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Gefangen, eingesperrt, geschlagen, vergast, verbrannt ...

Gefangen, eingesperrt, geschlagen, vergast, verbrannt ...

Robert Bauer


World Mitglied, Bad Homburg (davor 45 Jahre Stuttgart)

Gefangen, eingesperrt, geschlagen, vergast, verbrannt ...

... und die Reste verwertet.

Auschwitz und Auschwitz-Birkenau

Kommentare 45

  • Der Könich 26. Februar 2012, 18:42

    gerade die diskussion zum thema angemessenheit ist ebenso zweckfrei wie sie umfangreich ist: subjektive wahrnehmung lässt sich nicht normieren.
    aber ist die dokumentation dieser zeit nun tatsächlich so wichtig? verfügen wir nicht längst über mehr informationen als wir- wenn wir ehrlich sind- ertragen können und sind wir nicht dankbar, dass fast alles in nicht ganz so grausigem sw gezeigt wird? erreichen wir die, die nicht erreicht werden wollen?
    für den einzelnen, die jeweiligen bildautoren sind sie zweifellos wichtig, sie zeigen die positionierung, das akzeptieren einer vergangenheit, die inakzeptabel ist (15km von hier liegt das kz mauthausen, es ist "meine" vergangenheit genauso). und man zeigt auch den tauben, dass man nicht müde wird, die lügen der leugnenden und gutheissenden als solche zu bezeichnen.
    aber darüber hinaus bewirkt man nichts, ein blick in die nachrichten, die artikel über inter- und (vor allem) nationale cerbralbenachteilgte reichen, um das festzustellen. und ich habe mit sicherheit hiermit ebenso wenige erreicht:


    lg heinz
  • Diamonds and Rust 26. Februar 2012, 18:04

    Ich erwarte von einem Bild das es dem Gezeigten gegenüber den angemessenen Respekt entgegenbringt und das Gezeigt passend präsentiert. Darüber hinaus sollten je nach Genre (mehr oder weniger wichtig) auch bildgestalterische und technische Aspekte stimmen.
    Je nach Kategorie sind für mich die Kriterien unterschiedliche:
    Ein Bild das witzig sein will, sollte mich zum Schmunzeln oder Lachen animieren.
    Ein Akt sollte interessant vielleicht auch erotisch sein; in jedem Fall sollte die Würde des Modells gewahrt werden.
    Ein Bild von Tieren oder der Natur sollte ästhetisch, vielleicht aber auch aufklärerisch sein.
    Je inhaltlich anspruchsvoller das Gezeigte um so wichtiger wird mir die Art der Präsentation. Der Wille zählt hier nicht fürs Werk - schon gar nicht in der Galerie.
    Schlimm wird es, wenn aus gedanken- und geschichtslosigkeit vieleicht auch geschmacklosigkeit Mahnmale beliebig ohne inhaltlichen Bezug präsentiert werden (hatten wir gerade im Voting)
    Gerade bei Bildern zum Thema Auschwitz/Shoa ist der Wunsch nach aufklärerischer Wirksamkeit seitens des Fotografen eigentlich selbstverständlich. Aber auch hier und gerade hier gilt es angemessene Bilder zu zeigen. Ich finde dies ist mit dieser Zusammenstellung gelungen. Die Zusammenstellung und auch die Einzelbilder sind keine fotografischen Meisterwerke; das müssen sie auch nicht sein. Sie sind aber gut gemacht, angemessen, aufklärerisch und/oder eine wichtige Erinnerung an den damaligen Schrecken und die millionenfache Vernichtung unschuldiger Menschen. Das reichte mir hier für mein pro.
    Dabei ist es für mich unwichtig, ob es dieses Bild in der Galerie vielleicht vor einem Eichhörnchen und hinter einem Eisvogel gelandet wäre. Würde ich von den Bildern der bereits gewählten Galeriebilder mein Votingverhalten abhängig machen, müsste ich mein Voten sofort einstellen und vermutlich konsequenterweise die fc verlasen.
    Grundsätzlich halte ich die manchmal zu lesende Haltung: "Bild gefällt mir; zu schade für die Galerie; contra" für falsch.
    lg carlos



  • Robert Bauer 24. Februar 2012, 21:55

    So, meine lieben FotofreundInnen!

