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Peter Emmert


Free Mitglied, Wülfrath

Gepard

Die Unterfamilie der Geparde ist eine sehr ursprüngliche Gruppe von Katzen, die seit dem Beginn des Eiszeitalters nahezu unverändert existiert. Heute werden sie nur noch durch eine Art, den Gepard, vertreten. Mit 140 bis 150 cm Körperlänge sind die Geparde reichlich schäferhundgroß. Ihr Rumpf ist schlank und gestreckt, die Pfoten sind klein. Die stumpfen, nicht rückziehbaren Krallen sitzen nicht in Krallenscheiden. Das kurze, drahtige Fell ist am Rücken ockergelb bis hell graugelb und an der Unterseite weißlich. Vom Nacken bis zum Widerrist ist es kurz, kammartig verlängert. Der Körper ist gepunktet oder gefleckt, der Schwanz quergestreift. Ein schwarzes Band zieht sich vom inneren Augenwinkel über den Nasenrand zum Mundwinkel. Geparde waren einst weit über Afrika und Asien verbreitet. Heute existieren nur noch Restbestände in süd- und ostafrikanischen Schutzgebieten und südlich des Kaspischen Meeres. Der letzte indische Gepard (A. j. veniaticus) wurde Anfang der 1950er Jahre geschossen. Als Lebensraum bevorzugen diese Katzen die offene Steppe mit eingestreuten Inseln aus dichtem Gebüsch. In derartigen Dickichten legen sie auch ihre Ruhe- und Wurfplätze an. Als reine Bodentiere klettern sie nicht auf Bäume, benutzen schräg emporragende Stämme aber gern als Aussichtspunkte. Über die natürliche Lebensweise in freier Wildbahn ist nur wenig bekannt. Erwachsene Tiere leben meist einzeln, doch bleiben Weibchen oft mit ihren Jungen zusammen. Daneben existieren Männchenrudel, die zur Fortpflanzungszeit die Weibchen besuchen. Dabei hat man festgestellt, daß stets die Männchen in der Überzahl sein müssen, um das Weibchen in Paarungsstimmung zu versetzen. Aus dieser »Verehrerschar« wählt sich dann das Weibchen seinen festen Partner, der es begattet. Die Tiere scheinen kein Revier zu verteidigen. Mehrere Gruppen bewohnen offensichtlich dieselben Gebiete, vermeiden jedoch Begegnungen, sondern weichen einander aus. Die herausragendste Eigenschaft des Gepards ist sein außerordentliches Laufvermögen, das ihn zum schnellsten Landsäugetier macht. Ohne Mühe erreicht er 75 km/h, wobei seine Höchstgeschwindigkeit bei 110 km/h liegen dürfte. Jedoch vermag der Gepard derartige Geschwindigkeiten nur über kurze Strecken durchzuhalten. Auf längerer Distanz ist ihm ein gut trainiertes Reitpferd überlegen. Die große Leistung der Katze liegt aber nicht in der hohen Geschwindigkeit selbst, sondern in dem großen Spurtvermögen. Der Gepard schleicht sich so weit wie möglich an seine Beute heran, um die letzten Meter in Höchstgeschwindigkeit auf das Beutetier loszurasen und es mit Schlägen der Vorderfüße niederzustrecken. Bemerkt ihn ein beschlichenes Tier vorzeitig, so verfolgt der Gepard es nur selten.Getötet wird die Beute mit einem Kehlbiß und dann am Bauch geöffnet. Als erstes frißt der Gepard die Innereien und erst später das Muskelfleisch, immer aber auch Haut und Haare.
Als Beutetiere kommen in erster Linie wohl Gazellen und andere kleine Antilopen und deren Junge, sowie Hasen, Nagetiere und auch Einhufer, wie etwa Halbesel und Zebras, in Frage.Nach den Paarungszeiten, die regional unterschiedlich sind und in einigen Gegenden mit den Wurfzeiten der Antilopen zusammenfallen, leben die Paare für einige Zeit eng zusammen. Nach einer Tragzeit von 90 bis 95 Tagen werden ein bis fünf 250 bis 280 g schwere Junge geboren, deren Augen sich nach 8 bis 11 Tagen öffnen. Die Säugezeit beträgt etwa sechs Wochen, und nach drei bekommen die Jungen die erste Fleischnahrung. Bis 10 Wochen tragen sie die typische Rückenmähne. Noch bis zur 15. Woche sind die Jungen in der Lage, die Krallen einzuziehen. An der Aufzucht soll sich auch der Vater beteiligen, der sogar nach einem eventuellen Tod der Mutter für die bereits entwöhnten Jungen sorgt. In den ersten acht Monaten sterben 50% der Jungen an Krankheiten oder als Opfer von Löwe, Leopard, Hyäne oder Wildhund.Der Gepard ist heute selbst in den Schutzgebieten in seinem Bestand bedroht. Er fällt heute unter die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens.

