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Was ist neu?

Fred Rehberg


World Mitglied, Kassel

FRIDERICIANUM KASSEL - Ausstellungen

Das Fridericianum in Kassel zeigt vom 11.05.2014 bis zum 27.07.2014 zwei neue Kunst-Ausstellungen:

In der von Susanne Pfeffer, der Direktorin des Fridericianums, kuratierten Ausstellung „nature after nature“ zeigen zwölf Künstler das Verhältnis von Mensch und Umwelt. „Die Ausstellung soll den Blick schärfen für das, was uns umgibt“, beschreibt Susanne Pfeffer das globale Anliegen der Ausstellung. Der Mensch steht nicht über der Natur, sondern ist ein Teil von ihr.
Die Trennung von Natur und Kultur ist obsolet. Natur sind wir und alles, was uns umgibt. Natur macht und wird, Natur ist Subjekt und Material zugleich. Diese Ausstellung zeigt künstlerische Positionen, die mit Materialien arbeiten, die uns umgeben und Natur konstituieren. Unterscheidungen zwischen synthetisch und organisch, mensch- und naturgemacht werden nicht hingenommen. Eine Natur nach der Natur, die sich von einem idealisierten und ideologisierten Begriff abgrenzt und neu gedacht werden muss.
Die Künstler setzen sich mit einer Natur auseinander, die von sozialen wie ökonomischen Strukturen durchzogen ist. Einer Natur, die sich aus Materialien wie Epoxiden, Aluminium oder Beton zusammensetzt; die Grundbestandteil von Technologien ist, und sich in chemischen wie physikalischen Prozessen zeigt. Mit einer Natur, die jenseits ihrer sinnlichen Erscheinungsformen wirksam ist. Einer Natur, deren vielschichtige Wechselwirkungen Vorstellungen von Raum und Zeit sprengen.
Die Ausstellung veranschaulicht eine Natur nach der Natur, die sich in ihren komplexen, globalen Transformationen allein in Ausschnitten erfassen und begreifen lässt.
Fiberglas, Kunstharz, Sand und Straßenmüll bilden durchnässte Teerinseln (Marlie Mul), die aussehen wie Asphalt mit Ölflecken. Transparente, mit Wasser, Stahl und Latex gefüllte Kissen aus nachgiebiger Plastikplane setzen Prozesse zwischen den Materialien in Gang (Olga Balema). Der digitale Scan der Haut einer Kupferkopfschlange wird mittels Licht auf kupferbeschichteten Kunststoff gedruckt. Seziert wird eine sprachlich wie bildlich transformierte Natur (Sam Lewitt). Teppiche, Dibond-Platten, Blech und Gummi formieren sich zu einer Agrarlandschaft (Nora Schultz). Aus gewellten Aluplatten hat sie z. B. einen riesigen Vogelflügel geformt. Björn Braun etwa lässt seine Zebrafinken bunten Nester aus künstlichen Materialien bauen oder er hat eine Wildschweinkuhle als Gipsabdruck mit Fiberglas, Harz und Erde nachgeformt. Nina Canell zeigt z. B. Kartuschen mit synthetischen Düften oder gekappte Kabelstränge. (Textinfo: Fridericianum Kassel)

In der zweiten Ausstellung im Turm des Fridericianums zeigt Maha Maamoun ihre Filme, in denen sie durch bestehendes Bild-, Text- und Tonmaterial Geschichte erzählt.

Einzelbilder der Collage im Ordner: http://www.fotocommunity.de/meine-community/fotos/fridericianum/807878

Kommentare 2

  • Charly R. 16. Mai 2014, 14:48

    sehr feine Arbeit ! . . . sehe ich hier Thomas L. ?

    ; )))
  • Werner Meier 15. Mai 2014, 23:26

    Schöne Zusammenstellung . . . Danke für die Info
    lg.
    Werner