Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Thorsten Seibel


Pro Mitglied, Dillenburg

Gelbbrauen-Laubsänger in Mittelhessen #

Hier noch ein Foto vom gestrigen seltenen Gelbbrauen-Laubsänger.

Der Gelbbrauen-Laubsänger (Phylloscopus inornatus) ist ein Singvogel aus der Familie der Laubsänger. Er brütet in Asien in einer Region, die vom Osten des Urals bis nach China reicht. Der Gelbbrauen-Laubsänger ist ein ausgeprägter Zugvogel, der in Südosten Asiens überwintert. Die Art wird jedoch alljährlich in kleiner Zahl in Europa an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie im Nahen Osten nachgewiesen, vor allem im September und Oktober.

Merkmale

Der Gelbbrauen-Laubsänger ist eine der kleinsten Laubsängerarten, er hat eine Körperlänge von 9,0-10,5 Zentimeter. Die Körperoberseite ist gedeckt grüngrau, die Körperunterseite ist schmutzig weiß. Auffällig ist die doppelte Flügelbinde, die durch die hellen Spitzen der großen und mittleren Armdecken gebildet wird. Der Kopf zeigt einen langen und breiten, hellgelben Überaugenstreif und darunter einen dunklen Augenstreif. Der Schnabel ist dünn und spitz. Die Beine sind braunrosa.

Verbreitung

Der Gelbbrauen-Laubsänger brütet in der Taigazone der östlichen Paläarktis von Jakutien und Ussuriland nach Westen bis in den Norden des Urals, wobei sich die Verbreitung westlich vom Fluss Ob keilförmig verschmälert. Die nördliche Grenze des Brutgebiets liegt in Ostsibirien bei 69°-70° N, im Ural bei 65° N und westlich des Ob bei 64° N.

Wanderungen

Der Gelbbrauen-Laubsänger ist ein Langstreckenzieher, sein Hauptüberwinterungsgebiet liegt in den Subtropen und Tropen von Südostasien bis nach West- und Nordostindien und Bangladesch. Der Wegzug beginnt ab Ende Juli bis Anfang August, Nachzügler verlassen das Brutgebiet erst Mitte September. Häufig erreicht er im Herbst die Ost- und Nordsee, in manchen Jahren invasionsartig. Der Median dieses Auftretens liegt für den Raum von Großbritannien bis zum Baltikum bei Anfang Oktober. Wintergäste, die im Mittelmeerraum bleiben, überleben teilweise und ziehen im Frühjahr Richtung Norden. Der Heimzug im asiatischen Hauptüberwinterungsgebiet beginnt Ende März. Die Brutgebiete werden im Mai bis Anfang Juni erreicht.

Quelle: Wikipedia

Kommentare 5

  • Liz Lück 22. Oktober 2014, 14:49

    ganz toll präsentierst du den Piepmatz. lG Liz
  • kgb51 19. Oktober 2014, 19:34

    Nochmals den Seltenen. Sehr gut und danke für die ausführliche Info.
    LG Karl
  • RS-Foto 19. Oktober 2014, 16:44

    Ist mir noch nicht begegnet...
    Danke fürs zeigen !!!
    LG Roland
  • Bernhard Buchholz 19. Oktober 2014, 14:22

    Sehr gut von dir getroffen,
    Farben und Schärfe sind gelungen,
    aber auch die Info echt lesenswert,
    beides gefällt mir sehr gut

    Gruß Bernhard
  • W.Kuntermann 19. Oktober 2014, 13:20

    Wieder sehr schön erwischt Thorsten und danke für die interessante Info.
    LG Wolfgang

Informationen

Sektion
Ordner Vögel
Klicks 256
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 7D
Objektiv Canon EF 300mm f/4L IS + 1.4x
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/125
Brennweite 420.0 mm
ISO 400