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Sabine S2


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Für Caro

...weiß leider nicht mehr welche Rasse das war.
Für dein schönes Bild


Ist aus einem Bericht, den ich über den Tag der offenen Tür bei
Ellen Vierhaus gemacht habe.

der erste Kuß......
der erste Kuß......
Ellen Vierhaus


Marcha Media, Marcha Batida und Marcha Picada – diese Bewegungsarten der südamerikanischen Pferderasse Mangalarga Marchadores sagen wohl nur den Gangpferdespezialisten etwas. Aber um diesen und anderen Exoten im deutschen Reitsport einen größeren Bekanntheitsgrad zu verschaffen, fand am Sonntag auf dem Hof Vierhaus ein Tag der offenen Tür statt.

Während bei den vorherigen Veranstaltungen auf dem Hof der Schwerpunkt auf den Rassen lag, die die pferdebegeisterte Familie selber hält, präsentierten Sie diesmal auch die nicht so bekannten Gangpferderassen von verschiedenen Kontinenten.

Gangpferde, dass sind Pferde, die außer den drei Grundtempos Schritt, Trab und Galopp, noch mindestens eine zusätzliche Sondergangart genetisch veranlagt haben. Es ist ein Irrglaube, dass zum Beispiel ein Isländer funktioniert, nur weil der Reiter sich auf ihn setzt und sagt; „Hey, tölte mal und gehe danach Pass.“. „Es erfordert schon viel Fingerspitzengefühl für jedes einzelne Pferd und Erfahrung mit den Sondergängen vom Reiter, damit dieses sich in den verschiedenen Gängen und Tempis bewegt.“, erläuterte Ellen Vierhaus.

Dass es außer dem allseits bekanntem Isländer noch viele andere Pferde mit der besonderen Art der Bewegung gibt, dass zeigten Ellen Vierhaus und ihr Team dem interessierten Publikum. So hatten neben Isländern auch Mangalarga Marchadores, American Saddlebred, Missouri Foxtrotter, Töltende Traber, Paso Fino, Aegidienberger, Paso Peruanos, Arravanis, Tennessee Walker und Rocky Mountain Horses ihren großen Auftritt auf der Reitanlage.

Stolz präsentierten die Reiter ihre Pferde und deren Können während der jeweils viertelstündigen Vorführungen, bei denen alle Besonderheiten der einzelnen Rasse ausführlich erklärt wurden. Die Zuschauer konnten eine tolle Show genießen und die teilweise außergewöhnliche Bekleidung der Reiter und die aufwändigen, individuellen Geschirre und Sättel der Pferde bewundern. Je nach Herkunftsland ihrer Pferderasse trugen die Reiter südamerikanische Ponchos, den amerikanischen Western-Look oder historische Kostüme.

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