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NEX-o-graf


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Gegenverkehr

Gott sei Dank kam keiner von den Beiden aus Großbritanien.

Kommentare 2

  • NEX-o-graf 3. September 2013, 22:58

    @ Thomas,
    über die erste Reaktion nach fast 6 Monaten habe ich mich unglaublich gefreut, weil ich über das seinerzeitige "Zufallsergebnis" nicht nur erfreut, sondern auch ein wenig stolz war. Schließlich handelt es hier um kein gestelltes oder bestelltes Foto, sondern um ein echtes Zufallsprodukt, bei dem keine software nachhelfen musste.

    Hier begegnen sich zwei Kitesurfer auf engstem Raum in Strandnähe auf Gegenkurs bei geschätzten guten 4 bft = ca. 30 km/h. Da dieser Wind fast auflandig aus Ost-Süd-Ost kam, fuhren die beiden fast parallel zum Strand, der eine auf Lee- und die andere auf Luvkurs. Ich hatte die beiden schon ein paar Momente vorher im "Auge" und es war für mich erkennbar, dass die beiden bei gleichbleibender Geschwindigkeit und gleichem Kurs auf meiner Höhe zusammen treffen könnten.

    Die Kamera war auf 1/2000 sec und auf volle Brennweite (200 mm = 300 mm bei 35 mm) fixiert. Ja, und dann habe ich nur noch (frei Hand) abgedrückt. Schon der erste Blick danach auf den Kamerabildschirm ließ mein Herz höher schlagen – für mich war es (und ist es immer noch) als Laien- und Hobbyfotograf einer DER TREFFER meines Lebens (mit jetzt 74) im Sportbereich.

    In deiner sehr sachlichen und fachmännischen Kritik zum Bild erwähnst du den „nicht ganz perfekten Zeitpunkt“ und das daraus entstandene „Motiv-Wirrwar“ und hast die Idee, dass das Bild besser geworden sein könnte, wenn ich 1/10 sec. eher ausgelöst hätte. Bei der gefahrenen Geschwindigkeit der beiden hätte der Abstand zueinander dann ca. 1,5m betragen – also etwas weniger als der Körpergröße der weiblichen Surferin. Ich glaube, dass das Ergebnis dann „spannungslos“ gewesen wäre – also für mich bleibt es ein Volltreffer, auch wenn ein Profi selbstverständlich andere Anforderungen an einen Volltreffer stellen muss.

    Ach, übrigens noch ein Wort zu deiner „Verblüffung“. Du schreibst: „Ich nehme an, sie werden von Drachenschirmen gezogen und die müssten ja eigentlich in die gleiche Richtung ziehen.“ -
    Ja, Kitesurfer werden vom „Drachen“ gezogen, ABER wenn sie grundsätzlich nur in eine Richtung surfen könnten, stellt sich doch die Frage: „Und wie kommen sie zurück ?“ Nein, natürlich kann man – wie jeder andere „Segler“ auch kreuzen und somit hin wie zurück „fahren“ und so wie in dem gezeigten Beispiel bei auflandigen Winden immer ohne größere Anstrengungen „hin und her“ fahren. Ich weiß das, weil ich mal in früheren Jahren fast 30 Jahre lang Windsurfer war und daher auch noch heute den Hang zum Wasser verspüre.

    Ich danke dir nochmals sehr für deine ausführliche Kritik und wünschte mir, dass es mehr Mitglieder wie dich in dieser „Gemeinschaft“ gäbe.
    Herzlichst Jürgen
  • THR Cadolzburg 2. September 2013, 9:44

    Ein sehr verblüffendes Bild.
    Sehr gut gefallen mir die V-förmig weglaufenden Linien der Schnüre und die gefährlich aussehende Nähe der beiden Wassersportler.
    Verblüffend finde ich, wieso die beiden sich entgegenkommen. Ich nehme an, sie werden von Drachenschirmen gezogen und die müssten ja eigentlich in die gleiche Richtung ziehen. Oder wird bei dieser Sportart der Wind gekreuzt?
    Nicht ganz perfekt ist der Zeitpunkt. Durch die direkte Fluchtung der beiden Protagonisten entsteht ein Motiv-Wirrwar, was durch deu Bügel vor dem Gesicht der Frau noch verstärkt wird. 1/10 Sec. früher wäre vermutlich besser gewesen.
    Mir ist aber auch klar, dass dies "Meckern" auf hohem Niveau ist und Du kannst trotz meiner Kritik stolz auf die Aufnahme sein.
    LG Thomas

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Exif

Kamera NEX-5
Objektiv ---
Blende 6.3
Belichtungszeit 1/2000
Brennweite 200.0 mm
ISO 400