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Was ist neu?

Dr.Thomas Frankenhauser


World Mitglied, 40595 Düsseldorf

Für Dani(ela Boehm) - ihre Bienenfotos sind genial!

Dies ist keine Trauerbiene (Melecta albifrons), wie ich gedacht hatte, sondern eine SEIDENBIENE - COLLEGES CUNICULARIUS.

DANUEL VIELEN DANK FÜR DIE RICHTIGSTELLUNG!

Heute waren im Garten in Düsseldorf-Garath mindestens 4 Wildbienenarten zu sehen; nach wie vor finde ich sie schwer zu bestimmen. Selbst wenn ich mir nach den vielen Bildvergleichen ziemlich sicher bin (erst dann benenne i)ch siei), geht es öfter wieder in die Hose, dabei ist es nicht mal 'ne Hosenbiene (-: . Diese Seidenbiene hat ihren Namen von den seidigen Auskleidungen der Brutzellen, die aus bestimmten Drüsensekreten hergestellt werden.
Auch sie hat eine "Kuckucksbiene": Sphecodes albilabris, die ihr Brut und - vorräte streitig macht. Einige Arten dieser Gattung bauen in ihrem bis zu 70 cm tiefen Nest "Täuschzellen", um die Brutparasiten daran ein Ei vergeblich legen zu lassen und damit die eigene Brut vor Verlusten zu schützen - wieder mal ein toller, durch Auslese entwickelter Trick . . .
Vielleicht gibt's ja dieses Jahr wieder einen Krimi (-: !

Bin aber trotz der wohl sehr guten Makro-Optik nicht richtig zufrieden mit meinen Fotos. Bei näheren Motiven denke ich jetzt ans Weglassen der Sonnenblende, damit das Bild nicht abgeschattet wird. Einen größeren Blitz möchte ich vorerst nicht mitnehmen. Das kleine Stativ ist sehr praktisch und besonders gut auf dem Boden zu benutzen - auch als Schulterstütze tut es seinen Dienst bestens.
Ich weiß nicht, ob die Schwierigkeit das Ruhighalten ist und es sich somit um eine Bewegunbgsunschärfe handelt; bei Blende 22, wie ich sie beim internen Blitz benutze, müßte doch die Tiefenschärfe ausreichen- mehr geht ja beim Makroobjektiv nicht. Die Bilder kommen mir aber weniger scharf vor als die der kleinen Kameras vorher. Bei stehendem Stativ (z.B. Blumenaufnahmen) genügt oft eine Blende von 5,6-8, sodaß dies für die Bewegungsunschärfe (trotz kürzester Blitzzeit!) sprechen würde. Villeicht wißt Ihr nach diesem Bild einen Rat . . . - evtl. ein kürzerbrennweitiges Makro mit näherer Einstellung bei Kleinviechern? Für größere ist dieses hier sicher ideal, z.B. für Libellen - auch wegen der Fluchtdistanz. Werde ich mal ausprobieren; noch sind keine da.
Evtl. auch Gerdts Idee (Einbeinstativ und Schulterstütze) . . .


Düsseldorf-Garath, 13.3.2013

P.S.: Hier: doppelter Schatten durch Sonne und Blitz . . . schade (s.o.!) - würde ja gerne auch die flüchtigen Insekten aus der Hand ohne Blitz fotografieren. Das wiederum ginge nur bei heller Sonne, von der man mir abgeraten hat - wegen der Farben und Kontraste. Oder ein Einbeinnstativ mit Bauchgurt (Tipp von lieben fc-Freunden). - Suche immer noch nach einer praktikablen Lösung, um nicht ein größeres, unhandliches Stativ mitnehmen zu müssen, z.B. auf Wanderungen. Mit einem Doppelblitz auf Schienen, mit dem Gerdt seine tollen Nahaufnahmen macht, kann ich mich (noch?) nicht anfreunden . . .
Schließlich kommt es mir nach wie vor auf eine (möglichst auch fotografisch gute Doku an. Gerdt sagt: Man kann eben nicht jedes Foto machen - ich arbeite dran.

Kommentare 2

  • Daniel Rolke 14. April 2013, 13:45

    Heyho,

    bei der Biene handelt es sich um ein Männchen der Seidenbiene Colletes cunicularius.
    Mir gefällt das Foto. :-)
    Viele Grüße
  • Daniela Boehm 13. April 2013, 23:41

    Machst du mir Konkurrenz :) eine süße Biene ich freu mich so sehr :) LG Dani

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Ordner Bien/Wesp/Hum/Ameis.
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Exif

Kamera Canon EOS 550D
Objektiv Sigma APO Macro 150mm f/2.8 EX DG HSM
Blende 22
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 150.0 mm
ISO 200