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Was ist neu?

Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Frau im Taubenwind

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv



Bitte durchlesen.

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1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net
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Eine alte Frau füttert Tauben auf dem Münsterplatz.

Scan vom Negativ (Kodak BW400); Minolta X-700, 50mm; ISO 400;

Kommentare 52

    Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Gabriela Ürlings 14. Juni 2012, 15:26

    Hier geht es weiter:

    German Angst bedankt sich für die Diskussion.
  • elevatorjwo 14. Juni 2012, 12:10

    Das ist alles richtig!
    Aber - Kunst wird num mal subjektiv geschaffen und natürlich auch subjektiv wahrgenommen.
    Joseph Beuys z.B. wurde von der Reinigungskraft, die seine Badewanne schrubbte, anders wahrgenommen als von seinen Fans ;-)
  • harry k. 14. Juni 2012, 11:48

    elevatorjwo: Ganz ketzerisch gefragt: Das wäre dann was neues, dass in der Fotografie die Bildgestaltung etwas Existenzielles ist? Den Meisten in der fc vielleicht schon ;-))
    Nee, jetzt mal ernst. Egal wie du verfremdest, das Bild muss passen, auch ohne Verfremdung. Das wird leider von vielen Bastlern übersehen.
    Mit Verfremdung, auch mit der nachträglichen, willst du ja gewisse Aspekte des Bildes herausheben. Diese müssen aber erstmal vorhanden sein.
  • elevatorjwo 14. Juni 2012, 11:21

    @AnnaCaravela:
    Ich will das mal mit einem Zitat beantworten:
    "Heute kann jeder Fotograf werden, weil man mit Photoshop im Nachhinein so viel richten kann. Aber jeder, der anfängt, steht vor dem gleichen Problem wie vor 40 Jahren: Um an die interessanten Sachen zu kommen, muss man etwas Interessantes zeigen. Die Kunst der Fotografie besteht darin, etwas Neues zu schaffen, etwas so abzubilden, wie es noch kein anderer gezeigt hat. Viele Fotografen gehen aber nicht von ihren eigenen Gedanken aus, sondern von existierenden Bildern. Die Fotografie ist eine Kuh geworden, die alles siebenmal wiederkäut.
    (Peter Lindbergh)"
  • AnnaCaravela 14. Juni 2012, 11:10

    @elevatorjwo: habs mir auch mal angesehen. Und mir gefallen die Bilder von TK bis auf eine Ausnahme überhaupt nicht. Personen, wo der Kopf fehlt, unscharf und von hinten, ist leider nicht mein Geschmack. Kunst kommt von Können und dahinter steckt für mich einfach kein Können. Das schafft meine kleine Cousine (10 J.) mit ihrer Handykamera.

    Liebe Grüße
  • Günter Linderer 14. Juni 2012, 10:58

    @elevatorjwo
    Ich hatte mal die Gelegenheit, die Fotos in Riesenformaten zu sehen. Sehr beeindruckend.
  • elevatorjwo 14. Juni 2012, 10:46

    @Günter Linderer:
    die TK Fotos sind wirklich sehenswert.
    Allen Kritikern dieser Art von Fotografie sei es angeraten, sich diese Fotos anzusehen und dann zu schauen, welche Bedeutung die Bildgestaltung hier in Sachen Farbkomposition und geometrischer Gestaltungsregeln bekommt.
  • Günter Linderer 14. Juni 2012, 10:25

    @Frank Reimann & harry k.
    Ihr habt Recht, es ist der Zoomring, nicht der Blendenring. Hab's gerade nochmal nachgeschlagen: "Der Zoom-Effekt ist eine interessante kreative Möglichkeit um einem Foto eine dynamische Komponente zu verleihen. Dies wird darüber erreicht, dass während der Belichtung die Brennweite verändert wird."
    Sorry, das war im Übereifer ein dummer Fehler von mir.