    Vielleicht darf ich auch etwas anmerken:

    Ich gehe mal davon aus, dass Sabine Streckies aus gegebenem Anlass auf meine Bildkomposition aufmerksam machen wollte. Denn ihre originären Gedanken dazu hatte sie schon viel früher unter das Bild geschrieben. Jeder, der gestern dazu die Gelegenheit hatte (ich leider nicht), konnte den Anlass live im TV verfolgen. Es war gut, dass diese Veranstaltung abgehalten wurde; es ist traurig, dass sie erforderlich geworden ist. Wer anfängt, vor dem abgrundtiefen Elend deutscher Geschichte auch nur in Ansätzen nachvollziehen zu wollen, was da passiert ist und was die Täter geritten hat, der stößt sehr schnell an die Grenzen dessen, was das Gehirn be-greifen kann. Genau so erging es mir auch in Auschwitz und vor nicht all zu langer Zeit in der Gedenkstätte im Wannseehaus in Berlin. Und ich denke nicht zuletzt an meinen Aufenthalt in Jerusalem, an den Ort, wo die ewige Flamme brennt.

    Meine Bilder sind - natürlich selbst aufgenommen - und insoweit authentisch. Auf die Idee, irgendwelche fremde Bilder zu verbasteln, käme ich nie. Der Gedanke ist daher abwegig. Dass ich nicht der original Steckbrief-Bildautor aus 1943 sein kann (Bild links unten), bedarf wohl keiner Erörterung.

    In der FC gibt es eine Abteilung Deutsche Zeitgeschichte/Holocaust. Ich denke, dass solche Collagen dort aufgehängt werden können. Ob Ihr sie auch noch in "Eure" Galerie hängen wollt, dürft Ihr gerne unter Euch ausmachen. Mir ist es schlechterdings gleichgültig, denn ich habe schon in 2001 - also vor mehr als 10 Jahren, als die Veranstaltung noch FUNDUS hieß - nie begriffen, worüber die Leute eigentlich abstimmen wollen oder sollen und welche Kriterien dafür gelten. 11 Jahre danach ist es nicht besser geworden. Einen gewissen Unterhaltungswert konnte ich den Disputen manchmal nicht absprechen. Prinzipiell stelle ich aber fest, dass der anständige Umgangston damals wie heute immer noch zu wünschen übrig lässt. Infantile Verhaltensweisen werden weiterhin auf der Tastatur ausgetobt. Das wird sich auch nicht ändern. Und deshalb meine Bitte: Kickt den Unfug am besten heraus, den niemand lesen möchte. Und unter diesem Bild schon gar nicht.

    Für künftige Fälle werde ich lieber den Knopf drücken, der Anmerkungen wie "pro" und "contra" und alles andere Untunliche von vornherein verhindert. Sonstige Diskussionen mag ich gerne. Jeder ist mir willkommen, der seine Sichtweise darlegen möchte zu dem Thema MY ART OF VISION. Denn wer die Augen aufmacht, sieht mehr vom Leben.

