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Was ist neu?

Ulrich J. Kind


Pro Mitglied, Riedbach/Krs.Haßberge (Ufr.) - Bayern

Frühaufsteher rettet Hausbewohner...

... Dachstuhl eines Zweifamilienhauses wurde Raub der Flammen
Kerbfeld (uk) In der Nacht vom Freitag zum Samstag (16./17.04.2010) brannte in der Lindenstraße der Dachstuhl eines Zweifamilienhauses komplett ab. Das Dach wird gerade renoviert, die vier Bewohner des Hauses konnten in einer spektakulären Aktion von den Nachbarn gerettet werden.

Es war gegen 1.15 Uhr, als ein vorbeikommender Autofahrer auf das Feuer aufmerksam wurde. Der Mann war auf dem Weg von Aidhausen zu seiner Arbeitsstätte bei einer Bäckerei in Hofheim. Er erkannte sofort den Ernst der Lage, hielt an und versuchte, die Bewohner des Hauses aus dem Schlaf zu klingeln. Aber offenbar funktionierte die Klingel schon nicht mehr, weil vermutlich die FI-Schutzschalter der Hauselektrik bereits herausgesprungen waren.

Der Bäcker eilte deshalb zu Nachbarn-Anwesen und weckte dort die Nachbarn auf. Die Nachbarn wussten, wo sich in dem brennenden, wegen der Bauarbeiten eingerüsteten Haus die Schlafzimmer befinden. Deshalb kletterten sie außen am Gerüst hoch und klopften an den Rollos. So wurden die noch ahnungslosen Bewohner aus dem Schlaf gerissen.

Alle Bewohner konnten sich deshalb rechtzeitig vor den lodernden Flammen in Sicherheit bringen. Während ein im ersten Stock wohnendes Ehepaar mit seinem Kleinkind unverletzt das Anwesen verlassen konnte, zog sich eine im Erdgeschoss wohnende 60-jährige Frau Brandverletzungen an den Händen zu, als sie noch versuchte, eine Jacke aus dem brennenden Haus mitzunehmen.
Die Feuerwehren Kerbfeld, Aidhausen mit der Stützpunktwehr aus Hofheim, die schnell mit 70 Einsatzkräften am Brandort eintrafen, hatten das Feuer relativ schnell unter Kontrolle. Trotzdem brannte der nicht ausgebaute Dachstuhl nahezu komplett ab. Um größere Schäden – insbesondere durch Löschwasser – zu vermeiden, gingen die Floriansjünger sehr umsichtig vor. So verzichtete die Feuerwehr auf einen massiven Innenangriff, sondern man arbeitete von außen über das Gerüst und über die Hofheimer Drehleiter.

Das Dach war zum Zeitpunkt des Brandes nicht mit Dachziegeln eingedeckt. An dem Dachstuhl waren in den letzten Tagen Arbeiten durchgeführt worden. Das Haus sollte zum Abschluss der Renovierungs- und Isolierarbeiten auf dem Dach am Samstag wieder neu eingedeckt werden.

Die Brandursache ist weiter unklar und jetzt Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Nach ersten Schätzungen der Polizei liegt der Schaden bei mindestens 40 000 Euro. Allerdings dürfte diese Summe nach Ansicht von Beobachtern vor Ort noch sehr niedrig gegriffen sein.

Am Tag danach ...
Am Tag danach ...
Ulrich J. Kind


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Bilddaten: Programmautomatik - Belichtungszeit 40/sek + 1x4000 Watt Halogenlicht der Feuerwehr (!); Blende 3.3; ASA _400; Brennweite: ca. 93mm.
Werte fc-User, um Missverständnissen vorzubeugen der Hinweis:
Bei der Reportage steht die absolute Qualität des Bildes nicht immer im Vordergrund!
Siehe die nachfolgenden Link-Beispiele.
Aus diesen Grund sind meine Bilder für das fc-Galerie-Voting nicht zugelassen!
Sechs Gebäude in Flammen
Sechs Gebäude in Flammen
Ulrich J. Kind

Haarscharf an der Katastrophe vorbei ...
Haarscharf an der Katastrophe vorbei ...
Ulrich J. Kind

Zugmaschine völlig demoliert ...
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Ulrich J. Kind

Aus dem Polizeibericht vom 11. Mai 2005: Motorrad prallte gegen Lkw ...
Aus dem Polizeibericht vom 11. Mai 2005: Motorrad prallte gegen Lkw ...
Ulrich J. Kind

Kommentare 4

  • Jörg Ossenbühl 20. April 2010, 16:35

    die leichte Unschärfe vermittelt meines Erachtens auch ein bischen Dramatik die mit dem Ereigniss verbunden ist

    vg jörg
  • Werner Hammerschmid 20. April 2010, 10:46

    hallo,
    dann versuch beim nächsten bild die ISO auf 800 zu erhöhen, dann kannst du auf 1/80 oder sogar auf 1/100 gehen,
    vg
    werner
  • Ulrich J. Kind 19. April 2010, 23:47

    @Werner Hammerschmid, leichte Unschärfen sind bei rund 1/40 sek und fast offener Blende aus freier Hand trotz des eingesetzten Verwacklungsausgleiches der Kamera nicht immer zu vermeiden!
    Dazu sichtbar auch die Bewegungsunschärfe der vom Wind bewegten grünen Sträucher in der Bildmitte.
    VG Uli
  • Werner Hammerschmid 19. April 2010, 23:17

    hallo,
    jetzt noch einen tick schärfe und es passt,
    vg
    werner