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Was ist neu?

Marc Vamos


Complete Mitglied, Saarbrücken

... für die getöteten Bergleute

Treppe Bergwerksdirektion

Baubeschreibung:

"Die Bergwerksdirektion wurde 1877-1880 auf einem spitzwinkligen Grundstück zwischen Trierer Straße und Reichsstraße als Verwaltungsgebäude für den Saarbergbau errichtet. Architekten waren die Berliner Martin Gropius und Heino Schmieden.
Im Inneren konzentrierten sich Festlichkeit und Repräsentation auf den polygonalen Treppenraum, in dem eine dreiarmige Treppe zunächst auf eine Galerie im 1.Obergeschoss, dann weiter bis ins 2. Obergeschoss führt und dort den Festsaal (ursprünglich auch die heute nicht mehr vorhandenen Bibliothek)erschließt.
Die Treppe gehört zu den kostbarsten Innenraumschöpfungen weit über das Saarland hinaus. Vorbild waren im Krieg zerstörte Treppen von Schinkel. Die Treppe, deren Läufe von der Wand gelöst sind, steigt frei im Raum auf. Sie ist aus Gusseisen konstruiert, großartig geschmückt und wirkt leicht und zierlich. Die ursprüngliche farbige Fassung - zarte Grün- und Goldtöne - konnte nicht bewahrt bleiben. Die Treppenstufen waren mit Marmor belegt. Den Treppenraum und Teile der Erschließungskorridore bedeckt noch heute ein farbiger Mosaikboden aus Mettlacher Kacheln.
Seit 1962 sind die Bogenfenster auf dem ersten Treppenpodest zu einem Ehrenmal für die Opfer der Schlagwetterexplosion von Luisenthal und aller in Ausübung ihres Berufes getöteten Bergleute geworden. Die Glasmalereien schuf Ferdinand Selgrad."

(von Marlen Dittmann)

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Kamera NIKON D200
Objektiv ---
Blende 20
Belichtungszeit 3.6
Brennweite 14.0 mm
ISO 100