Aufgenommen im Zoo Wuppertal mit Canon 300D und AF Telezoom 100 - 400 mm.

http://www.12see.de/onk42489

Kommentare 47

  • TH-Fotografie 22. Oktober 2010, 7:41

    Schönes Portrait. Wenn die Sonne noch etwas tiefer gestanden hätte, wäre sicherlich toll zur geltung gekommen! Man kann halt nicht immer alles haben


  • Dirk Weinbörner 2. August 2007, 16:54

    Sehr schön Festgehalten dieses Wunderschöne Tier.
    VG Dirk
  • Barbara und Udo Scheer 27. Dezember 2004, 13:00

    Klasse Foto von Helen.Kommt in meine Favoriten.
    LG Barbara
  • Feli Grosshans 1. Februar 2004, 22:16

    nun ja ich packs in meine Favoriten.....
    danke allen Votern
  • Peter Emmert 1. Februar 2004, 16:44

    Na ja als zweitklassiger Fotograf finde ich das Bild doch gar nicht so schlecht :-))))
    Danke allen die am Vote teilgenommen haben.

    LG Peter
  • Rainer Switala 31. Januar 2004, 20:01

    prooooooo
  • Susan. H. 31. Januar 2004, 20:01

    PRO!
  • Peter Schmid 31. Januar 2004, 20:01

    +
  • Marco D. 31. Januar 2004, 20:01

    pro
  • El hombre brujo 31. Januar 2004, 20:01

    Sehe es wie Maxx...
    nicht unbedingt exemplarisch

    contra
  • Peter SchayolGhul 31. Januar 2004, 20:01

    wow pro
  • Martin Fink 31. Januar 2004, 20:01

    Sorry, aber der Rahmen gefällt mir leider nicht, daher skippe ich. Vom Motiv her aber erste Sahne.
  • V. Munnes 31. Januar 2004, 20:01

    PRO
  • Monika Paar 31. Januar 2004, 20:01

    pro!!!
  • Florian Wetzel 31. Januar 2004, 20:01

    für mich ist es ein skip!
    Das Motiv ist klasse, auch die Farben,
    aber die Schärfe fehlt und mich das Wort Zoo!!! *sry*
    bis dann + viel Glück!!
    flo
  • Hendrik Sc 31. Januar 2004, 20:01

    pro dafür so eine tolle Aufnahme in Wuppertal hin zu bekommen. Dort herschen wirklich die denkbar schlechtesten Bedingungen zum fotografieren
  • Antje Görtler 31. Januar 2004, 20:01

    Pro für die informative Bildunterschrift, ein ehrliches Contra allerdings für das Bild. Schärfe und Bildaufbau überzeugen mich leider nicht.
    LG Antje
  • Feli Grosshans 31. Januar 2004, 20:01

    ...die dir , lieber Maxx, selbstverständlich gegönnt ist!
    ich schätze dich als einen der wenigen nichtanonymen
    Contravoter!
  • Maxx Müller 31. Januar 2004, 20:01

    Contra...
    a) Weil ich nix außergewöhnliches oder exemplarisches an so einem Foto sehe...
    b) weil ich glaube das bei gleichem Wetter, mit so einer Cam und so einem Objektiv jeder 2. Zoobesucher dieses Bild hätte machen können...
    c) ist die Bildquali und der Aufbau sicher nicht übel sind, aber sh. a) und b) und eine gute Quali sollte man bei der Ausrüstung schon mal erwarten können...
    d) "Als Lebensraum bevorzugen diese Katzen die offene Steppe" und nicht den Zoo
    e)
    Da ich aber nur das Bild bewerte und nicht den Zoo liegt mein contra nur an a) b) und c)
    Das ganze ist auch nicht pers. gemeint sondern nur meine bescheidene offene Meinung.
  • Tobias B. 31. Januar 2004, 20:01

    Ist doch arg unscharf, oder? Gutes Bild, aber Galerie? Eher nicht.
  • Thomas Schalk 31. Januar 2004, 20:01

    hab mir zwar den Text nicht gepresst
    dennoch ein pro

    lg
  • Markus Joppe 31. Januar 2004, 20:01

    auch wenn ich mir noch ein bisschen mehr schärfe wünschen würde...pro
  • Marion V. 31. Januar 2004, 20:01

    +++
  • Doris K 31. Januar 2004, 20:01

    pro
  • Feli Grosshans 31. Januar 2004, 20:01

    ich denke, bei diesem Bild stimmt alles:
    für den ausdrucksstarken Blick gibt die Aufteilung genügend Raum, das Hauptmotiv ist hervorragend vom HIntergrund freigestellt, die Ausleuchtung ist gut und erhält die natürlichen Farben, die Schärfe ist da, wo sie hingehört, kein Rahmen stört den Gesamteindruck. Bitte habt Spaß beim Voten und überlasst das zerfleischen den Großkatzen....;-))