    Abschließend: @ Heinrich v. Schimmer w Bildkritik

    Ich seh das anders. Bildkritik ist nicht per se auf Motive wie Landschaft und Blümlein beschränkt. Weshalb eigentlich? Heute, 3 Generationen nach diesen schrecklichen Ereignissen stehen wir doch vor der Herausforderung des Vergessens und Verdrängens. "Gute" Bilder können dem entgegen wirken - und selbstredend ein angemessener Text dazu. Wieso haben wir Deutsche damit immer noch unsere Schwierigkeiten? Fotografen sollten zu Ihren Bildern etwas sagen können - das ist einer meiner Kernthesen und gilt bei dieser Thematik in besonderer Weise. Was mich dabei umtreibt, habe ich an verschiedenen Stellen versucht, in Worte zu fassen. Ob es gelungen ist oder eher nicht, mag dabei jeder selbst beurteilen. Die originäre Idee der FC war doch, ein Diskussionsforum zu schaffen rund um das Thema BILD. Das darf jeder interpretieren, wie es gefällt. Anmerkungen wie "toll" oder nach dem Motto: "I gitt, ich mag keine Schlangen!", sind daher durchaus legitim. Ich persönlich bin allerdings schon etwas anspruchsvoller. Um's jetzt genau vor diesem Hintergrund auf den Punkt zu bringen, will ich die Frage selbst formulieren, weil sie hier keiner gestellt hat. Sie lautet schlechterdings: WIE FOTOGRAFIEREN WIR HEUTE - NACH 70 JAHREN - DEUTSCHE ZEITGESCHICHTE UND DIE ÜBERBLEIBSEL DER NAZIDIKTATUR? Worauf müssen wir achten, damit dabei keine Kitsch-Fotos entstehen, sondern das, was wir als ein dokumentarisches BILD bezeichnen? Ich tät mir mehr tiefsinnigere Beiträge in diese Richtung wünschen, anstatt öffentliche Spekulationen darüber anzustellen, ob der Bildautor rechtswidrig fremde Veröffentlichungen zu einem eigenen Plagiat verbastelt hat. *kopfschüttel*

    In diesem Sinne noch viel Spaß beim Voting dessen, was sonst noch nicht in die Galerie passen will.

    Robert Bauer

    Die weiße Rose in AUSCHWITZ-BIRKENAU
    Die weiße Rose in AUSCHWITZ-BIRKENAU
    Robert Bauer
    ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERN (2)
    ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERN (2)
    Robert Bauer
    RASSENWAHN
    RASSENWAHN
    Robert Bauer


    ADOLF EICHMANN
    ADOLF EICHMANN
    Robert Bauer
    Rückblick 23. Mai 2009: 60 JAHRE + X
    Rückblick 23. Mai 2009: 60 JAHRE + X
    Robert Bauer



  • Heinrich v. Schimmer 24. Februar 2012, 20:14

    Für diejenigen, die mich nicht verstanden haben:

    1. Welche Bilder Robert Bauer selbst gemacht hat (wenn überhaupt), geht aus dieser Collage nicht hervor.
    2. Bildkritik an diesen Dokumenten des Grauens verbietet sich von selbst.
    3. Ich sehe die Galerie der FC nicht als geeigneten Ort für ein solches Anliegen (so ehrenwert es in meinen Augen auch ist).

    Die beiden FC-Benutzer, die hier ihr Unverständnis geäußert haben, schreiben gerne mal, das eine oder andere Bild sei zu gut/zu inhaltsschwer, um neben Hasen, Eisvögeln und Hochglanzmodellen in der FC-Galerie zu hängen. Ich nehme an, sie haben bei ihrem Pro für KZ-Kinder einfach nicht nachgedacht.
  • Jens R. Diercks 24. Februar 2012, 19:27

    Das Geschehen war schrecklich.
    Als Fotocollage nichts für die Gallerie
    C
  • Birdies Landscapes 24. Februar 2012, 19:27

    thema wichtig... ja ,jedoch galerie ?, nein hat hier nichts zu suchen vor allem weil vieles kaum die eigenen werke sind.
    sorry contra
  • Kasia und Tomek 24. Februar 2012, 19:27

    +
  • Doris Schwingenheuer 24. Februar 2012, 19:26

    +++
  • mike snead 24. Februar 2012, 19:26

    pro
  • lophoto 24. Februar 2012, 19:26

    c
  • Roland Siedel 24. Februar 2012, 19:26

    PRO, +++
  • Mark Frantz 24. Februar 2012, 19:26


    historisch gesehen ja, galerie nein
  • Icare Daidalos 24. Februar 2012, 19:26

    pro+++
  • verocain 24. Februar 2012, 19:26

    e
  • Jutta Schär 24. Februar 2012, 19:26

    wieder einmal mehr verstehe ich die Anmerkung
    des HvS nicht...
    pro