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Frühling...

...in Nachbars Garten

Kommentare 9

  • Hans Peter von Wyl 4. April 2014, 21:45

    Friedenspfeifen tun immer gut, selbst wenn Friede herrscht :)
    Gruss hp
  • Poitasch 4. April 2014, 17:18

    @Hans Peter: das ist eine interessante Diskussion, vor allem die Historie der verschiedenen Länder und die Mentalitäten mit einzubeziehen. Für mich ist die Weltoffenheit und Toleranz entscheidend, die ich bei dir, deinen Kommentaren und deinen Bildern erlebe. Was in unserem Land gut läuft ist sicherlich die große Beteiligung an Ehrenämtern. Ich denke, dass ist bei euch ähnlich. Ja, mit dir würde ich auf jeden Fall die Friedenspfeife rauchen. ;-) VG Tom
  • Hans Peter von Wyl 4. April 2014, 11:19

    1. Ich bin weit davon entfernt, schweizerische Verhältnisse auf die BRD übertragen zu wollen! (s. meinen Hinweis auf Gauck und das damit bekundete Verständnis für Deutschland).
    2. "Wahlkampf" kennt ihr auch (wenn ihr eure Abgeordneten wählt), und da verhält es sich genau so, wie du beschreibst.
    Du meintest wohl "Abstimmungskampf". Ja, auch hier regiert das Geld...
    3. Wir reden aneinander vorbei: "ich könnte mir den direkten Volksentscheid für kommunalpolitische Fragen gut vorstellen. Da sind die Hürden mit Unterschriften bei uns zu groß bis es mal soweit kommt." Ich verstand:
    Es würde bei euch gar nicht zu Volksentscheiden kommen, weil die nötige Anzahl Unterschriften nicht zustande käme. (In der Schweiz nennen wir das Initiative). Du aber meintest offenbar, Volksentscheide könnten gar nicht institutionalisiert werden mangels Zustimmung einer Mehrheit der Bevölkerung. (Das ist deine Hypothese!) Trotz allem scheinen wir uns einig zu sein, dass für überschaubare Gebilde die direkte Demokratie Sinn macht.
    4. Zur Massenzuwanderungsabstimmung in der Schweiz: 0,3% mehr Ja-Stimmen sind eine zufällige, verschwindend kleine Mehrheit! Politologen der Uni Genf haben mittels einer Untersuchung aufgezeigt, dass diese Abstimmung Leute (vor allem aus einem bildungsfernen Milieu) mobilisierte, die sonst nie an die Urne gehen. Dass dabei Ängste eine Rolle spielten, ist unbestritten. (Es gibt aber auch eine Hälfte, die bereit war, diese Ängste zu überwinden!). Mit besserer Informationspolitik (der Universitäten, aber auch anderer gegnerischer Kreise) hätte man das Ja abwenden können. Im Nachhinein ist man immer klüger...
    Es gäbe noch so viel zu sagen, doch das sprengt den Rahmen hier. Lassen wir es dabei bewenden. Ideologisch sind wir wohl kaum weit auseinander ;)
    Gruss hp
  • Poitasch 3. April 2014, 20:43

