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gespenster










Sie kann glücklich sein.
Mit Dir auf einer großen Wiese mit schlafenden Gänseblümchen. Sie werden ihre Köpfe hängen lassen und sie weiß nicht ob sie es schafft jedem ein "Kopf hoch" zuzuflüstern. Barfuß durch Scherben zu gehen erfordert Konzentration und ihr nicht weh zu tun auch. Du hättest vielleicht liebend gern ihre Backe sanft gestreichelt als sie neben Dir lag, aber ihre geschlossenen Augen haben verneint. Ihre Hände verneinten und ihr Atem, der gleichmäßig seinen Weg ging, wie alles seinen Weg geht. Ob Du den Weg beeinflussen kannst probierst Du erst gar nicht aus, denn Du hast Angst.
Angst vor kalten Augen und Füßen die eine andere Richtung gehen als Deine.
Schnee der zu schnell fällt um ihre Fußspuren zu verwischen, damit Du nicht folgen kannst. Tränen die zu schnell fließen, damit Du sie nicht abwischen kannst. Haut die zu schnell friert, damit sie versteckt werden kann vor Deinen lieblichen Fingerspitzen. So lagst Du die ganze Nacht mit diesen Gedanken neben dem Mädchen. Mit einem steifen Nacken und dem großen Verlangen ihren wunderhübschen Kussmund zu kosten. Ihre Lippen, die etwas trocken schienen.

Als das Mädchen ihre Augen aufmachte warst Du nicht mehr da, denn Du hattest große Angst. Vor ihrem Inneren und ihrer Kraft Dich zu beherschen. Ihren Augen, die Dich alles tun ließen nur um noch länger bei ihr sein zu dürfen.

Sie hatte Deine Angst gespürt und am liebsten hätte sie den Schnee eingefangen, damit Du hinterher gehst, aber sie konnte nicht. Sie musste Dich gehen lassen.

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