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Gefangen von den Wurzeln des Baumes

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DarkMetalSkull


Free Mitglied, Düsseldorf-Urdenbach

Kommentare 7

  • ghost hunter 31. August 2013, 1:54

    Hallo Jochen,
    du hast recht, aber es ist sicherlich nicht nur eine Geschmacksfrage. Es geht ja oft um die Diskrepanz zwischen dem Anspruch den der Fotograf eigentlich an sich selbst hat und dem, was sich davon in der jeweiligen Aufnahmesituation tatsächlich praktisch umsetzen lässt.
    Da man sich hier kurz fassen muss ist vielleicht der falsche Eindruck entstanden ich würde deinen Kommentar anzweifeln. Deine Anmerkung finde ich aus Sicht der Wahrnehmungspsychologie heraus völlig richtig. Ja die hellen Partien kämpfen eindeutig mit dem Hauptmotiv, dem Grabstein um die Aufmerksamkeit des Betrachters. Es stellte sich für uns also die Frage: welche Anregungen könnten wir DarkMetalSkull geben? In diese Richtung zielte mein Beitrag. Ich sah da praktisch wenig Möglichkeiten. Ich hatte wie du auch den Eindruck, DarkMetalSkull hat bei der Aufnahme heraus geholt, was in diesem Augenblick praktisch möglich war. Beim starken Einsatz eines Bildbearbeitungsprogramms befürchtete ich Seiteneffekte auf die Graustufen des Grabsteins. Daher hätte ich das nur zur Milderung aber nicht zur völlige Problemlösung ins Auge gefasst.
    Eine Aufnahme zu einem anderen Zeitpunkt hätte das Problem natürlich lösen können, aber in dieser speziellen Aufnahmesituation nützt so ein Rat dem Fotografen nicht wirklich. Er kann nur die Anregung sein an einem lohnenden Motiv weiter zu arbeiten.
    Wenn der Lichtfleck sich nicht neben, sondern statt dessen genau auf dem Grabstein befunden hätte, wäre der Blick des Betrachters dort vermutlich festgehalten worden. Solche wenigen Minuten dauernde Augenblicke als Fotograf zufällig zu erwischen ist natürlich ein ganz großer Glücksfall. Auf alten romantischen Friedhöfen zu fotografieren, dann wenn die Bäume belaubt sind, ist nun einmal ungemein schwierig.
    Falls so eine Aufnahme im Spätherbst gemacht würde löst sich das Kontrastproblem von alleine. Die Bäume werfen ja jetzt nicht mehr diese starken Schatten. Außerdem könnte das gefallene Herbstlaub, von dem der Grabstein dann vermutlich umgeben ist, das Gefühl der Vergänglichkeit noch einmal eindrucksvoll verstärken. Bei günstigem Lichtwinkel der Sonne würde der Grabsteins und seine Inschrift noch plastischer wirken. Das wäre die Alternative die so vor meinem geistigen Auge schwebt.

    Aber eines ist klar: DarkMetalSkull du bist der Autor und du hast die Entscheidung.

    Vielen Dank für den interessanten Austausch mit Euch
    Gruß
    Gregor
  • Franz-Joachim Mentel 30. August 2013, 18:36

    Hallo Ihr anderen zwei, ;-)
    jedenfalls geht es hier sachlich und höflich zu. Vielleicht war meine Reaktion ein wenig zu sehr von der Diskussion um dieses Bild geprägt:
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/mydiscuss/display/31810156#cid161918824
    Ich hätte bei dem Motiv von DarkMetalSkull mit Sicherheit auch abgedrückt. Das Ergebnis hätte wohl genauso oder nur geringfügig anders ausgesehen. Etwaige Abweichungen von meinen persönlichen Vorstellungen hätte ich allerdings mit ein paar Mausklicks hingebogen. Die Frage fotografieren ja oder nein stellt sich mir gar nicht. Höchstens, dass ich am Monitor einiges in die Tonne kloppe. Es ist also ausschließlich eine Geschmacksfrage, ob ich den Helligkeitsverlauf so akzeptiere oder abändere. Bei DarkMetalSkull weiß ich, dass er das kann. Also alles nur Geschmackssache.
    Auf jeden Fall war es schön mit Euch zu diskutieren anstatt nur zu "Lobhudeln".
    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
    Gruß Jochen
  • DarkMetalSkull 30. August 2013, 16:10

