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Was ist neu?

Ralf Fackiner


Free Mitglied

Gehirnwäsche oder geglückte Vereinigung?

Stereo für SPEZIALISTEN aus der Büdingen-Serie.

Hiermit dürfte die Quadratur des (Stereo-)Kreises endlich halbwegs gelungen sein.

Kommentare 33

  • Ralf Fackiner 8. August 2003, 10:08

    Roland, nur die vergrößerte Basis und etwas mehr Drehung als normal, damit nachher die Häuserreihe auch verbreitert werden kann.
    Beim Querformat hätte man ohnehin genug Spielraum.
  • Ro Land 7. August 2003, 22:44

    Also doch ... :-)
    Dass mit der linken Häuserreihe was nicht stimmt, dachte ich mir doch ... Das Ausgangsmaterial war schließlich ein "normales" Kreuzblick-Stereo. Oder hast du schon beim Fotografieren etwas anders gemacht?
  • Andreas Fischer Art-Photographer 7. August 2003, 20:18

    sehr interessant und gut verständlich....was ich mit dem wissen jetzt allerdings anstelle... da muss ich erst noch drüber nachdenken ;-)
  • Ralf Fackiner 7. August 2003, 17:22

    Bin ja schon fertig mit dem Text, Roland!

    Grundüberlegung, siehe Würfel-Seitenfläche oben:
    Das rechte Auge sieht die gleiche Fläche breiter als das linke (= Erscheint unter einem größeren Sehwinkel).
    Im Ausgangsmaterial war es umgekehrt, infolge Basis.
    Die Kameradrehung ermöglichte nun eine Änderung der Verhältnisse.
    Also parallel montiert und die ganze schmale Front des nun links liegenden Bildes auseinander gezogen (verbreitert). So weit, dass ein sinnvoller Beschnitt möglich wurde:
    Auto weg, Straßenende weg.
    Damit gewinnt das Gehirn den Eindruck, als sähe das rechte Auge die Straßenfront unter dem größeren Winkel,
    so, als wäre das Foto im Kreuzblick richtig montiert.
    Das gilt aber nur für die große Struktur: Die kleinen bleiben im Verhältnis zur Häuserreihe unverändert.
    Damit wirken sie weiterhin als Elemete der Parallelmontage.
    An drei Teilen habe ich das auf der Korrekturversion versucht zu ändern, mit gewissem Erfolg.
    Die Empfindlichkeiten des Gehirns sind, was Tiefe betrifft extrem und eine Verschiebung von 1-2 Pixel bereits sichtbar.
    Mit einem Probewürfel wie oben kann man die Effekte schön analysieren.
    Man kann z. B. einen Blumenkasten dran zeichnen und dann mal schauen, was beim Umformen passiert.

    Generell eigen sich solche Motive wie diese Häuserfront (ohne große heraustretende Elemete) für solche Experimente / Fotos.
    Mit einfachen Zeichen-Konstruktionskörpern wie oben, lassen sich solche Fragen ganz gut am weniger komplexen Sachverhalt erforschen.
    (Alles für späteren Aufsatz gedacht).

    Vielen Dank für eure Anmerkungen und Mitdenkarbeit.
    Andreas hatte ja schon ganz am Anfang auf die richtige Spur gesetzt.
    Ergebnis: Großstruktur Kreuzansicht und Kleinstruktur nach wie vor Parallelsicht.
  • Ro Land 7. August 2003, 16:48

    Ja, treib ihn nur hoch, den Spannungsbogen ... ;-)
  • Ralf Fackiner 7. August 2003, 16:40

    Das Ausgangsmaterial
    Erklärung dazu folgt gleich
  • Ro Land 7. August 2003, 14:17

    Den Eindruck hab ich auch ...
    Im Kreuzblick betrachtet scheint die Häuserfront an der linken Seite auf den ersten Blick nach hinten zu laufen. Tut sie aber irgendwie nicht - die Entfernung zur Scheinfensterebene ist (so wie ich das sehe) vorne wie hinten gleich ... Die Straße im Vordergrund und die Häuserdächer sind definitiv für Parallelblick ...
    Vielleicht ist mir aber einfach auch nur viel zu heiß und meine Sinne verlassen mich langsam ... ;-)
    Gruß, Roland
  • Andreas Fischer Art-Photographer 7. August 2003, 12:10

    ich tippe immer noch auf ein ineinanderkopieren beider aufnahmen...und dadurch stellen weise parallelblickmässig und teilweise kreuzblickmässig zu sehen
  • Peter Gobber 7. August 2003, 12:06