    Hier noch ein link zu einem Fotografen, für den die Unschärfe das prägende Stilmittel ist: http://www.tilmannkrieg.com

  • Wolfgang Bazer 13. Juni 2012, 16:29

    Die wild umerflattenden Tauben so unscharf zu zeigen, halte ich für ein gutes Stilmittel. Aber dass auch die still dastehende Taubenfüttererin so unscharf ist, empfinde ich dann doch als großes Manko.
    VG Wolfgang
  • Wolf Schroedax 13. Juni 2012, 11:31

    Richter-Malerei als Maßstab für Unschärfe im Foto greift fehl. Fotounschärfe wie Richter geht aufnahmetechnisch nicht. Bei PS wird´s aber sicher eine Taste geben, die ein Foto verrichtert. Viel Spaß !
    Wenn hier von einem Tiefeneffekt die Rede war, dann deshalb, weil, wenn man versucht, die relativ scharfen Bauchkonturen einiger Tauben als Muster zusammenzusehen, die Ahnung eines solchen Effektes haben
    kann.
    Das weiß jedes Kind:
    der Markt ist vorbei
    am Müsterplatz
    herrscht wieder
    Stille und Taubenwind...
  • harry k. 13. Juni 2012, 11:21

    Na, dass ist doch mal 'ne tiefgründige Bemerkung.
    Und v. a. so nahe am Bild.
  • lophoto 13. Juni 2012, 10:28

    früher tonne heute kunst
    ich mag es lieber detailierter und klarer
  • Muschelsucherin 13. Juni 2012, 0:19

    @ kurzkarl....
    Richter hat in seinen Bildern - trotz Wischeffektes - immer auch Ruhemomente gezeigt. Die sind hier in diesem Foto nicht vorhanden.
  • harry k. 12. Juni 2012, 23:32

    Das hab ich auch noch nie gehört. Ich verändere damit während des Belichtungsvorgangs die einfallende Lichtmenge. Das erzeugt ggf. Über- oder Unterbelichtung, aber doch keinen Wischeffekt.
    Hab ich gerade auch an der digitalen mit manueller Einstellung versucht. Ich sehe keinen Effekt wie zB beim zoomen.
  • Kurzkarl 12. Juni 2012, 23:27

    Ich war ehrlichgesagt sofort gefesselt, das Foto erinnerte mich sofort an verschiedene Gemälde von Richter z.b.:
    http://images.zeit.de/kultur/kunst/2012-01/fs-gerhard-richter-bilder/GR_Nuba_cropped.jpg

    http://3.bp.blogspot.com/-QM8KTb7YiuI/TzbJ-lhnC2I/AAAAAAAAA8Q/EhbFnBuc4hE/s1600/Gerhard+Richter3.jpg

    http://www.artinfo24.com/pictures/gerhard_richter_frau_mit_kind.jpg

    Er hat nach Fotos gemalt, hier hat das Foto selbst abstrahiert.
  • Wolf Schroedax 12. Juni 2012, 23:26

    Danke, Frank.
    @"3D"-Effekt: Er scheint mir nur deshalb so schwach zu sein, weil der Taubenschwarm sich so wenig vom Hintergrund abhebt. Ein deutlicherer Tiefeneffekt wäre aber das Aha bei dem Bild ....!!!
  • Frank Reimann 12. Juni 2012, 21:09

    Ich kannte das bisher nur mit dem Zoomring oder -schieber...
  • Günter Linderer 12. Juni 2012, 19:35

    Objektive analoger SLR-Kameras haben einen Blendenring. Man kann damit Bewegungseffekte erzeugen, indem man bei kleinster Anfangsblende und etwas längerer Belichtungszeit während des Auslösens die Blende an eben diesem Ring auf maximale Öffnung dreht. Benutzt wurde das meistens, um auf den Fotografen zukommende Objekte, z.B. Autos, eine gewisse Bewegungsdynamik zu verleihen. Vielleicht wurde das Foto so gemacht.
    In Photoshop heißt der Filter heute "Radialer Weichzeichner (strahlenförmig)".
    Mir gefällt das analoge Experiment. Ich könnte mir das Bild in einer Größe von sagen wir 120x80 cm vorstellen, um es dann aus etwas größerer Entfernung betrachten zu können. Erst dann kommt der 3D-Effekt richtig zur Geltung.
    ;) Günter
  • Alfons Gellweiler 12. Juni 2012, 18:15


