Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Danny S.


Free Mitglied, Düsseldorf

Gääääääähn

Schabrackenschakal

Klasse: Mammalia (Säugetiere)
Ordnung: Carnivora (Fleischfresser)
Familie: Canidae (Hunde, Wölfe, Koyoten, Schakale und Füchse)
Art: Canis mesomelas
Verbreitung: östliches und südliches Afrika
Lebensraum: offene Grassteppe, Savanne
Maße und Gewichte: Körperlänge 65 – 105 cm, Schulterhöhe 40 – 50 cm, Gewicht 7 – 15 kg

Der Schabrackenschakal verdankt seinen Namen der dunkelgrauen Färbung seines Rückenfells. Diese erinnert an eine Satteldecke für Pferde, welche auch "Schabracke" genannt wird.
Bei uns hat der Schakal eher einen schlechten Ruf. Vielfach wird ihm nachgesagt, er sei ein "feiger Aasfresser". Dabei sind Schakale in Wirklichkeit tüchtige Jäger und Sammler, die sich jeden Tag mit großem Geschick ihre Nahrung beschaffen. Ihre Nahrungspalette reicht dabei von Heuschrecken über Eier, Knollen, Beeren und kleine Nagetiere bis hin zu Springhasen und jungen Gazellen. Aas spielt in der Regel nur eine geringe Rolle bei der Nahrungsbeschaffung.
Nun fragt man sich natürlich, woher der Schakal seinen schlechten Ruf hat.
Das erklärt sich eigentlich recht einfach. Der durchschnittliche Tourist, aber auch Abenteurer früherer Zeiten pflegen normalerweise ein bequemes Leben. Wer aber erst um 9 Uhr frühstückt, hat natürlich keine Gelegenheit, den flinken Jäger in den frühen Morgenstunden, wenn die Temperaturen noch angenehm kühl sind, bei der Arbeit anzutreffen. Später, in der heißen Zeit des Tages, jagen Schakale aber nicht. Dann lassen sie sich bestenfalls dazu verführen, sich an der Mahlzeit eines Löwenrudels zu beteiligen, wenn diese das Interesse an den Überresten ihrer eigenen Jagd verlieren. Also wird der typische Fotosafari-Europäer den Schakal nie anders erleben, als unter Geiern und anderen Assfressern und schon ist ein Klischee geboren.
Ein weiterer Punkt, der dem Schakal einen eher abwertenden Ruf verschaft, ist das Verhalten bei der Nahrungsverteilung. Im Gegensatz zu den meisten hundeartigen Tieren besitzen Schakale einen ausgeprägten Futterneid. Jedes Mitglied des Rudels fordert lautstark seinen Anteil an der Beute ein und verteidigt diesen energisch gegen Artgenossen.
In den Mythen und Märchen Afrikas hingegen spielt der Schakal eine viel bessere Rolle. Hier wird er als schlaues und listiges Tier, vergleichbar unserem Fuchs, dargestellt.

Kommentare 5

  • Marion V. 2. Juni 2005, 13:55

    Das ist ansteckend !!! ;-)))
    Die nach oben gebogene Zunge finde ich köstlich *hihi
    LG
    Marion
  • Tom Finke 2. Juni 2005, 7:56

    Tolles Motiv, der Lichteinfall ist klasse.
    Gruß, Thomas
  • Petra Sas 1. Juni 2005, 22:16

    Ich glaube ich bin gerade genauso Müde wie der Schakal.Zumindest gähne ich genauso Herzhaft.
  • Heike U. 1. Juni 2005, 22:10

    Da ist aber einer gaaaanz müde;) Aber kein Wunder nach dem langen Posing. Die Infos sind mal wieder klasse dazu.

    LG Heike
  • simply-infrared 1. Juni 2005, 22:09

    Schönes Bild! Muss schmunzeln, wenn ich mir den Racker/Rackerin angucke. Ja, so fühle ich mich auch gerade nach der Arbeit;-) Super erwischt! Lustig auch wie die Zunge sich nach oben wölbt! Schöner Aufbau, sehr schönes Tier! Danke für Deine Erklärung zum Tier. Jetzt bin ich wieder etwas schlauer als vorher;-)
    LG Marc