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smokeonthewater


World Mitglied, Berlin

Gefleckter Aronstab

Ich habe schon oft beobachtet, dass der heimische Aronstab seinen Vegetationsvorsprung wieder kompensiert.
In diesem warmen Winter waren die Blätter schon um den 15. Februar herum aus der Erde gekommen – siehe links oben.

Hätte er wie die ihn umgebenden Bäume und Pflanzen 4 Wochen früher geblüht, hätte er Mitte März blühen müssen und wäre jetzt schon hin.
So aber hat er auf die Bremse getreten und strebt das Aufblühen zu gewohnter Zeit, Mitte April, an – rechts die fest verhüllte Blütenknospe.

Das hat seinen Grund: Die Zwitterblüten sind auf die Befruchtung mit Hilfe der Schmetterlingsmücken (Psychodidae) angewiesen.
Das sind die einzigen Insekten, die sich tief hinunter in die Blüte wagen, wo sich stinkendes Wasser sammelt und die weiblichen Organe sitzen.
Und diese Mücken fliegen erst in den warmen Apriltagen …

Kommentare 2

  • irminsul 3. April 2014, 22:50

    Es ist schon eigenartig - manche Pflanzen sind bei Euch im Norden früher dran - andere viel Später.
    Dein Bild vom Aronstab beweist aber wie gut sich Pflanzen auf das Wetter einstellen können auch wenn es langjährigem Durchschnitt spottet.
    Wie immer - feines Bild mit sehr guter Info
    LG Jörg
  • Foto-Nomade 3. April 2014, 20:52

    Ähnliche Beobachtungen machte ich an zwei Standorten bei uns ebenfalls,
    weil ich dei Aronstäbe mal ein Vegetarionsjahr begleiten will.
    ~
    Danke zu
    200 bis 300 Gramm Getreide
    200 bis 300 Gramm Getreide
    Foto-Nomade

    ~

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Objektiv Tamron 18-200mm F3.5-6.3 or Sigma 18-250mm F3.5-6.3 DC OS HSM
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ISO 250