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Was ist neu?

Klaus-Peter Beck


World Mitglied, Bergheim

Gesichtslos

Hier seht Ihr ein Werk von Gerd Arntz.
Er war der, der die Piktogramme, bzw. die Piktogrammsprache entworfen hat.
Arntz’ didaktisches Bestreben war eine der Präferenzen für seine Befähigung zur Entwicklung einer leicht verständlichen Bildersprache – Isotype, deren Entwicklung seinerzeit im sozialdemokratisch regierten Wien von dem Soziologen und Philosophen Otto Neurath angeregt wurde. Zwischen 1929 und 1934 lebte Arntz in Österreich, um dort als Leiter der grafischen Abteilung des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums (GWM) unter der Direktion von Neurath die „Wiener Methode der Bildstatistik“ zu entwickeln. Hierfür erarbeitete Arntz Piktogramme – einzelne Bildsymbole, die durch eine möglichst einfache grafische Darstellung optimal verständlich waren.

In einem ausgreifenden Porträt hat der historisch arbeitende Sozialforscher Richard Albrecht, der gerd arntz persönlich kannte, diesen 1996 als linkspolitisch engagierten, mit avantgardistischen Methoden arbeitenden Künstler erinnert und „das Werk des Künstlers“ als „progressive Nebenlinie in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen anerkannt“ und „formästhetisch gewürdigt“ als „richtungsweisende Vorarbeiten aller modernen Orientierungsgraphik, Symbol- und Drucktypographie.“

Ich habe hier übrigens, sehr stark mit dem Gegenlicht zu kämpfen gehabt.

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