    @Hans Peter: dein Statement kann ich so nicht stehen lassen. 1. du kannst die Historie und die Größe des Gemeinwesens der Schweiz nicht mit der BRD vergleichen.
    2. Wahlkampf wird von Lobbyisten und von der Wirtschaft gesteuert und finanziert.
    3. Für gewisse Entscheidungen braucht man Profis.
    Ich bin mir z.B. nicht sicher, ob die Wiedervereinigung bei einem direkten Volksentscheid zustande gekommen wäre. Ein anderes Beispiel: Stuttgart 21 kostet mindestens das doppelte wie veranschlagt also über 10 Milliarden. Das zahlt der Steuerzahler. Und das Projekt könnte wie beim Flughafen in Berlin dann am Brandschutz scheitern. Dennoch hat das Volk mehrheitlich dafür gestimmt. Bei einem Volksentscheid von tragender Bedeutung werden Ängste geschürt und die Leute entscheiden sich in der Regel für die alten Zöpfe. Außerdem glaube ich nicht, dass das Ergebnis des Volksentscheids in der Schweiz bei der Ablehnung der Zuwanderung ein Zufall war, sondern genau dieser Ausdruck einer geschürten Angst vor Überfremdung. Wir haben wir in der BRD in unserer Geschichte schlechte Erfahrungen mit der Manipulation der Massen und ich glaube, wir haben durch unser Grundgesetz eine wehrhafte Demokratie, wie die Nachkriegszeit zeigt. Das hat nichts mit einem Armutszeugnis meiner Mitbürger zu tun. Ein weiteres Beispiel: Die doppelte Staatsbürgerschaft wird jetzt von der Regierung eingeführt. Das wäre bei einem Volksentscheid niemals durchgegangen. Also, Volksentscheide in Form von Mitbestimmung für kommunalpolitische Ereignisse das ist meine Meinung. VG Tom
  • Hans Peter von Wyl 2. April 2014, 22:10

    "ich könnte mir den direkten Volksentscheid für kommunalpolitische Fragen gut vorstellen. Da sind die Hürden mit Unterschriften bei uns zu groß bis es mal soweit kommt." Mit anderen Worten: Du bist gar nicht gewillt, Volksentscheide zuzulassen... Ich habe neulich fasziniert einem Gespräch mit eurem Bundespräsidenten Gauck gelauscht (anlässlich seines Aufenthalts in der Schweiz): Er erklärte plausibel, dass Deutschland (im Gegensatz zur Schweiz) für die direkte Demokratie zu gross sei. Überhaupt hat mich seine bedächtige Art sehr beeindruckt.
    Es ist schon das zweite Mal, Tom, dass du eine Anspielung auf Volksentscheide machst. Ich denke, du spielst auf den ärgerlichen Zufallsentscheid (50,3% Ja) gegen die Masseneinwanderung an. Auch wenn ich oft zu den Verlierern gehöre, finde ich für die überschaubare Schweiz die direkte Demokratie das einzig Wahre. Mir scheint, du überlässt es lieber den Lobbyisten und den von der Wirtschaft gesteuerten Politikern. Richtig ist, dass in einer direkten Demokratie die Bürger und Bürgerinnen gefordert sind, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, was bei komplexen Fragen auch eine Überforderung bedeutet. Doch mein Misstrauen gegen die schon erwähnten Politiker überwiegt.
    "Für grundlegende bundespolitische Entscheidungen, z.B. Einführung der Todesstrafe ? eher nicht. Da mobilisieren die Randgruppen ihre Wählerschaften u. die anderen gehen nicht zur Wahl." Da stellst du deinen Mitbürgern aber ein Armutszeugnis aus, das sie, so glaube ich, nicht verdienen. Und sollte es trotzdem so sein, dann verdienen sie nichts besseres ;) Ich mindestens will im Staat, in dem ich lebe, Verantwortung übernehmen und diese nicht delegieren.
    Gruss hp
  • Poitasch 2. April 2014, 17:43

    @Hans Peter: ich könnte mir den direkten Volksentscheid für kommunalpolitische Fragen gut vorstellen. Da sind die Hürden mit Unterschriften bei uns zu groß bis es mal soweit kommt. Für grundlegende bundespolitische Entscheidungen, z.B. Einführung der Todesstrafe ? eher nicht. Da mobilisieren die Randgruppen ihre Wählerschaften u. die anderen gehen nicht zur Wahl. VG Tom
  • Hans Peter von Wyl 2. April 2014, 7:26

    @Poitasch: Das sind Forsythien, die sich in der Kellertür spiegeln :)
    Um deinen politischen Aspekt beizubehalten: Wünschest du dir die direkte Demokratie?
  • philou.61 1. April 2014, 21:26

    Freilauf gegen Stallhaltung ;-).

    LG Phil
  • Poitasch 1. April 2014, 20:28

    Osterglocken hinter Gittern ? Das ist was für eine Volksentscheidung. ;-) VG