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Frauenzimmer

Ein Frauenzimmer

Er traute seinen Augen immer, auch wenn er manchmal Zweifel hatte. Zum Beispiel, als er dieser jungen Frau begegnete, die ihn lange anlächelte, bevor sie ihn ansprach. Er dachte sich nicht viel dabei, schaute weg, dann wieder auf sie. Und immer noch war das Lächeln in ihrem Gesicht. Er schaute sich um, ob da einer war, den sie meinen könnte, blickte nach links und nach rechts, nach oben und nach unten. Warum schaut die mich an? dachte er. Er fühlte in seinem Gesicht herum, strich sich durch den Bart. Nichts fühlte er. Auch die berühmte Loriotsche Nudel klebte nicht an seiner Stirn. Was sollte das Grinsen also, das Lächeln, von ihm aus? Vor Nervosität blinkerte er mit beiden Augen, so als sei er irgendwie gedankenverloren. Er wollte ihr wenigstens einen triftigen Grund geben für dieses Lächeln. Er wusste um seine grauen Haare mit 43, ahnte, dass man in seinem Alter nicht mehr interessant sein könnte für junge Frauen. Auch sah er nicht aus wie ein Mann mit Geld. Im Gegenteil: Er hatte eher den Habitus eines Laienpredigers, wenn er denn nun wie ein Prediger aussehe, wie seine Freunde immer sagen.
Fortsetzung unter:

www.smuel-seaweed.eu / Fortsetzung

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