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Was ist neu?

Eckhardt


Complete Mitglied, Berlin

Fränkischer Falschspieler

Dr. rer.fake honoraris causae , ein "ehrenwerter"? Minister?
Was kommt nun noch?

Kommentare 9

  • AnnaCaravela 27. August 2011, 10:30

    also ich bin schon enttäucht von Guttenberg!
    das war mehr als peinlich und ich bin froh über seinen Rücktritt.
    Aber er war doch kein Neonazi!

    Liebe Grüße,
    A.C.
  • Eckhardt 25. Februar 2011, 12:03

    @Michael Ploss: "De omnibus dubitandum"
  • Michael Ploss 24. Februar 2011, 19:49

    Zu 2.: Wir haben keinen Kriegsminister sondern einen Verteidigungsminister
    Zu 3.: Soll hier AH wieder als Vergleich dienen? Dann tu'n Sie mir leid, da Sie irgendetwas im Verlauf der Geschichte verpasst haben
    zu 4.: eidesstattlich: Falsch! Er hatte es "per Ehrenwort" zu versichern (was es nicht besser macht). Und der weiteren Prüfung und Verfolgung der Angelegenheit stimme ich auch zu. Aber ich sehe keinen unmittelbaren Zusammenhang zu seiner heutigen Aufgabe.
    zu 5.: Ist Ihrer Ansicht nach ein Mensch, der weniger Bildung erfahren hat (ich mag den Begriff "Geringgebildete" nicht) deshalb als unreif einzustufen? Aus welcher Erfahrung schöpfen Sie, wenn Sie behaupten, dass diese Menschen nur als "bedingungsloses Kanonenfutter" taugen? WK I oder II kann wohl nicht als Erfahrungsschatz für die heutigen Gegebenheiten herangezogen werden.

    Zweifel sind immer erlaubt. Aber muss man denn an allem Zweifeln? Dann könnte man den Spieß auch umdrehen und daran zweifeln, dass Herr zu Guttenberg vorsätzlich besch*** hat!
  • Eckhardt 24. Februar 2011, 19:01

    @Michael Ploss:
    1.) Wenn der Freiherr Dein Vertrauen hat, Deine Sache
    2.) Der Freiherr ist Kriegsminister und "Verteidigt" die Buntesrepublik am Hindukusch, er verteidigt eigentlich die "vital interests of the German trusts" (Rauschgift und Bodenschätze),
    3.) Hitler war Gefreiter und von der deutschen Industrie zur Sicherung ihrer Interessen finanziert ("Kohlepfennig")
    4.) Freiherr hat eidesstattlich zu versichern gehabt, dass dieArbeit auf seinem Mist gewachsen ist. Die moralischen Maßstäbe gelten a priori, nicht erst , wenn er Politiker geworden ist.
    5.) Die Ausübung von Waffengewalt,womöglich auch im Inland, wenn man sie überhaupt mit irgendetwas in einer Demokratie rechtfertigen will, allerhöchste moralische Maßstäbe und reife Menschen voraus.
    Geringgebildete sind erfahrungsgemäß nur für bedingungsloses Kanonenfutter denkbar. Und das in einer dauernd gelobten Demokratie???
    Zweifel sollten da erlaubt sein. Cave canem!
  • Michael Ploss 24. Februar 2011, 17:35

    Jetzt bewegen wir uns auf einer Ebene der vernünftigen politischen Diskussion/Meinungsaustausch!
    Das von Ihnen eingestellte Bild - und hier stört mich vor allem der Text - entbehrt dieser Vernunft. Ich habe nichts gegen gute Karikaturen und Scharfzüngigkeit. Das gehört zur freien Meinungsäußerung. Einen Menschen wegen seiner Verfehlung auf die Ebene Adolf Hitlers zu stellen - und das ist es, was der Text unter der Karikatur aussagt - halte ich für (sehr milde ausgedrückt) unangemessen.
    Und wieder füge ich meine Frage an: wer soll's besser machen (und hier spreche ich ausschließlich über sein Wirken als VM)?
    Ist es wirklich so einfach, jemandem das Vertrauen zu entziehen, weil er in einer völlig von seiner heutigen Aufgabe unabhängigen Angelegenheit versagt hat?

    Und ob er kriminelle Handlungen begangen hat - da vertraue ich auf die deutsche judikative, so etwas zu entscheiden. Und so lange steht es keinem zu, so etwas zu behaupten.

    Was spricht dagegen, dass ein junger Mensch, welcher nicht zu den "höher Gebildeten" zählt (was immer das bedeuten mag) ein guter Soldat sein kann? Berufssoldat zu werden heißt nicht automatisch, Offizier zu werden, an welchen selbstverständlich höhere Anforderungen gestellt werden müssen?

    Zu dem Zitat des "scharfsinnigen Satirikers" kann ich nur sagen: wer heute so denkt, sieht keine Nachrichten und übersieht, dass es uns im demokratischen Deutschland eigentlich recht gut geht.

    Politik und daraus entstehende Gesetzte können es nie allen recht machen. Irgendwer hat immer Nachteile. Man sollte aber vielleicht auch 'mal darüber nachdenken, was man an Vorteilen hat und als selbstverständlich ansieht.

    VM zu Guttenberg genießt in seiner Aufgabe mein Vertrauen.

    Ich habe fertig! (...ups...Anführungszeichen vergessen) ;-)
    Gruß
    Mike
  • Eckhardt 24. Februar 2011, 16:10

    Lieber Freund Michel Ploss,
    ich muß mich schon sehr wundern.Der Freiherr hat seine Fehler eingestanden? Wer ihn alles dazu gedrängt hat.Es wundert mich ohnehin, dass diese kriminelle Handlung die Öffentlchkeit erreicht hat.
    Das spricht m.E. dafür, dass sich der Freiher mit seiner Politik mächtige Feinde gemacht hat, vermutlich mit seiner Reform und der Ankündigung, "Geringgebildete" als Berufssoldaten zu bewerben.Das könnte einigen ultrakonservativen nicht passen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass der Freiherr beim Schwindeln ertappt wurde.

    In einer Gesellschaft, wo auch "Doktorarbeiten" gekauft werden können, mag doieser oder jener nichts dabei finden, aber die Politiker wollen sich ja immer als d i e Gutmenschen darstellen.
    Ein scharfsinniger Satiriker hat 1928 geschrieben:"Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie schon längst verboten." Zwischen Pest und Cholera zu wählen ist nicht jedermanns Sache.
    So sehe ich die Geschichte um den Freiherrn typisch für die Kreise, für die Gesetze nur gegen die Armen gut sind.
  • Michael Ploss 24. Februar 2011, 14:09

    Ehrlos und schamlos? Weil er seine Fehler eingesteht und sich entschuldigt?
    Über andere herziehen kann jeder - am besten noch auf äußerst unsachliche Weise ohne wirklich über den Sachverhalt bescheid zu wissen.
    Ist er ein schlechter Politiker? Wenn ja, wer soll's besser machen??
    Aber wen wundert's? Fast jeder beschwert sich aber zur Wahl gehen nur knapp über 50%. Schande!
  • Runzelkorn 24. Februar 2011, 13:01

    Er bleibt behütet: Statt Doktorhut trägt er
    jetzt die Aachener Narrenkappe.
    Ziemlich drastisch, Dein Lesezeichen.
    Gruß, Christian
  • Michael Ploss 24. Februar 2011, 12:53

    Das ist an Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen.
    Da hat der unreife Teil der Wahlberechtigen Deutschlands wider etwas, um unüberlegte Phrasen zu dreschen....pfui!
    MP