist einen Fingerstrahl und nicht mehrere nebeneinander. Ich denke, es ist unter anderem Folge der vielen Arbeit, die damals an der Tagesordnung war . . . Vielleicht ist es ja auch eine "CP", eine chronische Polyarthritis, das, was man landläufig als "Rheuma" bezeichnet.

Ihr Geburts-, genaues Sterbedatum und eventuell ihre Vorfahren muß ich noch erforschen. Von Seiten der Frauen (mit anderem Familiennamen) ist in der Ahnenforschung oft weniger bekannt als bei den männlichen Vorfahren, so wie hier.

Damit habe ich sieben von acht Urgroßeltern auf mindestens einem Foto und bin stolz darauf - viele Mitmenschen kennen noch nicht einmal ihre eigenen Großeltern oder wissen ihre Namen . . . Viel wird heute weggeworfen, wenn jemand stirbt - und ist damit unwiederbringlich verloren. Auch eine möglichst intakte Familienstruktur ist für die Weitergabe und das Nichtvergessen von Fakten und Personen unersetzlich. Aber die jetzigen Generationen (und damit zähle ich mich schon lange zum "alten Eisen") sind meist anders. Ihre Wurzeln interessieren sie nicht. Erzählt wird auch nicht mehr, und damit gehen viele wichtige Informationen verloren, an denen vielleicht nachfolgende Familienforscher oder einige der Nachkommen interessiert wären.
Aus meinen vielen Unterklagen soll einmal ein Buch entstehen; nach dem, was mir bisher vorliegt, müßte es mindestens eintausend Seiten umfassen. Dazu gehören wahrscheinlich auch die Schweizer und Österreicher Fankhauser und damit die Elsässer Fran(c)khauser.
Es gibt seit einigen Jahren sogar die Möglichkeit der genetischen Ahnenforschung mit Hilfe eines Wangenabstrichs der jetzt lebenden Personen!
Mal sehen (-: ! Interessant ist es allemal.

22.2.2013

Kommentare 6

  • ulizeidler 10. März 2013, 8:19

    Sie wirkt recht resolut ;O)

    Ururgroßvater Schmidt...
    Ururgroßvater Schmidt...
    ulizeidler
  • Rainer und Antje 23. Februar 2013, 15:13

    Ahnenforschung ist sehr interessant. Aber sie ist auch recht zeitaufwändig. Mein Vater hat ein wenig geforscht. Immerhin wissen wir, wie unser Name entstanden ist. Er leitet sich von den Bäumen ab, unter denen das Haus stand, in dem meine Vorfahren lebten.
    Ich schaue mir gerne die uralten Aufnahmen meiner Familie an - immerhin ein Stück Wurzel.
    L.G. Antje
  • Shimmy11 22. Februar 2013, 21:32

    Halte mich für spinnert, aber ich finde, du hast Ähnlichkeit mit ihr. Die Augenpartie ist der deinen sehr ähnlich.
    LG Ute
  • Peter Schwindt 22. Februar 2013, 20:39

    ...womit man sieht, dass gut durchdachte Lichtführung nicht erst im 21. Jahrhundert erfunden wurde. Ganz gorßartiges Porträt, Hut ab vor dem Fotografen.
  • picture-e GALLERY70 22. Februar 2013, 18:10

    Weil ich in meiner Pause nicht nur ansehen möchte und Du nicht nur einen Klick bekommen sollst, haben meine Heinzelmännchen während der Pause was zu sagen. Auch wenn Du diese Anm. 2x oder 3x bekommst, sie kommt von Herzen.
    Meine Heinzelmännchen haben Dir was zu sagen!
    Meine Heinzelmännchen haben Dir was zu sagen!
    picture-e GALLERY70
    halte es in Ehren! Beweise, das man früher auch schon gut fotografieren konnte.
  • Andreas E.S. 22. Februar 2013, 17:29

    Hilfe gesucht. Zerkratzte Glasplatte soll verbessert werden
    Hilfe gesucht. Zerkratzte Glasplatte soll verbessert werden
    Andreas E.S.
    Das ist ja großartig, dass du jetzt wieder dich intensiv mit der Ahnenforschung beschäftigst. Bei manchen hat sie ja noch vom Dritten Reich her einen Beigeschmack. Leider habe ich erst Geschmack dran gefunden als mein Vater 1974 gestorben war und ich allerhand Unterlagen, Urkunden und Briefe fand. Da meine Mutter schon 1959 gestorben war konnte ich niemand mehr über die früheren Zeiten fragen. Allerdings hatte ich das große Glück bei der Herkunft meiner Mutter sehr weit zurück zu kommen, also teilweise bis in die Generation meiner Obereltern (Eltern, Großeltern, Urgroßelteren, Alteltern, Altgroßeltern, Alturgroßeltern, Obereltern) Bei den Vorfahren meines Vaters ist es sehr viel schwieriger, denn die Bayern und Österreicher hatten bisher keine zentralen Archive wie hier im Rheinland in Brühl. Es ist jedenfalls eine faszinierende Arbeit. Die Bildersuche ist eine extra Aufgabe dabei. Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Vergnügen.
    LG Andreas

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Objektiv Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS
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Brennweite 48.0 mm
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