    Ich sehe den Versuch, durch Mitziehen der Kamera von links nach rechts, die Tauben vor unscharfem Hintergrund scharf abzubilden. In Ansätzen ist das auch gelungen; die Körper der Vögel sind beinahe ein bisschen scharf vor ziemlich wuschiger Frau und leicht beschleunigter Architektur.
    Ob ich das Bild deshalb mag? – Ein wenig schon.
    Dieses unangenehme Geflattere, bei dem ich die Augen schließen möchte, zusammenzucke und an Luftgewehr denke, wird schon vermittelt. Noch intensiver und bedrohlicher allerdings würde es wirken ohne den hellen Himmel, oben also deutlich beschnitten.
  • Frank Reimann 12. Juni 2012, 17:43

    Ich lege noch was nach:

    Google:
    www.smnk.de/SMNK/02-Forsch.../Seminararbeit_Kolibri.pdf

    ...Flügelschlagfrequenz liegt bei den meisten zwischen 60 bis 80 Flügelschlägen pro Sekunde, also neun mal schneller als bei einer Taube...

    > Taube = 7 - 9 mal (näherungsweise)

    Nehmen wir mal an, man könnte tatsächlich nur eine Auf- und Abbewegung sehen, wäre das ca. 1/10 Sekunde. Bei nur einer Hälfte des kompletten Flügelschlags eben die Hälfte. Und das würde bei trübem Wetter ungefähr Blende 8-11 entsprechen.

    Die grundsätzliche Tiefenschärfe scheint (Fenstersprossen im Hintergrund) vorhanden gewesen zu sein.

    Hab' ich jetzt Mist erzählt? ;-)

    Ciao

    Frank
  • Muschelsucherin 12. Juni 2012, 17:35

    Ein wenig Ruhe, irgendwo im Bild, hätte mir gut gefallen.
    Eben dieses Stück Ruhe, von dem aus die Augen anfangen können, das Bild zu erkunden oder einfach einen Anhaltspunkt.
    Das Verwischte bei Vogelschwärmen mag ich sehr gerne, auch Bewegungsunschärfen bei laufenden Menschen, aber die wenigsten Häuser strahlen eine solche Unruhe aus, wie sie hier zu sehen ist.
    Da hier al l e s dem großen Wusch geopfert wurde, ist das Bild für mein Empfinden zu unruhig, es macht mich nervös, weil das Auge nirgendwo Halt findet.
    M.S.
  • Frank Reimann 12. Juni 2012, 17:29

    OK, ich fang mal an.

    Ich meine, mehrere auffliegende Tauben zu erkennen, bei denen eine Flügelbewegung um die Schulter von ungefähr 90 Grad zu erkennen ist.

    Kennt jemand die Flügelschlagfrequenz von Tauben?

    Frank
  • Wolf Schroedax 12. Juni 2012, 17:09

    Hilft mir jemand, die Belichtungszeit herauszufinden, bitte ???
  • Janina Kufner 12. Juni 2012, 14:14

    auch wenn mir der Aufbau und die Absicht hinter dem Foto gefällt, ist es mir doch zu unruhig geworden. Ich hätte erwartet, dass die Tauben ruhig und scharf im Kontrast zur dahin rasenden Welt im Bild stehen, damit ich etwas habe, auf dem mein Blick ruhen kann.

    Gute Idee, leider nicht so gut umgesetzt ist mein Fazit.
  • Herbert Rieger 12. Juni 2012, 9:53

    Das ist wohl sehr übertrieben.
    Nicht nur die arme Frau schlottert im Wind, sondern es erbeben auch alle Bauwerke in dem Orkan der Vögel.
    Nee, das ist ja gut gemeint, aber zu viel.

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