    Hallo Ihr zwei,
    befinde mich gerade im Urlaub und habe zufällig Eure Kommentare gelesen.
    In der Tat war es an dem Tag nicht einfach das Foto zu schießen. Die Sonne schien, es war leicht windig und die Bäume bewegten sich immer dann, wenn man es nicht brauchte. Deshalb auch die hellen Rasenstellen. Aber was will man machen!! Man will ja nicht stundenlang auf das perfekte Foto warten.
    Ich freue mich aber, dass Euch trotz allem das Foto gefällt.
    Würde mich freuen, wenn Ihr mich öfter besucht und Kommentare abgebt.
    LG Jörg
  • ghost hunter 29. August 2013, 9:56

    Jochen, um Himmels willen
    wofür entschuldigst du dich?
    Du hast ganz sachlich deine subjektive Meinung geäußert und das ist dein gutes Recht!
    Ich wollte deine Empfindung auch nicht kritisieren, sondern dir nur erklären warum sich dieser Kontrast in der Praxis einfach nicht umgehen lässt. DarkMetalSkull hatte nur die Wahl entweder das Bild mit hohem Kontrast aufzunehmen oder gar nicht zu fotografieren und das wäre doch schade gewesen. Einzige Alternative wäre wiederkommen wenn das Laub gefallen ist und das Gelände gleichmäßiger ausgeleuchtet wird.
    Ich finde das uns die Flachbildschirme eine Bildbeurteilung ohne hin erschweren. Bei der Wiedergabe feiner Nuancen hapert es halt. Auf dem einen Bildschirm erscheint der Kontrast noch befriedigend, auf dem Anderen schon Korrektur bedürftig. Bilder die bei Belichtung auf Fotopapier und im Kunstdruck ihre Stärken ausspielen ließen sich früher auf Röhrenbildschirmen ganz gut beurteilen. Ein gängiger Flachbildschirm ist damit oft überfordert...

    Gruß Gregor
  • Franz-Joachim Mentel 29. August 2013, 8:27

    @DarkMetalSkull
    @ghost Hunter
    Sorry, war nur mein persönlicher Eindruck beim ersten betrachten. War nicht böse gemeint.
    Gruß Jochen
  • ghost hunter 29. August 2013, 0:46

    Hallo DarkMetalSkull,
    mir gefällt dein Bild auch.

    Zum Kommentar von Franz-Joachim Mentel:
    Du findest ein Teil der Rasenflächen zu hell? In der Realität sieht das aber genau so aus. Alte Friedhöfe haben nun einmal Baumbestände mit mächtigen Baumkronen die großflächig Schatten werfen. Sonnenlicht das punktuell durch Baumlücken fällt erzeugt dann diese enormen Kontraste. Oft ist nur mit Mühe zu verhindern das die hellen Stellen ausfressen.
    Daher ist gegen den hellen Bereich rechts oben eigentlich kaum etwas zu machen. ( Ein geringfügig stärkerer Ausschnitt an der Bildoberkante würde es mildern ) Da konnte man bei der Aufnahme höchstens noch prüfen ob sich diese Stelle kaschieren lässt. ( zB. wenn man dort einen Zweig ins Bild hält, so das die Blätter die helle Fläche so weit wie möglich verdecken )
    Die helle Stelle links unten wird vermutlich mit dem Sonnenstand wandern. Hier könnte man nur zu einer anderen Tageszeit fotografieren. Bei einen Motiv nahe dem Wohnort sicher möglich, aber wenn man auf Reisen ist?

    DarkMetalSkull, so bildet die helle Stelle links unten aber ein gewisses Gegengewicht zum hellen Bereich rechts oben. Ich finde es daher gut, dass du sie mit aufgenommen hast.. Ohne hellere Partien besteht auch immer die Gefahr, dass dem Bild die Spannung fehlt.
    Du könntest höchstens noch einmal prüfen wie es aussieht, wenn du im Bildbearbeitungsprogramm mit der Tonkurve die sehr hellen Partien geringfügig abdunkelst. Der Grauton des Grabsteins sollte dabei möglichst nicht verändert werden.

    Gruß Gregor
  • Franz-Joachim Mentel 25. August 2013, 14:50

    Schönes Motiv. Die Perspektive gefällt mir sehr gut. Ich weiß nur nicht, was ich von der Helligkeitsverteilung halten soll. Die hellen Rasenflächen oben rechts und unten links sind mir im Vergleich zur Grabplatte eigentlich zu hell. Sie drängen sich in den Vordergrund. Aber sonst klasse.
    Gruß Jochen

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Kamera Canon PowerShot SX50 HS
Objektiv ---
Blende 5
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 12.3 mm
ISO 800