    @Nico: Es sind schon zwei Bilder. Ich konnte es nicht lassen und habe mal die Dachziegel gezählt/gecheckt, wie man neudeutsch sagt.
    Hier sieht man den Unterschied zwischen den Bildern. Ausserdem ist der Mensch im Hintergrund, der seine Arme bewegte.
    @Ralf: Du machst es aber auch spannend. Oder ist es dir einfach so gelungen und du möchtest wissen: wieso? *LACH*
    Peter
  • Nico Winkler 7. August 2003, 11:20

    Ich bin weiterhin der Meinung das du aus nur einem Bild ein Stereo gebastelt hast... und deine Langeweile bilder einen Wink mit dem Zaunpfahl darstellen...

    Dein Parallel-prismen-Basis-Erweiterer sieht meinem Strahlenteiler wirklich sehr ähnlich...

    Gruß der Nico
  • Ralf Fackiner 6. August 2003, 19:59

    Hallo Peter,
    weil ich die Blumen etwas zurecht gerückt habe, mussten auch die Fenster dran glauben. Hat mich nur interessiert, wie die Beseitung dieses Spiegeleffekts wirkt.

    Die abnehmende Höhe alleine ist es meines Erachtens nicht. Dass sieht am schon am Würfel: Die Höhe läßt man gleich, wenn man in ein Stereo umwandelt.
    Sieht man hier:
    Viele Grüße von Ralf

    Interessant ist, dass das Bild oben im Parallel- und Kreuzblick im wesentlichen als fast einwandfreies Stereo wirkt. Ich habe mir übrigens einen Parallelbetrachter gebaut. Da kann ich jetzt ganz normal am Monitor sitzen und in Kreuz- und Parallelblick schauen. Jetzt kann ich einwandfrei vergleichen und muss mich bei den großen Parallelbildern nicht mehr 2m entfernt setzen.

    Augenseite
    Monitorseite

    Man kann mit zwei Prismen natürlich auch rechts und links einen Monitor stellen und dann volles Format im Parallelblick!

    Morgen - mein Notebook verträgt ja einen Monitor.
    Das Problem wird sein, exakt im richtigen Abstand zu sitzen.
    Alter Frisierstuhl mit Rasier-Nackenrolle - schau´ mal bei Ebay nach.


  • Peter Gobber 6. August 2003, 18:02

    Hallo 3D
    Auch wenn ich nicht sagen kann, weshalb die Bilder plastisch wirken, möchte ich ein Detail anmerken.
    In der korrigierten Version wurde auf jeden Fall nicht nur der Ausschnitt korrigiert, sondern auch die Spiegelung im ersten unteren Fenster links - die Erstversion ist hier wesentlich anderst - aber auch dort ist es eine Paralleldarstellung. Betrachtet man diese Spiegelungen deutet alles auf ein Parallelbild hin.
    Lässt sich das Auge so täuschen, dass man aus der abnehmenden Höhe von links nach rechts auf eine Tiefe schliessen möchte - liegt vielleicht da die Lösung, dass es der einzige Haltegriff für das Auge/Hirn ist? Auf der rechten Seite der Bilder gibts keine Tiefe.
    Also spann uns nicht so auf die Folter.
    Peter
  • Tobias Nackerlbatzl 6. August 2003, 17:22

    LOL Hausaufgaben, Ralf? Bei der Hitze?

    LG,
    der Nackerlbatzl.
  • Ralf Fackiner 6. August 2003, 15:44

    Langeweile?
  • Andreas Fischer Art-Photographer 6. August 2003, 14:32

    jetzt ist zb der schatten auf dem dach weg... also mein tipp ist das du ein stereobildpaar...jeweils ineinanderkopiert hast und dann nebeneinandermontiert.... wie genau die dann dort gezaubert hast,,,, seh ich noch nicht...aber ich denke es ist mit beiden blickarten zu sehen...bin gespannt was du morgen verrätst